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NPK-Dünger

Ein NPK-Dünger ist ein Dünger, der die Hauptnährstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) gemeinsam enthält; die Buchstaben im Namen stehen für genau diese Nährstoffe. Die Zahlen auf der Packung nennen ihre Anteile in Prozent.

Einen NPK-Dünger erkennst du an der Angabe auf der Packung. Steht dort etwa NPK 15+6+12, enthält er 15 Prozent Stickstoff, 6 Prozent Phosphor und 12 Prozent Kalium. Manche Produkte liefern zusätzlich Magnesium, das als weitere Zahl in Klammern folgt. Praktisch ist ein NPK-Dünger, weil du mit einem Produkt mehrere Nährstoffe auf einmal gibst. Zeigt eine Bodenuntersuchung aber sehr viel Phosphor und wenig Kalium, solltest du statt eines NPK-Düngers nur einen Einzelnährstoffdünger für den fehlenden Nährstoff nehmen.

Verwechsle den NPK-Dünger nicht mit dem NPK-Verhältnis: Das ist nur die Zahlenangabe selbst, also die Anteile der Nährstoffe in Prozent, nicht der Dünger. Das Wort Volldünger hörst du oft für dieselben Produkte; anders als die Buchstaben NPK verrät es aber nicht, welche Nährstoffe genau enthalten sind.

Beispiel aus dem Garten

Bevor ich für meine Gurken einen NPK-Dünger kaufe, lese ich auf dem Sack die Zahlen hinter NPK, zum Beispiel 15+6+12. Dann lege ich meine letzte Bodenuntersuchung daneben: Zeigt sie sehr viel Phosphor und wenig Kalium, nehme ich statt des NPK-Düngers einen Einzelnährstoffdünger nur für Kalium.

Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen ↗ – Düngeempfehlungen für den Hausgarten, Abschnitt „Düngen nach Bedarf“ (2. Düngemittel auswählen; 3. Düngemittelmenge bestimmen). Geprüft am .

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