Alle Fachwörter im Glossar

Ausputzen

Ausputzen heißt, verblühte Blüten regelmäßig von der Pflanze zu entfernen. So steckt sie keine Kraft in die Fruchtbildung.

Beim Ausputzen knipst oder schneidest du das Verblühte ab, bevor sich daraus Früchte entwickeln. Bei Kübelpflanzen gehört es im Sommer neben Gießen und Düngen zu den wichtigsten Pflegearbeiten. Blühende Kübelpflanzen befreist du am besten möglichst täglich von verblühten Blüten, damit sie keine Kraft durch Fruchtbildung verlieren. Bei manchen Arten, etwa der Strauchmargerite, gehört regelmäßiges Ausputzen ausdrücklich zur Sommerpflege.

Vom Pflegeschnitt unterscheidet sich das Ausputzen deutlich: Dabei entfernst du vertrocknete und abgestorbene Zweige und kürzt lange Triebe ein. Auch das Entspitzen ist etwas anderes. Dort knipst du das oberste Blattpaar ab, damit sich die Pflanze kräftig verzweigt. Beim Ausputzen bleibt das gesunde Laub dagegen vollständig stehen, es geht nur um das Verblühte.

Beispiel aus dem Garten

Wenn ich an meiner Strauchmargerite im Kübel die verblühten Blüten abknipse, ist das Ausputzen. Das gesunde Laub lasse ich dabei vollständig stehen, es geht nur um das Verblühte.

Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen ↗ – So klappt’s mit Kübelpflanzen – Informationen für Pflanzenfreunde (Stand 11/2025), Abschnitte „Pflegemaßnahmen“ (S. 8) und „Schnittmaßnahmen“ (S. 18) sowie Tabelle „Kübelpflanzen und ihre Pflege im Sommer (Auswahl)“ (S. 19). Geprüft am .

Mehr dazu in unseren Ratgebern

Verwandte Begriffe