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Vögel & Vogelfutter

Vögel im Garten unterstützen: Futterstelle und Hygiene, Vogeltränke, Futterpflanzen, Vogelzählung, Pestizidverzicht und Schutznetze im Überblick.

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Blaumeise (Cyanistes caeruleus) sitzt auf einem frostigen Zweig neben einem Futterring mit Körnern
Foto: Gundula Vogel · Pexels License
Historische Tafel: Rotkehlchen (Erithacus rubecula)
Rotkehlchen · 1905
Bildnachweis

Naumann, Naturgeschichte der Vögel Mitteleuropas, Band I

Abbildung: Bruno Geisler (signierte Illustration); Naumann/Hennicke (Werk) · Public domain · Quelle ↗

Ein Futterhaus ist schnell aufgehängt, und dann kommen die Fragen: Wie oft wird die Futterstelle sauber gemacht? Wie tief darf eine Vogeltränke sein, und wo steht sie richtig? Was lässt sich für Vögel säen? Und worauf kommt es bei Netzen um Obstgehölze an, damit sich Vögel möglichst nicht darin verfangen? Auf dieser Seite habe ich das Grundlagenwissen aus meinen Ratgebern rund um Vögel und Vogelfutter gebündelt: Futterstelle und Hygiene, Wasserstellen, Futterpflanzen, das Zählen der Gartenvögel, Pestizidverzicht und Schutznetze. Die einzelnen Ratgeber gehen in die Tiefe; hier steht das Gerüst mit den belegten Richtwerten, auf das sie alle verweisen.

Der vogelfreundliche Garten: Nahrung, Wasser, Beobachtung und Schutz

Das Thema lässt sich in Bausteine sortieren, und an ihnen hängt der Aufbau dieser Seite. Nahrung heißt hier: die Futterstelle mit ihrer Hygiene und die Pflanzen, die du für Vögel säst. Wasser meint die Vogeltränke und kleine Wasserstellen. Dazu kommt das Beobachten und Zählen, bei dem du festhältst, welche Arten deinen Garten besuchen. Zum Schutz gehören der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel und der sorgfältige Umgang mit Netzen, die deine Ernte schützen sollen.

Nisthilfen und Futterhäuser gehören ebenfalls in diesen Garten, ihre Tiefe tragen aber die Fachratgeber: Welche Nisthilfe zu welcher Vogelart passt und welches Futter in welche Jahreszeit gehört, steht dort und nicht auf dieser Übersichtsseite. Wenn du zuerst das große Bild suchst, lies, wie du deinen Garten als Ganzes vogelfreundlich gestaltest.

Ein Hinweis zu den Zahlen: Jeder Richtwert auf dieser Seite hat einen engen Geltungsbereich, und der steht jeweils dabei. Herstellerangaben gelten für die genannte Mischung oder Sorte, Vorgaben aus dem Weinbau für den Weinbau. Wo ein belegter Wert fehlt, bleibt das Thema hier ohne Zahl.

Füttern: saubere Futterstelle, einwandfreies Futter

Bevor es um Futtersorten geht, kommt die Sauberkeit. Bei der Winterfütterung heimischer Singvögel werden Schalenreste und Kot täglich von den Futterstellen entfernt. Ich nehme dafür einen Handfeger mit zur Futterstelle und kehre die Fläche ab, bevor frisches Futter daraufkommt. Die Angabe stammt aus der Winterfütterung; für andere Jahreszeiten nennt diese Seite kein eigenes Reinigungsintervall. Ob du nur im Winter oder das ganze Jahr über fütterst, ist eine eigene Abwägung; was für und was gegen ganzjähriges Füttern spricht, wägt der Fachratgeber ab.

Beim Futter selbst gibt es ein Risiko, das Menschen betrifft: Vogelfutter kann Ambrosia-Samen verbreiten, und die Pflanzen, die daraus wachsen, bilden stark allergieauslösenden Pollen. Verwende deshalb kein Futter, das mit Ambrosia-Samen verunreinigt ist. Beobachte außerdem die Fläche unter der Futterstelle, damit dir auffällt, was dort aus herabgefallenen Samen aufgeht.

Schimmel ist der zweite Punkt. Erhitzen macht schimmelbefallene Samen oder Nüsse nicht zuverlässig sicher, weil Schimmelpilzgifte überwiegend hitzestabil sind. Behandle befallenes Futter also nicht als gerettet, nur weil es im Ofen war, und leite aus dem Erhitzen keine sichere Lagerfrist ab.

Rund um die Futterstelle gilt außerdem eine Abstandsregel: Direkten Kontakt mit Wildvögeln solltest du vermeiden. Das gilt besonders für verendete Tiere und dann, wenn in deiner Gegend das Vogelgrippe-Virus nachgewiesen wurde.

Futtermengen, Futtermischungen und Rezepte für selbst gemachtes Futter stehen bewusst nicht hier; welche Futterstelle zu deinem Garten passt, klären die Fachratgeber.

Vogeltränke und Wasserstellen: Schale, Standort und tägliche Pflege

Für eine Vogeltränke eignet sich eine 2,5 bis 10 cm tiefe Schale mit rauem Boden. Gemeint ist die Tiefe des Gefäßes, keine pauschale Füllhöhe. Der raue Boden gehört zur Empfehlung dazu, nicht nur die Tiefe.

Beim Standort geht es um Sicherheit. Zum besseren Schutz vor Katzen wird empfohlen, die Tränke mindestens 1,5 m über dem Boden an einem gut einsehbaren Platz aufzustellen oder anzubringen. Eine Garantie gegen Katzen ist das nicht.

Die eigentliche Arbeit ist die Pflege. Das Wasser einer von Vögeln besuchten Tränke wird täglich gewechselt, um der Übertragung von Krankheiten vorzubeugen. Kleine Wasserstellen für Vögel und Insekten sollten dabei einmal täglich durchgewischt und mit frischem Wasser befüllt werden. Zusammen ergibt das eine kurze Routine: altes Wasser ausgießen, Schale durchwischen, frisch befüllen.

Eine Möglichkeit dafür ist der Wechselbetrieb mit zwei Schalen: Die jeweils leere Schale trocknet vollständig in der Sonne, bevor sie wieder befüllt wird. Ich stelle die trockene Schale frisch gefüllt hinaus und lege die benutzte zum Trocknen in die Sonne.

Häufiger Fehler

Die Tränke wird nur nachgefüllt, das alte Wasser bleibt stehen. Zur täglichen Pflege gehört beides: das Wasser wechseln und die Schale durchwischen. Nachfüllen ersetzt keinen der beiden Handgriffe.

Futterpflanzen säen: Blumenmischung und Sonnenblume

Für Vögel lässt sich auch säen. Zwei Saaten tragen die Vögel schon im Namen; ihre Werte sind Herstellerangaben und gelten jeweils nur für genau dieses Produkt.

Die Blumenmischung „Wildvogelparadies“ wird von März bis Mai oder von September bis November ausgesät, mit einer Aussaatmenge von etwa 1 g/m². Für „Wildvogelparadies“ sind als Keimtemperatur 12 bis 18 °C angegeben, als Keimdauer 7 bis 14 Tage. Die Blüte der Mischung „Wildvogelparadies“ fällt auf Juni bis September. Lies Aussaatfenster und Blütezeit als zwei getrennte Angaben, nicht als festen Ablauf von der Herbstsaat zur Blüte.

Die Sonnenblume „Sperli’s Vogel-Snack“ wird im April oder Mai direkt ins Freiland gesät, etwa 0,5 bis 1 cm tief, mit 40 cm Reihenabstand und etwa 40 cm Pflanzabstand. Beide Abstände gehören zusammen; einer allein beschreibt die Saat nicht. Für „Sperli’s Vogel-Snack“ ist eine Keimtemperatur von 15 bis 18 °C angegeben, gekeimt wird innerhalb von 10 bis 14 Tagen. Die Sorte „Sperli’s Vogel-Snack“ erreicht etwa 100 cm Wuchshöhe und blüht von August bis Oktober.

Übertrage diese Zahlen nicht auf andere Mischungen oder Sonnenblumensorten; dort gilt die Angabe auf der jeweiligen Saatgut-Tüte. Deine Gemüsebeete drumherum planst du im Beetplaner, und welche Kulturen sich als Nachbarn vertragen, prüfst du im Mischkultur-Planer. Welche Futterpflanzen sich darüber hinaus für den Garten anbieten, zeigt der Ratgeber zur Pflanzenvielfalt.

Vogelmiere im Kurzporträt

Die Vogelmiere (Stellaria media) ist die eine Pflanzenart, für die dieser Themenbereich art-genaue Werte führt. Geführt wird die Vogelmiere als einjährige Pflanze für das Freiland, 10 bis 20 cm hoch und 10 bis 20 cm breit; die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober. Vermehrt wird über Samen, und im Boden vorhandene Samen keimen leicht, wenn sie an die Oberfläche gelangen.

Für die Aussaat der Vogelmiere sind März bis Mai hinterlegt, als Saattiefe 0,5 bis 1 cm. Die Keimtemperatur der Vogelmiere liegt bei mindestens 9 °C und höchstens 23 °C, die Keimdauer bei 7 bis 14 Tagen. Als Kulturdauer der Vogelmiere sind 21 bis 42 Tage angegeben. Die art-genauen Angaben nennen als Erntezeit Januar bis Dezember und stufen die Vogelmiere zugleich nicht als winterhart ein; ein durchgehender Anbaukalender lässt sich aus diesen Einzelwerten nicht ableiten.

Zum Standort der Vogelmiere passen feuchter, gut durchlässiger Boden in Sonne oder Halbschatten, dazu Kalk-, Ton-, Lehm- und Sandboden bei saurem, neutralem oder alkalischem pH-Wert. Sie wächst außerdem auf natürlichen offenen Bodenstellen. Zusätzliche Düngung ist bei der kultivierten Vogelmiere im Garten nicht nötig, regelmäßiger Rückschnitt ebenso wenig. Bedenke bei der Platzwahl aber die rasche Ausbreitung über Samen. Frisches Grün für Ziervögel ist ein eigenes Thema: wie du Ziervogelgras im Winter anziehst, steht im Fachratgeber.

Vögel beobachten und zählen: Stunde der Gartenvögel und Brutvogel-Monitoring

Wenn du wissen willst, welche Vögel deinen Garten besuchen, kannst du sie zählen und melden. Bei der Aktion „Stunde der Gartenvögel“ dauert eine Zählung genau eine Stunde. Auch wenn mehrere Personen gemeinsam beobachten, wird bei dieser Aktion je Garten nur ein Meldebogen ausgefüllt.

Kurz erklärt

Gemeldet wird bei der „Stunde der Gartenvögel“ je Art die höchste Anzahl, die gleichzeitig beobachtet wurde. So werden Vögel, die während der Zählung wiederkommen, nicht mehrfach gezählt.

In der Praxis heißt das: Siehst du zu Beginn eine kleine Gruppe Spatzen und später eine größere auf einmal, meldest du die größere, nicht die Summe aus beiden. Termin und Meldeweg der „Stunde der Gartenvögel“ gibt der Veranstalter bekannt.

Wer tiefer einsteigen will, findet beim Monitoring feste Vorgaben. Beim Monitoring häufiger Brutvögel sind für eine Probefläche vier Begehungen zwischen März und Juni vorgesehen; die Teilnahme setzt voraus, dass du Vogelarten sicher optisch und akustisch bestimmen kannst. Beim Monitoring seltener Brutvögel genügt bei mehreren Modulen ein Erfassungsgang pro Jahr. Das gilt für diese Module, nicht für das gesamte Programm.

Pestizidverzicht: vorbeugen, beobachten, mechanisch eingreifen

Im tierfreundlichen Privatgarten sollten chemische Pflanzenschutzmittel vermieden werden, zum Schutz der Tiere, die dort leben. Für den Vogelgarten kommt ein Zusammenhang dazu: Insekten, die Kulturpflanzen schädigen, können zugleich Nahrung für die Vogelbrut sein.

Ohne chemische Mittel zu gärtnern heißt, zwei Dinge auseinanderzuhalten. Vorbeugung ist alles, was du tust, bevor ein Schaden da ist. Bedarfsabhängiges Eingreifen beginnt erst, wenn du bei der Kontrolle tatsächlich Befall findest, und bleibt dann mechanisch, zum Beispiel durch Absammeln von Hand. Dazwischen liegt das Beobachten: Wer regelmäßig hinsieht, weiß, ob überhaupt etwas zu tun ist.

Ein Beispiel für Vorbeugung kommt aus dem Obstgarten. Gegen die Kirschessigfliege können kleinere Obstpflanzen im Hausgarten deutlich vor der Fruchtreife dicht mit Netzen von 0,8 mm Maschenweite eingehüllt werden. Zur Vorbeugung gegen die Kirschessigfliege gehört außerdem, reifes Beerenobst im Hausgarten alle 2 bis 3 Tage zu ernten. Beides sind Handgriffe vor dem Befall, kein Mittel und keine Behandlung.

Achtung

Klebefallen wie Gelbtafeln solltest du im Freien nicht verwenden. Vögel und Fledermäuse können daran festkleben und sterben. Das gilt auch dann, wenn die Falle eigentlich für Insekten gedacht ist.

Neben dem Verzicht auf Mittel steht der Lebensraum für Insekten. Eine Blumenwiese im tierfreundlichen Garten wird ein- bis zweimal im Jahr und möglichst abschnittsweise gemäht, damit Insekten ausweichen können. Soll eine Fläche für eine artenreiche Blumenwiese gezielt abgemagert werden, kann die fruchtbare obere Bodenschicht etwa 10 bis 15 cm tief abgetragen werden. Das ist eine Möglichkeit, keine Pflicht: Die Alternative ist eine Fettwiesenmischung, verbunden mit Düngeverzicht und dem Entfernen des Schnittguts.

Mittelnamen und Dosierungen stehen auf dieser Seite nicht, auch nicht für Hausmittel. Die Reihenfolge bleibt: vorbeugen, kontrollieren und erst bei tatsächlichem Befall mechanisch eingreifen.

Vogelschutznetze: straff gespannt und dicht abgeschlossen

Ein Netz über dem Obstgehölz soll die Ernte schützen, aber Vögel können sich darin verfangen. Netze um Obstgehölze müssen deshalb straff gespannt und vollständig dicht abgeschlossen sein, damit Vögel sich möglichst nicht darin verfangen. Dicht heißt: im Boden verankert oder unter der Baumkrone zusammengebunden. Ein locker aufgelegtes Netz mit offenen Rändern erfüllt keine der beiden Bedingungen. Ich gehe nach dem Spannen um das Gehölz herum und suche nach Lücken und losen Stellen.

Zahlen gibt es dazu aus dem Weinbau, und sie gelten nur dort. Für blaue Vogelschutznetze im Weinbau ist eine Maschenweite von höchstens 30 × 30 mm vorgegeben, beim Neukauf werden höchstens 25 × 25 mm empfohlen. Die Fadenstärke solcher Netze im Weinbau soll mindestens 1 mm betragen. Bei einer Ganzflächenbespannung im Weinbau werden die Netze straff und windsicher mit etwa 40 cm Bodenabstand gespannt, ohne lose Enden auf dem Boden. Dieser Bodenabstand lässt sich nicht auf einzelne Obstgehölze im Garten übertragen. Für den Hausgarten nennt diese Seite keine eigene Maschenweite für Vogelschutznetze; dort zählen straffes Spannen und dichter Abschluss.

Nicht verwechseln solltest du das mit dem Netz gegen die Kirschessigfliege aus dem Abschnitt zum Pestizidverzicht: Das ist ein Netz gegen ein Insekt und hat eine andere Aufgabe. Wie du Vogelschutznetze fachgerecht anbringst, vertieft der Fachratgeber.

Zum Vertiefen: die Vogel-Ratgeber

Das war das Fundament – für jedes Thema findest du hier den vertiefenden Ratgeber:

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Anzucht & Aussaat

1 Ratgeber

Wissen & Sonstiges

7 Ratgeber

Häufige Fragen

Wie tief sollte eine Vogeltränke sein?
Für eine Vogeltränke eignet sich eine 2,5 bis 10 cm tiefe Schale mit rauem Boden. Gemeint ist die Tiefe der Schale, keine pauschale Füllhöhe. Zum besseren Schutz vor Katzen wird empfohlen, die Tränke mindestens 1,5 m über dem Boden an einem gut einsehbaren Platz aufzustellen oder anzubringen; eine Garantie gegen Katzen ist das nicht.
Wie oft wird das Wasser in der Vogeltränke gewechselt?
Das Wasser einer von Vögeln besuchten Tränke wird täglich gewechselt, um der Übertragung von Krankheiten vorzubeugen. Kleine Wasserstellen für Vögel und Insekten sollten einmal täglich durchgewischt und mit frischem Wasser befüllt werden. Im Wechselbetrieb mit zwei Schalen trocknet die jeweils leere Schale vollständig in der Sonne, bevor du sie wieder befüllst.
Worauf ist beim Vogelfutter zu achten?
Verwende kein Futter, das mit Ambrosia-Samen verunreinigt ist. Vogelfutter kann Ambrosia-Samen verbreiten, und die Pflanzen, die daraus wachsen, bilden stark allergieauslösenden Pollen. Beobachte deshalb auch die Fläche unter der Futterstelle, damit dir auffällt, was dort aus herabgefallenen Samen aufgeht. Schimmelbefallene Samen oder Nüsse macht Erhitzen nicht zuverlässig sicher, weil Schimmelpilzgifte überwiegend hitzestabil sind.
Wie oft wird eine Futterstelle für Vögel gereinigt?
Bei der Winterfütterung heimischer Singvögel werden Schalenreste und Kot täglich von den Futterstellen entfernt. Vermeide dabei direkten Kontakt mit Wildvögeln, besonders mit verendeten Tieren und wenn in deiner Gegend das Vogelgrippe-Virus nachgewiesen wurde.
Wie wird bei der Stunde der Gartenvögel gezählt?
Bei der Aktion „Stunde der Gartenvögel“ dauert eine Zählung genau eine Stunde. Je Art meldest du die höchste Anzahl, die du gleichzeitig beobachtet hast, damit wiederkehrende Vögel nicht mehrfach gezählt werden. Auch bei gemeinsamer Beobachtung wird je Garten nur ein Meldebogen ausgefüllt.
Worauf kommt es bei Netzen um Obstgehölze an?
Netze um Obstgehölze müssen straff gespannt und vollständig dicht abgeschlossen sein, damit Vögel sich möglichst nicht darin verfangen. Dicht abgeschlossen heißt: im Boden verankert oder unter der Baumkrone zusammengebunden. Klebefallen wie Gelbtafeln solltest du im Freien nicht verwenden, weil Vögel und Fledermäuse daran festkleben und sterben können.

Diese Bohnen bringen Erträge, die nicht von mir geerntet werden. Wachsen sie nicht zum Teil für die Murmeltiere? […] Soll ich mich nicht auch über die Fülle der Unkräuter freuen, deren Samen die Kornkammer der Vögel sind?

Henry David Thoreau, Walden; or, Life in the Woods (1854) · Übers. samen.live · Beleg
Zuletzt geprüft: Quellen: Arten-Hub (Root) Stellaria media, Fachquellen Vögel und Garten: LBV, Bundesamt für Naturschutz, BLE, LWG Bayern, Land Niederösterreich (Natur im Garten), Landeshauptstadt Wiesbaden, Umweltbundesamt, LAVES Niedersachsen, Kiepenkerl, SPERLI, Sicherheitshinweise: Julius Kühn-Institut, LWG Bayern, Umweltbundesamt, BfR (Ambrosia, Tränkenhygiene, Netze, Klebefallen, Wildvogelkontakt, Schimmel)