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Krokusvielfalt: Arten, Sorten und Farben von Februar bis in den Herbst

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 8 Min.Von der samen.live Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Frühe Krokusse wie Crocus chrysanthus und Crocus sieberi blühen im Februar und März.
  • Die großblumigen Krokusse der Crocus-vernus-Gruppe folgen im März und April.
  • Krokusse blühen weiß, creme, gelb, orange, bronze, hellblau, rosa und in vielen Violetttönen, teils gestreift oder zweifarbig.
  • Crocus speciosus und der Safrankrokus Crocus sativus blühen im Herbst und werden etwa 8 bis 15 cm hoch.
  • Herbstblühende Krokusse kommen von Ende August bis Mitte September in die Erde.
  • Safran besteht aus den getrockneten Narbenästen von Crocus sativus.

Wer Krokusse nur nach der Farbe aussucht, bekommt im Beet nicht automatisch ein gemeinsames Farbenspiel. Die frühen Arten öffnen ihre Blüten schon im Februar. Die großblumigen Sorten folgen erst im März, und einige Krokusse blühen überhaupt erst im Herbst. Ich sortiere meine Krokusse deshalb zuerst nach Blühzeit und wähle dann innerhalb jeder Gruppe die Farben aus.

Für jede Gruppe stelle ich dir hier die wichtigsten Arten vor, mit Blühzeit, typischen Farben und Sortenbeispielen. Dazu kommen die Merkmale, an denen du Frühjahrs- und Herbstkrokusse auseinanderhältst.

Welche Farben haben Krokusse?

Krokusse blühen in Weiß, Creme, Gelb, Orange und Bronze, dazu in Hellblau, Rosa und vielen Violetttönen. Viele Sorten sind gestreift oder zweifarbig, etwa weiß-violett oder hellviolett mit dunkleren Streifen. Bei den Herbstblühern überwiegen Lila, Lilablau und Lavendel, beim Safrankrokus leuchten zusätzlich die orangeroten Narben. Die Tabelle ordnet die Farben den Arten und Sorten zu.

Farbe Art und Sorte
Weiß Crocus vernus ‘Jeanne d’Arc’, Elfenkrokus ‘Albus’
Creme mit gelber Mitte Crocus chrysanthus ‘Cream Beauty’
Gelb Crocus chrysanthus ‘Goldilocks’
Goldgelb, außen purpurn gestreift Goldlack-Krokus (Crocus angustifolius)
Orange Ankara-Krokus (Crocus ancyrensis)
Bronze mit gelber Mitte Crocus chrysanthus ‘Zwanenburg Bronze’
Hellblau mit bronzefarbener Außenseite Crocus chrysanthus ‘Blue Pearl’
Rosa Elfenkrokus ‘Roseus’
Violett Crocus vernus ‘Remembrance’ und ‘Flower Record’, Elfenkrokus ‘Ruby Giant’ und ‘Barr’s Purple’
Rötlich-Violett Elfenkrokus ‘Whitewell Purple’
Weiß-violett oder gestreift Crocus chrysanthus ‘Prins Claus’, Crocus vernus ‘Pickwick’, Zweiblütiger Krokus (Crocus biflorus)
Lila bis Lavendel im Herbst Crocus speciosus, Crocus sativus, Crocus pulchellus, Crocus goulimyi

Violett und Gelb liegen sich im Farbkreis gegenüber und bilden ein Komplementärpaar für kontrastreiche Beete und Kästen. Einen gleichzeitigen Farbeindruck ergeben aber nur Sorten mit gemeinsamem Blühtermin. Willst du Gelb und Violett nebeneinander sehen, nimm deshalb beide aus derselben Blühgruppe, etwa die gelbe ‘Goldilocks’ und die weiß-violette ‘Prins Claus’ von Crocus chrysanthus. Welche Begleiter und Gartenbereiche zu den Krokusfarben passen, zeige ich dir im Ratgeber, wie du Krokusse mit Partnerpflanzen und Farben kombinierst.

Was Krokusse ausmacht

Knolle, Blatt und Blüte

Krokusse wachsen aus Knollen, während Tulpen und Narzissen ihre Reserven in verdickten Blattteilen ihrer Zwiebeln speichern. Was die Speicherorgane unterscheidet und wann welche Art im Jahr dran ist, erklärt der Überblick über Speicherorgane und Kalender der Blumenzwiebeln und Knollen.

Die Blätter sind schmal und grasartig und tragen einen hellen Mittelstreifen. Jede Blüte sitzt auf einer langen Röhre und öffnet sich oben becherförmig. Im Inneren stehen die Staubblätter und ein Stempel mit verzweigter Narbe. Beim Safrankrokus ergeben genau diese Narbenäste getrocknet das Gewürz Safran.

Bei Sonne gehen die Blüten weit auf, bei trübem Wetter und in der Nacht schließen sie sich. Ich schaue mir neue Sorten deshalb an sonnigen Tagen an, weil ich nur dann die Innenfarbe und die Zeichnung im Schlund sehe.

Früchte, die aus dem Boden kommen

Bei Krokussen liegt der Fruchtknoten unter der Erde. Erst nach der Befruchtung gelangt die Fruchtkapsel an die Oberfläche und gibt dort die reifen Samen frei.

Herkunft und Rolle im Gartenjahr

Viele Krokusarten stammen aus Gebirgsregionen Europas und Kleinasiens. Im Garten gehören die Frühjahrsarten zu den frühen Blühern und liefern Bienen und Hummeln Pollen und Nektar. Zusammen mit Winterlingen und Schneeglöckchen bieten sie Hummeln und Honigbienen früh im Jahr Nahrung. Wie du Krokusse insektenfreundlich pflanzt, liest du im Ratgeber über Krokusse als Bienenweide.

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Frühjahrsblühende Krokusse: Arten und Sorten

Kurz erklärt

Die Frühjahrskrokusse teilen sich nach der Blühzeit in zwei Gruppen. Frühe Sorten von Crocus chrysanthus und Crocus sieberi blühen im Februar und März, auch der Elfenkrokus gehört zu den früh blühenden Arten. Die großblumigen Krokusse der Crocus-vernus-Gruppe folgen im März und April.

Crocus chrysanthus: früh und in vielen Farben

Crocus chrysanthus blüht im Februar und März und gehört damit zu den frühen Krokussen. Seine Blütezeit fällt mit Zwergiris, Schneeglöckchen und Winterlingen zusammen. Die Blüten sind kleiner als bei den großblumigen Krokussen und öffnen sich bei Sonne sternförmig.

Für Farbe sorgen viele Sorten. ‘Prins Claus’ blüht weiß-violett, ‘Goldilocks’ gelb und ‘Cream Beauty’ cremefarben mit gelber Mitte. Bei ‘Blue Pearl’ siehst du ein helles Blau mit bronzefarbener Außenseite, bei ‘Zwanenburg Bronze’ ein Bronze mit gelber Mitte. Es gibt außerdem Crocus-chrysanthus-Mischungen, die für Balkonkästen, Kübel und Töpfe geeignet sind.

Frühe Sorten von Crocus sieberi blühen in derselben Zeit und erweitern die frühe Gruppe. Ich setze die frühen Krokusse nah an den Weg zur Haustür, weil ich dort im Februar ohnehin vorbeikomme.

Elfenkrokus (Crocus tommasinianus): zierlich und zum Verwildern

Der Elfenkrokus ist kleiner und zierlicher als die großblumigen Krokusse. Seine schlanken Blüten öffnen sich bei Sonne weit zu einem Stern. In der Natur blüht er meist in Lilatönen, inzwischen gibt es aber Züchtungen in mehreren Farben.

‘Ruby Giant’ trägt intensiv violette Blüten, ‘Barr’s Purple’ blüht kräftig violett und ‘Whitewell Purple’ rötlich-violett. Mit ‘Roseus’ kommt ein zartes Rosa ins Beet, mit ‘Albus’ ein reines Weiß.

Krokusse können zwischen und vor Gehölzen verwildern, wenn der Boden durchlässig und humos ist. Am passenden Standort können sie über Jahre Blütenteppiche bilden, solange sie ungestört wachsen dürfen. Der Elfenkrokus gehört außerdem zu einer Pflanzmischung für halbschattige bis schattige Plätze, zusammen mit Schneeglöckchen, Schneeglanz und Narzissen. Ich setze Elfenkrokusse deshalb an Stellen, die ich nach der Blüte weder hacke noch umgrabe.

Großblumige Krokusse (Crocus-vernus-Gruppe)

Die großblumigen Krokusse der Crocus-vernus-Gruppe blühen im März und April. Damit fällt ihre Blüte in die Zeit von Hyazinthen, Narzissen und frühen Tulpen. Die großen Blüten sitzen auf kräftigen Stielen, die Blätter tragen einen weißen Mittelstreifen.

Die Palette reicht von reinem Weiß über Blau- und Violetttöne bis zu gestreiften Sorten. ‘Pickwick’ trägt hellviolette Blüten mit dunkleren violetten Streifen. ‘Jeanne d’Arc’ blüht reinweiß, ‘Remembrance’ tief violettblau und ‘Flower Record’ violett.

Gestaffelte Blühtermine verlängern die Blühfolge auf derselben Fläche. Setzt du Crocus chrysanthus und die vernus-Sorten nebeneinander, geht die Krokusblüte deshalb von der frühen in die späte Gruppe über.

Marias Erfahrung

Beim Pflanzen stecke ich zu jeder Krokusgruppe ein Etikett mit Art, Sorte und Blühgruppe. Im Frühjahr gehe ich mit einem Notizbuch durch den Garten und schreibe auf, welche Farben gerade gleichzeitig offen sind. Im Herbst darauf plane ich Nachpflanzungen nach diesen Notizen.

Herbstblühende Krokusse: Farbe zum Ende der Saison

Einige Krokusarten blühen erst im Herbst. Crocus speciosus und der Safrankrokus Crocus sativus werden dabei etwa 8 bis 15 cm hoch. Für diese Arten zählt vor allem der Pflanztermin, denn er liegt früher als bei den Frühjahrskrokussen.

Zahl im Blick

Herbstblühende Krokusse kommen von Ende August bis Mitte September in die Erde. Je nach Art und Anleitung reichen die Pflanzempfehlungen für Herbstkrokusse und Herbstzeitlosen auch von Juli bis Mitte September. Frisch gepflanzt blühen Herbstkrokusse ab Oktober, eingewachsene Bestände bereits ab September.

Ich bestelle Herbstkrokusse deshalb schon im Sommer und setze die Knollen, sobald sie ankommen. Die Pflanzmonate der übrigen Zwiebelblumen trage ich mir aus dem druckbaren Kalender für Blumenzwiebeln zusammen.

Pracht-Herbstkrokus (Crocus speciosus)

Crocus speciosus trägt große, lilablaue Blüten. Als Herbstblüher ergänzt er eine Zwiebelpflanzung um einen späten Blühtermin. Er passt in Steingärten und als Unterpflanzung von Gehölzen.

Safrankrokus (Crocus sativus)

Der Safrankrokus blüht lila, aus der Blüte ragen die orangeroten Narben. Safran besteht aus den getrockneten Narbenästen dieser Art. Im pannonischen Safrananbau werden frisch aufgeblühte Blüten vormittags geerntet, und die Narben werden noch am selben Tag von Hand ausgelöst.

Als triploide Pflanze wird der Safrankrokus in der üblichen Gartenkultur über Brutknollen vermehrt. Für eine gewöhnliche Samenzucht eignet er sich nicht. Im späten Gartenjahr bietet er Insekten Nahrung.

Herbstarten im Vergleich

Art Blütezeit Wuchshöhe
Crocus speciosus Herbst etwa 8 bis 15 cm
Crocus sativus Herbst etwa 8 bis 15 cm
Crocus pulchellus Oktober und November etwa 10 cm
Crocus nudiflorus Oktober etwa 10 cm
Crocus kotschyanus Herbst bis etwa 10 cm
Crocus goulimyi Herbst (Richtwert) bis etwa 10 cm

Crocus pulchellus blüht hellviolett mit gelber Mitte. Die übrigen Arten aus der Tabelle stelle ich bei den Raritäten weiter unten vor.

Im September und Oktober blüht auch die Herbstzeitlose (Colchicum autumnale), ein Zeitlosengewächs und kein Krokus. Giftig sind bei ihr alle Pflanzenteile, vor allem Samen und Knolle; sie enthalten das Alkaloid Colchicin. Die Blätter erscheinen erst im Frühjahr und lassen sich mit Bärlauch verwechseln, ihr Verzehr kann tödlich enden. Mehr dazu steht im Abschnitt Giftige Arten des Blumenzwiebel-Überblicks.

Wie du Herbstkrokusse im Spätsommergarten pflanzt, pflegst und kombinierst, beschreibe ich im Ratgeber zu Herbstkrokussen im Spätsommergarten.

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Besondere Krokusarten für Liebhaber

Neben den bekannten Gruppen gibt es Krokusarten, die eher Sammler und Liebhaber pflanzen. Ich setze solche Raritäten zuerst als Gruppe an eine Stelle, die ich gut im Blick habe, und notiere Pflanztag und Blühbeginn.

Seltene Frühjahrsarten

Der Ankara-Krokus (Crocus ancyrensis) stammt aus der Türkei und blüht leuchtend orange. Er erscheint sehr früh im Jahr und wächst kompakt, deshalb passt er in Steingärten und kleine Beete. Beim Goldlack-Krokus (Crocus angustifolius) sind die Blüten goldgelb und außen purpurfarben gestreift.

Der Zweiblütige Krokus (Crocus biflorus) zeigt weiße Blüten mit violetten Streifen und eignet sich für natürliche Verwilderungen. Auch Crocus dalmaticus blüht als Richtwert im Frühjahr und gehört deshalb in diese Gruppe.

Seltene Herbstarten

Der Griechische Krokus (Crocus goulimyi) trägt große, lavendelfarbene Blüten und mag sonnige, gut drainierte Plätze. Niedrig bleiben auch Crocus nudiflorus und Crocus kotschyanus, die beide im Herbst blühen. Wann genau und wie hoch, zeigt die Vergleichstabelle bei den Herbstkrokussen.

Mini-Checkliste

Kaufe nach botanischem Namen und Sorte, dann ordnest du Blühzeit und Farbe sicher zu. Prüfe bei Mischungen die Stückzahl je Art statt nur die Gesamtzahl. Bestelle Herbstkrokusse so, dass sie bis Mitte September in der Erde sind.

Standort, Pflanzung, Pflege und Vermehrung kurz gefasst

Krokusse gedeihen sonnig bis halbschattig in lockerem, humosem und durchlässigem Boden ohne Staunässe. Früh blühende botanische Krokusse wollen dabei volle Sonne, Gartenkrokusse kommen auch mit Halbschatten zurecht.

Frühjahrsblüher setzt du je nach Anleitung von September bis Dezember in frostfreien Boden. Pflanztiefe, Abstand und Pflege bis zur Ruhephase findest du im Ratgeber, wie du Krokusse am richtigen Standort pflanzt und pflegst.

Nach der Blüte bleibt das Krokuslaub stehen, bis es verwelkt ist. Im Rasen sparst du die Krokusstellen bis dahin beim Mähen aus, ich markiere ihre Ränder dafür mit Stäben.

Krokusse vermehren sich im Garten über Brutknollen und Samen. Aus Samen gezogene Pflanzen können bis zur ersten Blüte bis zu vier Jahre brauchen.

Für die Pflanzung eignen sich nur feste Knollen ohne weiche, kranke oder angefressene Stellen. Bei Wühlmausproblemen kannst du die Knollen gruppenweise in Drahtkörben in den Boden setzen. Die artübergreifenden Grundlagen dazu stehen im Blumenzwiebel-Überblick in den Abschnitten Pflege, Vermehren sowie Krankheiten und Schädlinge.

SORTENEMPFEHLUNG
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Häufige Fragen

Welche Krokus-Arten eignen sich am besten als Frühjahrsblüher?
Für den Frühling bieten sich vor allem drei Gruppen an. Crocus chrysanthus und Crocus sieberi blühen schon im Februar und März, auch der Elfenkrokus Crocus tommasinianus gehört zu den früh blühenden Arten. Die großblumigen Sorten der Crocus-vernus-Gruppe folgen im März und April. Wenn du Arten mit gestaffelten Blühterminen kombinierst, verlängerst du die Krokusblüte auf derselben Fläche.
Wie unterscheiden sich Crocus vernus, Crocus chrysanthus und Crocus tommasinianus?
Crocus vernus umfasst die großblumigen Krokusse, die im März und April blühen, darunter die hellviolett gestreifte Sorte 'Pickwick'. Crocus chrysanthus hat kleinere Blüten und blüht früher, im Februar und März, etwa mit der weiß-violetten 'Prins Claus' oder der gelben 'Goldilocks'. Der Elfenkrokus Crocus tommasinianus ist zierlicher, blüht ebenfalls früh und zeigt bei der Sorte 'Ruby Giant' ein intensives Violett. Er ist auch Teil einer Pflanzmischung für halbschattige bis schattige Plätze.
Worin liegt der Unterschied zwischen Frühjahrs- und Herbstkrokussen?
Frühjahrskrokusse wie Crocus chrysanthus oder die großblumigen vernus-Sorten blühen je nach Art zwischen Februar und April. Gepflanzt werden sie im Herbst, je nach Anleitung bis in den Dezember, solange der Boden frostfrei ist. Herbstkrokusse wie Crocus speciosus und der Safrankrokus Crocus sativus kommen dagegen von Ende August bis Mitte September in die Erde. Frisch gepflanzt blühen sie ab Oktober, eingewachsene Bestände beginnen früher.
Was macht den Safran-Krokus so besonders und wie wird er genutzt?
Der Safrankrokus Crocus sativus ist ein Herbstblüher, aus dessen getrockneten Narbenästen das Gewürz Safran besteht. Im pannonischen Safrananbau werden frisch aufgeblühte Blüten vormittags geerntet und die Narben noch am selben Tag von Hand ausgelöst. Die Art ist triploid, wird in der üblichen Gartenkultur über Brutknollen vermehrt und eignet sich nicht für eine gewöhnliche Samenzucht. Im späten Gartenjahr bietet sie außerdem Insekten Nahrung.
Wie erfolgt die natürliche Vermehrung von Krokussen durch Knollenteilung?
Krokusse vermehren sich im Garten über Brutknollen und zusätzlich über Samen. Der Fruchtknoten liegt dabei unter der Erde, erst nach der Befruchtung gelangt die Fruchtkapsel an die Oberfläche und gibt die reifen Samen frei. Aus Samen gezogene Krokusse können bis zur ersten Blüte bis zu vier Jahre brauchen. Der triploide Safrankrokus wird in der üblichen Gartenkultur über Brutknollen vermehrt und eignet sich nicht für eine gewöhnliche Samenzucht.
Wie verhält sich der Elfenkrokus im Vergleich zu Schneeglöckchen bei der Verwilderung?
Beide können am passenden Standort über Jahre Blütenteppiche bilden, wenn sie ungestört wachsen dürfen. Krokusse vermehren sich dabei über Brutknollen und Samen. Schneeglöckchen bilden durch Tochterzwiebeln dichtere Trupps und gründen über Samen, die Ameisen verschleppen, neue Kolonien. Früh blühende Krokusse wie der Elfenkrokus blühen zeitgleich mit Schneeglöckchen, und in einer Pflanzmischung für halbschattige bis schattige Plätze stehen beide zusammen.
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