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Aussaatfenster

Das Aussaatfenster ist der Zeitraum im Jahr, in dem eine Pflanzenart sinnvoll ausgesät werden kann. Es richtet sich vor allem nach dem Temperaturanspruch der Art, der Bodentemperatur und der Frostgefahr.

Das Aussaatfenster beginnt, sobald die Bedingungen für eine Art passen, und endet, wenn eine spätere Saat Nachteile bringt. Je nach Temperaturanspruch liegt es früher oder später im Jahr. Für Frühjahrssaaten sollte der Boden abgetrocknet und warm genug sein. Empfindliche Kulturen wie Mais oder Kartoffeln brauchen mindestens 10 Grad Bodentemperatur und sind durch Spätfröste gefährdet, deshalb kommen sie erst ab April in die Erde.

Säst du zu früh in kalten Boden, wachsen die Keimlinge langsam und sind anfälliger für Krankheiten und Schädlinge. Bei Arten, die über den Winter stehen, werden zu früh gesäte Pflanzen zu üppig und frostanfälliger, zu spät gesäte gehen zu klein in die kalte Jahreszeit. Verwechsle das Aussaatfenster nicht mit dem Aussaattermin: Das Fenster ist der mögliche Zeitraum, den genauen Tag wählst du darin nach Wetter und Boden.

Beispiel aus dem Garten

Im Gartenkalender trage ich mir für jede Art das Aussaatfenster ein. Hat sich das Fenster für Mais geöffnet, prüfe ich vor der Aussaat trotzdem, ob der Boden abgetrocknet und warm genug ist und keine Spätfröste mehr drohen.

Quelle: Bundeszentrum für Landwirtschaft (BZL/BLE) ↗ – Woher wissen Landwirtinnen und Landwirte, wann der richtige Zeitpunkt zum Säen ist?, Fragen Sie einen Landwirt! – Antwort von Alfons Griesbauer. Geprüft am .

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