# Kräuterdünger selbst machen: Rezepte für Brennnesseljauche, Komposttee und Schachtelhalmbrühe

> Kräuter üppig düngen? Besser mit Maß: Ich zeige dir, wie du Brennnesseljauche, Komposttee und Schachtelhalmbrühe ansetzt, verdünnst und ausbringst – mit Mengen, die halten.

- **URL:** https://samen.live/kraeuter/kraeuterduenger-herstellen/
- **Bereich:** Kräuter › Kräuter
- **Zuletzt geprüft:** 21. September 2026
- **Herausgeber:** samen.live (total10 GmbH), Redaktion

---

Du suchst nach einem Rezept, um deine Kräuter üppig zu düngen. Genau da liegt der erste Haken: Übermäßige Düngung kann bei Kräutern zu mastigem Wachstum und schwächerem Aroma führen. Trotzdem lohnt es sich, Dünger selbst anzusetzen – für die wenigen Starkzehrer, für Topfkräuter, für den Frühjahrsstart im Beet. Ich habe hinter dem Gartenhaus einen Eimer mit Gitter stehen, in dem im Mai die erste Brennnesseljauche ansetzt, und ich gieße davon nur, was eine Pflanze nach meiner Beobachtung wirklich braucht. Hier bekommst du die Rezepte mit Mengen, Gärzeiten und Verdünnungen – und die Grenzen, an denen ich lieber gar nicht dünge.

## Was Kräuter von deinem Dünger erwarten

Der Beetplaner stuft die große Mehrheit der Kräuter als schwachzehrend ein; Basilikum, Borretsch und Liebstöckel sind als starkzehrend hinterlegt, Kamille als mittelzehrend. Wie Stickstoff, Phosphor und Kalium im Kräuterbeet zusammenspielen und warum ein lebendiger Boden mit Kompost zum Start vielen Arten für die ganze Saison genügt, liest du im Kräuter-Ratgeber unter [Gießen, Düngen und Pflegen mit Maß](/kraeuter/). Welche Einstufung deine Arten haben, zeigt dir der [Beetplaner mit seinen Zehrer-Werten](/tools/beetplaner/).

## Brennnesseljauche: das Grundrezept

Brennnesseljauche ist der Klassiker unter den selbst angesetzten Flüssigdüngern, und sie ist der einzige Ansatz, für den ich dir Mengen und Verdünnungen nennen kann.

> **Zahl im Blick:** Etwa 1 kg frische Brennnesseln auf 10 Liter Wasser. Der Ansatz gärt etwa 1 bis 3 Wochen an einem warmen Ort und ist fertig, wenn sich keine Blasen und kein Schaum mehr bilden.

So gehe ich vor:

1. **Ernten und zerkleinern.** Ich schneide die Brennnesseln mit Handschuhen, kürze sie grob und gebe sie in den Eimer.
2. **Wasser drauf.** Etwa 1 kg Brennnesseln auf 10 Liter Wasser.
3. **Luftdurchlässig sichern.** Das Gefäß bekommt ein Gitter obendrauf, keinen Deckel. So kommt Luft an den Ansatz und nichts fällt hinein.
4. **Warm stellen und umrühren.** Der Eimer steht bei mir sonnig hinter dem Gartenhaus, ich rühre beim Vorbeigehen um.
5. **Reife prüfen.** Eine fertig vergorene Pflanzenjauche ist dunkel gefärbt und schäumt nicht mehr. Bilden sich noch Blasen, warte ich.

> **Achtung:** Die Gärung riecht kräftig. Stell den Eimer weg von Sitzplatz und Nachbargrenze, aber trotzdem warm – bei Kälte zieht sich die Gärung hin.

### Verdünnen und gießen

Für den Wurzelguss verdünnst du die vergorene Jauche mit 1 Teil Jauche auf 10 bis 20 Teile Wasser; für Starkzehrer wie Tomaten ist 1:10 belegt. Bei Kräutern greife ich zum dünnen Ende dieser Spanne und gieße an den Fuß der Pflanze, nicht über das Blatt. Verdünnte Jauchegaben erfolgen während des Wachstums etwa alle 1 bis 2 Wochen, bedarfsabhängig – wobei für Pflanzenjauchen keine allgemein gültigen Ausbringmengen oder Düngeintervalle existieren, weil Pflanzenbedarf und Bodenvorrat maßgeblich sind. Ich schaue deshalb vor jeder Gabe auf die Pflanze: Ein schwachzehrender Thymian bekommt nichts, ein Basilikum im Topf schon eher.

> **Marias Erfahrung:** Ich verdünne die Jauche immer in der Gießkanne und nie im Ansatzeimer. So bleibt der Rest im Eimer unverdünnt, und ich kann für jede Pflanze neu entscheiden, wie viel Wasser dazukommt.

## Beinwell und andere Pflanzenjauchen

Nach demselben Prinzip lassen sich auch andere Pflanzen vergären. Beinwell gilt unter Gärtnern als kaliumbetonter Ansatz, Schachtelhalm und Löwenzahn werden ebenfalls genannt – das sind Erfahrungswerte, keine gesicherten Gehaltsangaben. Der Nährstoffgehalt einer Pflanzenjauche hängt von der Pflanzenart, ihrem Zustand und dem Erntezeitpunkt ab. Für Beinwelljauche gibt es deshalb keine verlässliche Menge und keine Verdünnung, die ich dir nennen könnte.

Wenn du Beinwell ansetzt, gilt für dich das Gleiche wie für jede Pflanzenjauche: Gefäß mit Gitter sichern, warten, bis der Ansatz dunkel ist und nicht mehr schäumt, dann an den Fuß der Pflanze gießen und beobachten, wie die Blätter reagieren. Auf Vorratsdüngung nach Kalender verzichte ich bei solchen Ansätzen ganz.

> **Kurz erklärt:** Pflanzenjauche ist der Oberbegriff für vergorene Pflanzenauszüge. Kräuterjauche meint meist einen Ansatz aus einer bestimmten Art, etwa Brennnessel oder Beinwell. Hergestellt werden beide gleich.

## Komposttee: kurz gezogen, mild

Komposttee ist der schonendste Selbstmach-Dünger und mein Mittel der Wahl für Schwachzehrer, die im Topf etwas Unterstützung brauchen.

> **Zahl im Blick:** Etwa 1 Liter reifer Kompost auf 5 bis 10 Liter Wasser, ohne Belüftung kurz gezogen und durchmischt.

Ich gebe den reifen Kompost in einen alten Jutesack, hänge ihn in den Wassereimer und rühre um. Der Kompost muss vollständig verrottet sein – unreife Stücke gehören nicht in den Auszug. Einfache Kompost-Auszüge werden im Garten etwa alle 1 bis 2 Wochen nach Bedarf angewendet. Den ausgepressten Kompost aus dem Sack verteile ich als Mulch unter den Pflanzen, die ohnehin Kompost bekommen.

## Schachtelhalmbrühe: eine Brühe, kein Dünger

Schachtelhalmbrühe ist streng genommen kein Dünger. Verlass dich beim Pflanzenschutz nicht allein auf Schachtelhalmbrühe. Weil sie oft im selben Atemzug mit Jauchen genannt wird, gehört das Rezept hierher.

> **Zahl im Blick:** 100 bis 150 g frisches oder 15 bis 20 g getrocknetes Ackerschachtelhalm-Kraut je Liter Wasser. Im Langverfahren weicht das Kraut 24 Stunden ein und wird anschließend 30 bis 60 Minuten gekocht.

Die abgeseihte Brühe wird 1:5 bis 1:10 mit Wasser verdünnt ausgebracht. Vorbeugend wird sie etwa alle 2 bis 3 Wochen vom Frühling bis in den Sommer angewendet. Ich koche sie im alten Einkochtopf im Freien, weil der Geruch im Haus stört, und lasse sie über Nacht auskühlen, bevor ich abseihe – die Einweichzeit von 24 Stunden läuft davor.

## Feste Selbstmach-Dünger: Kompost, Hornspäne, Mulch

Für die meisten Beetkräuter ist der beste selbst gemachte Dünger gar keine Jauche, sondern der eigene Kompost. Als Faustzahl reichen 3 bis 5 Liter Kompost je Quadratmeter und Jahr, um Gartenpflanzen bedarfsgerecht zu ernähren; für viele genügsame Gartenkräuter genügt eine einmalige Frühjahrsdüngung mit 3 Litern je Quadratmeter. Kompost wird zur Verringerung der Nitratauswaschung erst im Spätwinter oder Frühjahr ausgebracht.

Zwei Einschränkungen halte ich ein: Trockenheitsliebende mediterrane Stauden sollen auf kargem Boden stehen und erhalten keine pauschale Kompostgabe. Und auch häufige Kompost- oder Stallmistgaben können Gartenböden mit Nährstoffen überversorgen – organisch heißt nicht harmlos.

Hornspäne ergänze ich dort, wo Stickstoff gebraucht wird: Sie liefern ihn verzögert über mehrere Monate. Falllaub kann auf Beeten als Mulch liegen bleiben und den Boden feucht, locker und humusreich halten. Den ganzen Werkzeugkasten aus Kompostwirtschaft, Mulch und Gründüngung findest du im Artikel über [natürliche Düngung für kräftige Kräuter](/kraeuter/kraeuter-organisch-duengen/) – hier bleibe ich bei den Rezepten.

> **Kurz erklärt:** Bokashi und Wurmhumus tauchen in vielen Selbstmach-Anleitungen auf. Für effektive Mikroorganismen, mit denen Bokashi angesetzt wird, ließ sich in Pflanzenbauversuchen kein wissenschaftlicher Wirksamkeitsnachweis erbringen. Behandle beide Materialien wie organisches Material, das der Boden erst umsetzen muss.

## Selbst gemischte Kräutererde für den Topf

Wer Dünger selbst ansetzt, mischt meist auch die Erde. Eine torffreie Mischung für robuste Kräuter besteht aus je 1 Teil Quarzsand, Gartenerde und reifem Kompost und wird nicht zusätzlich gedüngt. Der Kompost darin muss vollständig verrottet sein und darf wegen seines hohen Nährstoffgehalts nicht allein als Substrat dienen. Für mediterrane Topfkräuter kann torffreie Erde mit grobem Sand im Verhältnis 1:1 gemischt werden.

Ein Punkt, der bei torffreier Erde oft überrascht: Bestandteile torffreier oder torfreduzierter Substrate können Stickstoff binden, besonders zu Beginn oder gegen Ende der Kultur kann er fehlen. Die Nachdüngung richte ich deshalb am Pflanzenzustand aus, nicht am Kalender. Bei Kräutern in nährstoffhaltiger Kauferde wird in den ersten Wochen nach dem Eintopfen nur sparsam zusätzlich gedüngt.

## Wann und wie du deinen Dünger ausbringst

Selbst angesetzt heißt nicht beliebig ausgebracht. Diese Regeln gelten für Jauche, Komposttee und Kompost gleichermaßen:

> **Mini-Checkliste:**
> - Wenn Düngung nötig ist, wird im Hausgarten das Frühjahr gegenüber dem Herbst bevorzugt, um Auswaschung zu vermindern.
> - Dünger kommt möglichst auf feuchten Boden und nicht auf feuchte Pflanzenteile.
> - Bei Frost, Trockenheit oder stauender Nässe setzen organische Dünger kaum Nährstoffe frei – dann ist die Gabe zwecklos.
> - Bei Trockenheit und großer Hitze wird Flüssigdünger niedrig konzentriert auf zuvor angefeuchteten Boden gegossen, nicht über den Bestand.
> - Kübelpflanzen, die auf die Winterruhe vorbereitet werden, bekommen ab Ende August nichts mehr.
> - Bodenvorrat und bereits gegebener Kompost zählen mit, wenn du eine Gabe bemisst.

Bei den Arten unterscheide ich klar. Für Basilikum, Schnittlauch, Petersilie und Rucola wird eine Düngegabe nach jedem Schnitt empfohlen – dafür nehme ich die verdünnte Jauche oder Komposttee. Bei Basilikum im Boden ist gewöhnlich keine zusätzliche Düngung nötig, im Gefäß können Nährstoffe knapp werden, und eine organische Flüssiggabe kann das Blattwachstum unterstützen. Bei Zitronenmelisse gibt es Spielraum: Als Schwachzehrer kommt sie nach manchen Quellen ganz ohne Dünger aus, andere nennen während der Wachstumsphase eine Gabe alle 4 bis 6 Wochen als Richtwert. Thymian, Rosmarin, Oregano und Salbei haben geringen Nährstoffbedarf; Bohnenkraut braucht im Freiland keine Düngung, Kresse in ihrer kurzen Kultur ebenfalls nicht, Estragon wird nur zur Pflanzung gedüngt, und Koriander verträgt zu viel Stickstoff schlecht.

Wie du gekaufte Kräuterdünger Schritt für Schritt dosierst, gehört nicht in diesen Selbstmach-Artikel – das steht in der Anleitung, [wie du Kräuterdünger als Einsteiger richtig anwendest](/kraeuter/kraeuterduenger-richtig-anwenden-tipps-fuer-hobbygaertner/). Wie Düngen, Gießen und Schnitt zusammenspielen und wie du Dünger lagerst, liest du im Beitrag zur [richtigen Anwendung von Kräuterdünger im Pflegealltag](/kraeuter/die-richtige-anwendung-von-kraeuterduenger/).

## Zu viel des Guten: Wann du die Kanne stehen lässt

Übermäßige Düngung kann bei Kräutern zu mastigem Wachstum und schwächerem Aroma führen; bei Basilikum kann eine hohe Stickstoffversorgung das Wachstum verstärken und den Gehalt an ätherischem Öl senken. Was das im Einzelnen für Geschmack und Duft bedeutet, behandelt der Artikel über [Düngung und Aroma bei Kräutern](/kraeuter/kraeuter-duengung-aroma/).

> **Häufiger Fehler:** Schlaffe Blätter werden als Nährstoffmangel gelesen und mit Jauche beantwortet. Schlaffe oder welke Blätter können aber ebenso auf Trockenstress wie auf beginnende Wurzelfäule hinweisen und erlauben allein keine sichere Entscheidung. Ich prüfe zuerst die Erde unterhalb der Oberfläche, dann erst denke ich über Dünger nach.

Auch Trockenheit, ein ungeeigneter pH-Wert und Bodenverdichtungen können die Nährstoffaufnahme beeinträchtigen – dann hilft mehr Jauche nicht, sondern Gießen, Lockern oder eine Bodenprobe. Für eine Mischprobe sammelst du aus einer einheitlich genutzten Fläche 10 bis 15 Einzelproben, vermischst sie und schickst etwa 500 g ans Labor, zwischen Herbst und Frühjahr vor der Düngung. Für Bodenuntersuchungen werden Abstände von 2 bis 5 Jahren genannt, davon 2 bis 3 Jahre im allgemeinen Hausgarten und 3 bis 5 Jahre bei Kompostanwendung. Liegt der gemessene pH oberhalb des für Boden und Kultur passenden Bereichs, werden weder Kalk noch kalkhaltige Dünger ausgebracht.

> **Tipp:** Halte fest, was du wann angesetzt und gegossen hast. Bei Jauche ohne feste Dosierung ist dein Gießbuch die einzige Möglichkeit, eine Reaktion der Pflanze einer Gabe zuzuordnen.

## Kreislauf im Kräutergarten – kurz

Eigener Dünger schließt den Kreislauf aus Schnittgut, Laub und Kompost im Garten, und genau dieser lebendige Boden ist es, der die meisten Kräuter trägt. Die Grundlagen dazu – die beiden Kräuter-Welten, Lebensdauer und das Düngen mit Maß – hält der Kräuter-Ratgeber zusammen; hier bleibt es bei den Rezepten und den Zahlen, mit denen du sie ansetzen kannst.

> **Passt dazu:** Bevor du ansetzt, lohnt ein Blick in den Beetplaner: Dort siehst du, welche deiner Kräuter als starkzehrend hinterlegt sind – das sind die wenigen, die von deiner Jauche wirklich etwas haben.

## Häufige Fragen

### Wie stelle ich Brennnesseljauche für Kräuter her?

Du setzt etwa 1 kg frische Brennnesseln auf 10 Liter Wasser an und lässt den Ansatz etwa 1 bis 3 Wochen an einem warmen Ort gären. Das Gefäß deckst du luftdurchlässig mit einem Gitter ab, nicht mit einem Deckel. Fertig ist die Jauche, wenn sie dunkel ist und sich keine Blasen und kein Schaum mehr bilden. Zum Gießen verdünnst du 1 Teil Jauche mit 10 bis 20 Teilen Wasser.

### Wie dosiere ich selbst gemachten Komposttee bei Kräutern?

Für einen einfachen Komposttee im Hausgarten setzt du etwa 1 Liter reifen Kompost auf 5 bis 10 Liter Wasser an, lässt ihn ohne Belüftung kurz ziehen und mischst durch. Solche Kompost-Auszüge werden etwa alle 1 bis 2 Wochen nach Bedarf angewendet. Bei schwachzehrenden Kräutern schaue ich vor jeder Gabe, ob die Pflanze überhaupt etwas braucht.

### Wie dünge ich mediterrane Kräuter wie Thymian, Rosmarin oder Salbei?

Thymian, Rosmarin, Oregano und Salbei gehören zu den Kräutern mit geringem Nährstoffbedarf. Trockenheitsliebende mediterrane Stauden sollen auf kargem Boden stehen und bekommen deshalb keine pauschale Kompostgabe. Im Topf kannst du torffreie Erde mit grobem Sand im Verhältnis 1:1 mischen; selbst angesetzte Jauchen brauchen diese Arten in der Regel nicht.

### Wie dünge ich Topfkräuter auf Balkon und Terrasse mit eigenem Dünger?

Im Gefäß können Nährstoffe knapp werden, bei Basilikum kann eine organische Flüssiggabe das Blattwachstum unterstützen. Verdünnte Jauche oder Komposttee gießt du auf zuvor angefeuchtetes Substrat und nicht über die Blätter; bei Trockenheit und Hitze bringst du Flüssigdünger niedrig konzentriert aus. Kübelpflanzen, die auf die Winterruhe vorbereitet werden, düngst du ab Ende August nicht mehr.

### Stimmt es, dass zu viel Dünger das Aroma von Kräutern verschlechtert?

Übermäßige Düngung kann bei Kräutern zu mastigem Wachstum und schwächerem Aroma führen. Bei Basilikum kann eine hohe Stickstoffversorgung das Wachstum verstärken und den Gehalt an ätherischem Öl senken. Deshalb dünge ich Kräuter lieber zurückhaltend und beobachte, wie sie darauf reagieren.

### Wann ist die beste Zeit für die Grunddüngung von Kräutern?

Wenn Düngung nötig ist, wird im Hausgarten das Frühjahr gegenüber dem Herbst bevorzugt, weil so weniger Nährstoffe ausgewaschen werden. Kompost bringst du aus demselben Grund erst im Spätwinter oder Frühjahr aus. Bei Frost, Trockenheit oder stauender Nässe setzen organische Dünger kaum Nährstoffe frei, dann ist eine Gabe zwecklos.

### Was ist der Unterschied zwischen Kräuterjauche und Pflanzenjauche?

Pflanzenjauche ist der Oberbegriff für vergorene Pflanzenauszüge, Kräuterjauche meint meist einen Ansatz aus einer bestimmten Art wie Brennnessel oder Beinwell. Der Nährstoffgehalt hängt in beiden Fällen von der Pflanzenart, ihrem Zustand und dem Erntezeitpunkt ab. Deshalb gibt es für Pflanzenjauchen keine allgemein gültigen Ausbringmengen oder Düngeintervalle.

---

*Markdown-Fassung eines Ratgebers von samen.live. HTML-Original: https://samen.live/kraeuter/kraeuterduenger-herstellen/ · © 2026 total10 GmbH.*
