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Pikiererde

Pikiererde ist ein humoses, nur schwach gedüngtes Substrat, in das du Sämlinge beim Pikieren einzeln umsetzt. Sie kommt nach der Aussaat zum Einsatz, wenn die Jungpflanzen aus der Aussaatschale in eigene Töpfe wandern.

Pikiererde ist ein humoses, nur schwach gedüngtes Substrat für den Schritt nach der Aussaat. Du brauchst sie, wenn breitwürfig gesäte Sämlinge zu eng stehen und vereinzelt werden, spätestens sobald sie die ersten richtigen Laubblätter gebildet haben. Gefüllt wird sie in kleine Töpfe von 5 bis 8 Zentimetern, in Becher mit Abzugslöchern oder in eine Multitopfplatte.

Wichtig ist das, weil dicht stehende Sämlinge einander das Licht nehmen, lang und dünn werden und dann anfälliger für Pilzkrankheiten sind. In Pikiererde bekommt jede Jungpflanze ihren eigenen Platz. Nicht verwechseln solltest du sie mit Aussaaterde, in die du die Samen säst. Hast du keine Pikiererde zur Hand, kannst du die Sämlinge aber auch in Aussaaterde pikieren.

Beispiel aus dem Garten

Wenn meine Sämlinge in der Aussaatschale eng stehen und die ersten richtigen Laubblätter zeigen, fülle ich Pikiererde in kleine Töpfe und drücke sie leicht an. Dann hebe ich jeden Sämling mit dem Pikierstab heraus und drücke seine Wurzel so tief in die Pikiererde, dass die Keimblätter auf Höhe der Erdoberfläche sitzen.

Quelle: Garten Akademie (gartenakademie.com) – Pikieren – Garten Akademie (Lexikon), Abschnitt „Sie benötigen“ und „Pikieren – Schritt für Schritt“. Geprüft am .

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