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Grauschimmel

Grauschimmel ist eine häufige Pilzkrankheit an Gemüse, Obst und Zierpflanzen, verursacht durch den Pilz Botrytis cinerea. Typisch ist ein grauer, stäubender Pilzbelag auf befallenen Pflanzenteilen, etwa auf Früchten.

Der Pilz befällt unter anderem Gurken, Zucchini, Kürbis, Tomaten, Paprika, Bohnen und Salat, außerdem Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Trauben sowie Stauden und Sommerblumen. Er überwintert in schwarzen Sporenlagern, den Sklerotien, etwa an Himbeerruten oder bei Erdbeeren an abgestorbenen Blattstielen und eingetrockneten Früchten. Im Frühjahr werden daraus Sporen frei, die Wind und Regen verbreiten. Infizieren kann der Pilz nur geschwächtes oder totes Gewebe; Früchte steckt er vor allem über die Blüte an.

Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz rät, Grauschimmel in erster Linie mit Kulturmaßnahmen zu begegnen. Zu dichte Bestände trocknen schlecht ab und sind deshalb besonders gefährdet, ebenso sehr mastige, also üppig und weich gewachsene Pflanzen.

Beispiel aus dem Garten

Entdecke ich auf einer Erdbeere einen grauen, stäubenden Pilzbelag, ist das Grauschimmel. Abgestorbene Blattstiele und eingetrocknete Früchte, an denen der Pilz überwintert, räume ich vom Erdbeerbeet.

Quelle: Gartenakademie Rheinland-Pfalz (DLR) ↗ – Grauschimmel (Botrytis cinerea), Abschnitte Allgemeine Bedeutung, Schadbild, Biologie und Bekämpfung. Geprüft am .

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