Blumen · Sommerblumen & Einjährige · Pflege

Geranien düngen: Wann du startest, nachlegst und pausierst

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 9 Min.Von der samen.live Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Ohne Langzeitdünger bekommen eingewurzelte, wachsende Geranien alle 10 bis 14 Tage flüssigen Volldünger.
  • In frisch vorgedüngter Erde zeigt die Verpackung, wie lange der Vorrat reicht; so lange düngst du nicht nach.
  • Dünger kommt nur auf feuchte Erde, trockenes Substrat feuchtest du vorher mit klarem Wasser an.
  • Schwache Blüten allein sind kein Düngesignal: Licht, Temperatur und Wurzeln prüfst du zuerst.
  • Im kühlen Winterquartier brauchen Geranien keinen Dünger, und im Herbst kommt kein Depotdünger mehr in die Erde.

Geranien im Balkonkasten brauchen viele Nährstoffe, und trotzdem kommt der Dünger oft zur falschen Zeit. Mal bekommt frisch vorgedüngte Erde gleich eine Extraportion, mal trifft die Düngerlösung auf einen trockenen Ballen und kann die Wurzeln schädigen. Ich richte mich deshalb nicht nach dem Kalender, sondern nach der Phase, in der meine Geranien gerade stecken.

Hänge- und Zonalpelargonien, die wir als Balkon-Geranien kennen, gehören zu den Starkzehrern. Die regelmäßige Nachdüngung beginnt trotzdem erst, wenn die Pflanzen eingewurzelt sind und wachsen. Wann das so weit ist, hängt vom Vorrat in der Erde, vom Wetter und von der Jahreszeit ab.

Kurz erklärt

Die üblichen Balkon-Geranien gehören botanisch zur Gattung Pelargonium. Von den Storchschnäbeln der Gattung Geranium sind sie zu unterscheiden. Alle Düngetermine in diesem Ratgeber beziehen sich auf Pelargonien.

Geranien düngen: der Jahreslauf im Überblick

Den Start der Düngung legt kein Datum fest, sondern der Zustand der Pflanze. Entscheidend ist, ob sie wächst, wie viel Vorrat noch in der Erde steckt und wo sie gerade steht. Die Tabelle zeigt, woran du dich in jeder Phase orientierst.

Phase Düngen? Woran du dich hältst
Frisch gepflanzt in vorgedüngte Erde noch keine Nachdüngung Die Vordüngung der Erde bestimmt den Start; bei Kübelpflanzen reicht sie im Regelfall etwa 4 bis 6 Wochen.
Grunddüngung mit 4 g Hornspänen je Liter Substrat noch keine Zusatzdüngung Ein biologisches Pflegeschema sieht in den ersten 2 bis 3 Wochen nach dem Pflanzen keine weitere Gabe vor.
Eingewurzelt und wachsend, ohne Langzeitdünger regelmäßig Alle 10 bis 14 Tage flüssiger Volldünger nach Dosierungsanweisung des Produkts.
Langzeitdünger im Substrat nur ergänzend Der Vorrat wird angerechnet; kräftig grüne Blätter und zügiges Wachstum zeigen eine gute Versorgung.
Große Hitze und Trockenheit mit Vorsicht Niedrig konzentriert, auf vorher angefeuchtete Erde, nicht über das Laub.
Kranke oder salzgeschädigte Pflanzen Pause Wieder gedüngt wird erst nach der Erholung.
Herbst kein Depotdünger, keine Hornspäne Beide setzen ihre Nährstoffe verzögert frei.
Kühles, frostfreies Winterquartier mit etwas Licht keine Düngung Während der Überwinterung brauchen Geranien keine Düngergaben.
Edelgeranien warm am Zimmerfenster im Winter in größeren Abständen Bei weniger Licht brauchen Zimmerpflanzen weniger Nährstoffe.

Im Frühjahr: Ab wann bekommen Geranien wieder Dünger?

Nach dem Winterquartier

Überwinterte Geranien stellst du nach dem Ausräumen zuerst an einen halbschattigen, windgeschützten und warmen Platz. Dort gewöhnen sie sich an die Außensonne. Die regelmäßige Düngung setzt ein, sobald die Pflanzen eingewurzelt sind und neu wachsen. Hast du sie dabei in frische, vorgedüngte Erde gesetzt, wartest du zusätzlich, bis deren Vorrat aufgebraucht ist. Ob und wie du vorher zurückschneidest, erklärt der Ratgeber, wie und wann du Geranien schneidest.

Nach dem Pflanzen in frische Erde

Bei Balkonpflanzen bestimmt die Vordüngung der Erde, wann du mit dem Nachdüngen beginnst. Beim Bepflanzen der Kästen lese ich darum die Angabe auf dem Erdsack und notiere mir das Pflanzdatum. Für Kübelpflanzen in vorgedüngter Blumenerde gilt: Die werkseitige Grunddüngung reicht im Regelfall etwa 4 bis 6 Wochen. In dieser Zeit bekommen sie keinen Zusatzdünger.

Torffreie Erde verdient einen zweiten Blick auf die Pflanze. Auch in vorgedüngter torffreier Erde kann durch die Torfersatzstoffe zu wenig Stickstoff verfügbar sein. Kräftig grüne Blätter und zügiges Wachstum zeigen dir, dass die Versorgung stimmt. In torffreier Erde verlasse ich mich deshalb nicht allein auf die Wochenangabe vom Sack, sondern schaue zusätzlich auf Blattfarbe und Zuwachs.

Welche Erde und welcher pH-Wert für Geranien im Topf passen, erklärt der Ratgeber zum passenden Substrat für Geranien in jeder Lebensphase. Für Geranien im Beet zählen Bodenart und pH-Wert des Gartenbodens, die der Überblick zu Standort und Boden bei Sommerblumen einordnet.

Mit Hornspänen als Grunddüngung

Ein biologisches Pflegeschema für Geranien setzt beim Pflanzen auf Hornspäne als Grunddüngung. Bei 4 g Hornspänen je Liter Substrat sieht es danach zunächst keine Zusatzdüngung vor. Diese Pause dauert 2 bis 3 Wochen. Kompost allein deckt den Stickstoffbedarf von Geranien dagegen nicht zuverlässig, sodass eine ergänzende Stickstoffdüngung nötig sein kann. Welche organischen und selbst angesetzten Dünger infrage kommen, zeigt der Ratgeber, wie du Geranien umweltfreundlich düngst.

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Im Sommer: Wie oft düngst du Geranien nach?

Sind die Geranien eingewurzelt und wachsen, beginnt der regelmäßige Rhythmus. Ohne Langzeitdünger bekommen sie alle 10 bis 14 Tage einen flüssigen Volldünger. Wie viel davon ins Gießwasser kommt, legt die Dosierungsanweisung des jeweiligen Produkts fest.

Der Rhythmus hat zwei Gründe, die zusammengehören. Hänge- und Zonalpelargonien sind Starkzehrer, und im Kasten sind Wurzelraum und Substratvorrat begrenzt. Mit fortschreitendem Wachstum ist die Erde durchwurzelt und ausgelaugt, während die Pflanzen weiter viel verbrauchen.

Welche Düngerart zu deinen Geranien passt, ist ein eigenes Thema. Für Kübelpflanzen kommen Langzeitdünger und flüssige Volldünger mit Haupt- und Spurennährstoffen infrage. Was die einzelnen Dünger leisten, vergleicht der Ratgeber zu Düngern und Düngemethoden für eine reiche Geranienblüte.

Wenn Langzeitdünger in der Erde steckt

Mineralischen Langzeitdünger mischst du beim Pflanzen unter das Substrat. Bei umhüllten Depotdüngern bremst die Hülle die Abgabe der Nährstoffe. Wie schnell sie frei werden, hängt außerdem von Temperatur und Bodenfeuchte ab. Der feste Rhythmus mit Flüssigdünger entfällt dann, und zusätzliche Gaben rechnest du gegen den Vorrat in der Erde. Ich schaue dafür auf Blattfarbe und Zuwachs der jüngsten Triebe.

Dünger nur auf feuchte Erde

Düngerlösung gibst du nur auf bereits feuchte Erde, damit die Wurzeln keinen Schaden nehmen. Ist das Substrat trocken, feuchtest du es zuerst mit klarem Wasser an. An Düngetagen gieße ich deshalb erst mit reinem Wasser und gebe die Düngerlösung danach. Wie du den Gießrhythmus ohne Staunässe einrichtest, zeigt der Ratgeber, wie du Geranien in Topf und Kasten richtig gießt.

Tipp

Bei torffreier Erde prüfst du die Feuchte vor dem Düngen im unteren Bereich des Kastens, per Fingerprobe oder über das Gewicht. Die Oberfläche kann schon trocken wirken, während es weiter unten noch feucht ist.

Im Herbst und Winter: Wann beginnt die Düngepause?

Zum Ende der Saison legst du keinen Depotdünger und keine Hornspäne mehr nach. Beide setzen ihre Nährstoffe verzögert frei und eignen sich deshalb nicht für eine Düngung im Herbst. Kühl, frostfrei und mit etwas Licht überwinterte Geranien brauchen während der Überwinterung keine Düngergaben. Ein später Depotdünger würde seine Nährstoffe also genau in der Zeit abgeben, in der die Pflanzen im Quartier keine brauchen.

Vor dem Einräumen kontrollierst du die Geranien auf Schädlinge und stellst befallene Exemplare getrennt auf. Im Quartier stehen sie kühl und hell. Gegossen wird wenig, ohne dass die Erde vollständig austrocknet.

Marias Erfahrung

Wenn die Geranien ins Winterquartier ziehen, räume ich die Düngerflasche vom Balkon in den Schrank. Im Quartier gieße ich nur mit klarem Wasser und fühle vorher, ob die Erde noch leicht feucht ist.

Edelgeranien am Zimmerfenster

Edelgeranien eignen sich als Zimmerpflanzen für ein sonniges Fenster. Bleiben sie über den Winter warm im Zimmer statt kühl im Quartier, gilt die Regel für Zimmerpflanzen. Bei geringerem Lichtangebot im Winter brauchen diese weniger Nährstoffe und werden in größeren Abständen gedüngt. Wie die Pflege von Geranien im Haus über das ganze Jahr aussieht, beschreibt ein eigener Ratgeber.

Hitze, Nässe, Kälte: Wann verschiebst du die Gabe?

Bei großer Hitze

Bei großer Hitze und Trockenheit gibst du Flüssigdünger nur niedrig konzentriert. Die Erde feuchtest du vorher an, und die Lösung kommt an den Boden, nicht über das Laub. Hängen die Geranien bei Hitze schlapp, prüfst du vor jeder weiteren Gabe die Erdfeuchte. Welke Blätter an Gefäßpflanzen können von Wassermangel kommen, aber ebenso von Staunässe, Wurzelfäule oder Salzschäden nach zu viel Dünger.

Nach nassen Wochen

Steht ein Kasten länger nass, schaust du dir die Wurzeln an. Braune, weiche und leicht abreißende Geranienwurzeln können auf Staunässe hinweisen. Kranke Pflanzen bekommen erst wieder Dünger, wenn sie sich erholt haben.

Organische Dünger setzen ihre Nährstoffe je nach Witterung frei. Bei Frost, Trockenheit und stauender Nässe geben sie wenig ab. Feuchtwarmes Wetter kann dagegen starke Schübe mit Auswaschungsgefahr auslösen.

Bei Kälte

Halten Temperaturen unter 10 °C länger an, legen Pelargonien keine neuen Blüten an. Einige Sorten bilden unter 8 °C außerdem Chlorosen an den Triebspitzen. Diese Aufhellungen können wieder verschwinden, sobald es wärmer wird. Weil schwache Blüten allein keinen Nährstoffmangel belegen, wartest du nach einer kalten Phase erst wärmere Tage ab, bevor du gelbe Triebspitzen oder eine Blühpause mit Dünger beantwortest. Kästen, die du vor Mitte Mai bepflanzt, brauchen bei drohendem Spätfrost ohnehin Schutz.

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Balkon, Beet oder Gewächshaus: Was ändert der Standort?

Im Topf und Balkonkasten ist der Wurzelraum begrenzt. Dort gilt der Rhythmus mit Flüssigdünger, sofern kein Langzeitdünger in der Erde steckt.

Im Gartenbeet richtet sich die Düngung nach einer Bodenuntersuchung und berücksichtigt die Stickstoffnachlieferung aus Humus. Je nach Ergebnis fällt sie geringer aus oder entfällt ganz. Die Bodenprobe nimmst du vor der Düngung, im Zeitraum zwischen Herbst und Frühjahr. Für die allgemeine Gartenbodenvorbereitung ist eine Untersuchung vor der Neuanlage und danach alle 3 bis 5 Jahre vorgesehen. Vor der Probenahme düngst du nicht.

Im Gewächshaus folgst du derselben Logik wie auf dem Balkon. Wachsen die Geranien dort weiter, düngst du wie bei wachsenden Pflanzen im Gefäß. Ruhen sie kühl, frostfrei und hell, legst du wie im Winterquartier eine Düngepause ein.

Mangel-Verdacht: Wann ist Dünger die richtige Antwort?

Wenn Geranien schwächeln, ist Dünger oft die erste Idee. Schwache oder geschädigte Blüten belegen aber noch keinen Nährstoffmangel und rechtfertigen keine sofortige Gabe. Bei einem Verdacht gehe ich zuerst die anderen möglichen Ursachen durch.

Mini-Checkliste

Diese Punkte prüfe ich, bevor ich wegen eines Mangelverdachts dünge.

  • Licht: Lichtmangel kann bei Pelargonien die Blütenknospen absterben lassen.
  • Temperatur: Bei länger anhaltender Kühle unter 10 °C entstehen keine neuen Blüten.
  • Wasser und Wurzeln: Welke kann von Trockenheit, Staunässe oder Salzschäden kommen.
  • Vorrat: Die Pflanze kann noch von vorgedüngter Erde oder Langzeitdünger zehren.
  • Gesundheit: Kranke Pflanzen bekommen erst nach ihrer Erholung wieder Dünger.

Sind diese Punkte unauffällig, kommt ein Nährstoffmangel als Ursache infrage. Helles Laub, gehemmtes Wachstum und zunächst gelbe ältere Blätter können auf allgemeinen Nährstoffmangel oder Stickstoffmangel hindeuten. Am Aussehen allein lassen sich beide kaum unterscheiden. Dann düngst du nach Packungsangabe auf feuchte Erde und beobachtest, ob die neuen Blätter kräftiger grün nachwachsen. Bei unklaren Blattflecken und kümmernden Pflanzen kann eine Pflanzenprobe beim Pflanzenschutzdienst die Ursache klären.

Welche Blattbilder auf welchen Nährstoff hindeuten können, beschreibt der Ratgeber, wie du Nährstoffmangel bei Geranien früh erkennst.

Nach einer Überdüngung

Überdüngung oder salzhaltiges Gießwasser kann bei Pelargonien zunächst Welke, später braune Blätter und Wurzelschäden verursachen. Nach dem Auswaschen der Salze oder einem Erdwechsel düngst du erst wieder, wenn sich die Pflanze erholt hat. Wie viel Dünger Geranien vertragen und wie du eine Überdüngung behebst, steht im Ratgeber zu Menge und Balance beim Geraniendüngen.

Jungpflanzen aus Samen und Stecklingen: Ab wann gibt es Dünger?

Selbst gezogene Geranien bekommen ihre Nährstoffe stufenweise. Sämlinge von Beet- und Balkonpflanzen keimen in nährstoffarmer Aussaaterde. Die Pikiererde enthält etwas Dünger, und die spätere Topferde ist stärker vorgedüngt.

Zahl im Blick

Als allgemeine Orientierung für den Salzgehalt von Substraten gelten unter 0,5 g/l bei Aussaaterde, bis 1,5 g/l beim Pikieren und 2,5 bis 3 g/l bei Kübel- und Balkonkastenerde.

Geranien wie ‘Horizon F1’ ziehst du von Dezember bis Februar in Gefäßen vor. Nach dem Auflaufen pikierst du die Sämlinge in kleine Töpfe und ziehst sie bei 16 °C weiter. Mit dem Pikieren kommen sie also in die erste Erde, die etwas Dünger enthält. Wann sich welche Sommerblumen vorziehen lassen, zeigt der Aussaatkalender für Sommerblumen.

Pelargonien-Stecklinge steckst du in Aussaaterde, gießt sie an und stellst sie hell, aber vor greller Sonne geschützt auf. Im Sommer geschnitten, bilden sie nach etwa 2 bis 3 Wochen erste Wurzeln. Der regelmäßige Flüssigdünger ist für eingewurzelte Pflanzen gedacht und nicht für Stecklinge, die gerade erst Wurzeln bilden.

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Häufige Fragen

Wann ist der beste Zeitpunkt, um Geranien zu düngen?
Geranien düngst du regelmäßig, sobald sie eingewurzelt sind und wachsen, nicht nach einem festen Kalenderdatum. Stehen sie in frischer vorgedüngter Erde, wartest du, bis deren Vorrat laut Verpackung aufgebraucht ist. Danach bekommen sie ohne Langzeitdünger alle 10 bis 14 Tage flüssigen Volldünger. Im kühlen Winterquartier brauchen sie keinen Dünger.
Worin unterscheiden sich Langzeitdünger und Flüssigdünger für Geranien?
Mineralischen Langzeitdünger mischst du beim Pflanzen unter das Substrat, und er gibt seine Nährstoffe abhängig von Temperatur und Bodenfeuchte verzögert ab. Flüssigen Volldünger bekommen eingewurzelte, wachsende Geranien ohne Langzeitdünger alle 10 bis 14 Tage über das Gießwasser. Beide Dünger dosierst du nach der Anweisung des jeweiligen Produkts, und Flüssigdünger gibst du nur auf feuchte Erde. Für eine Düngung im Herbst eignen sich Depotdünger wegen der verzögerten Freisetzung nicht.
Wie unterscheidet sich die Düngung von Topfgeranien gegenüber Gartengeranien?
Im Topf und Balkonkasten sind Wurzelraum und Substratvorrat begrenzt, sodass die Erde mit dem Wachstum durchwurzelt und ausgelaugt wird. Topfgeranien bekommen deshalb ohne Langzeitdünger alle 10 bis 14 Tage flüssigen Volldünger, sobald sie eingewurzelt sind und wachsen. Im Gartenbeet richtet sich die Düngung nach einer Bodenuntersuchung und berücksichtigt die Stickstoffnachlieferung aus Humus. Je nach Ergebnis fällt sie dort geringer aus oder entfällt ganz.
Was passiert bei einer Überdüngung von Geranien?
Zu viel Dünger oder salzhaltiges Gießwasser kann bei Geranien zunächst Welke, später braune Blätter und Wurzelschäden verursachen. Dann stellst du die Düngung ein und wäschst die Salze mit langsam fließendem Wasser bei freiem Ablauf aus; auch ein Austausch der Erde im Gefäß ist möglich. Wieder gedüngt wird erst, wenn sich die Pflanze erholt hat.
Stimmt es, dass mehr Dünger automatisch zu mehr Blüten führt?
Nein. Überdüngung kann bei Geranien Salzschäden mit Welke, braunen Blättern und geschädigten Wurzeln auslösen. Eine schwache Blüte belegt außerdem keinen Nährstoffmangel, denn auch Lichtmangel kann Blütenknospen absterben lassen, und bei länger anhaltenden Temperaturen unter 10 °C legen Geranien keine neuen Blüten an. Prüfe deshalb erst Licht, Temperatur und Wurzeln, bevor du zusätzlich düngst.
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