Wucherblumen im Staudenbeet kombinieren: Partner, Farben und Blütenfolge für Tanacetum
- Gemeint ist die mehrjährige, winterharte Tanacetum coccineum, nicht das einjährige Schmuckkörbchen Cosmos bipinnatus.
- Die 'Robinson Mischung' wird etwa 80 bis 100 cm hoch und gehört damit in die Beetmitte.
- Sie blüht von Juni bis August in Rosa und Rot und wird nach der ersten Blüte zurückgeschnitten.
- Sie ist trockenheitstolerant, deshalb passen Partner, die ebenfalls mit Trockenheit zurechtkommen.
- Später blühende Nachbarn wie Witwenblume 'Red Knight' und Koreanische Minze füllen die Lücke nach dem Schnitt.
- Für standortgerecht gemischte Staudenpflanzungen gelten 7 bis 10 Pflanzen/m² als Orientierung.

Eine Wucherblume wirkt im Staudenbeet nur so gut wie ihre Nachbarn. Tanacetum coccineum ‘Robinson Mischung’ blüht von Juni bis August und wird nach der ersten Blüte zurückgeschnitten. Stehen daneben keine passenden Partner, bleibt an ihrem Platz eine Lücke. Ich plane Wucherblumen deshalb nie einzeln, sondern immer zusammen mit Begleitern für Farbe, Höhe und die Zeit nach dem Schnitt.
Hier zeige ich dir, wie ich die Partner nach dem Standort auswähle, Rosa und Rot kombiniere, Höhen staffle und die Blütenfolge bis in den Herbst plane.
Welche Wucherblume ist gemeint?
Bevor ich Partner suche, schaue ich auf den botanischen Namen. Unter dem Namen Wucherblume können dir zwei sehr verschiedene Pflanzen begegnen. Das Schmuckkörbchen Cosmos bipinnatus ‘Sensation Mischung’ ist einjährig. Tanacetum coccineum ‘Robinson Mischung’ ist dagegen mehrjährig und winterhart. Für ein Staudenbeet mit festen Plätzen geht es hier um diese Tanacetum.
Der deutsche Name allein reicht beim Kauf nicht aus. Steht Cosmos auf der Tüte, hast du eine einjährige Sommerblume vor dir. Steht dort Tanacetum coccineum, kaufst du eine winterharte Staude, die über Jahre im Beet bleibt.
Steckbrief: Was die Robinson-Wucherblume mitbringt
| Merkmal | Tanacetum coccineum ‘Robinson Mischung’ |
|---|---|
| Lebensdauer | mehrjährig und winterhart |
| Höhe | etwa 80 bis 100 cm |
| Blütenfarben | Rosa und Rot |
| Blütezeit | Juni bis August |
| Pflanzabstand | etwa 30 cm |
| Wasser | trockenheitstolerant |
| Schnitt | nach der ersten Blüte zurückschneiden |
Für die Gestaltung zählen vor allem Höhe, Farbe und Blütezeit. Mit etwa 80 bis 100 cm gehört die Wucherblume in die Beetmitte. Ihre Blütenfarben Rosa und Rot geben die Richtung für die Partner vor. Weil sie trockenheitstolerant ist, suche ich Nachbarn, die trockene Phasen ebenfalls vertragen.
Partner nach dem Standort auswählen
Pflanzen mit ähnlichen Ansprüchen an Boden, Feuchtigkeit, Nährstoffe und Licht bilden stabilere Gemeinschaften, die sich leichter pflegen lassen. Ich lese deshalb zuerst auf der Saatgut-Tüte nach, welchen Platz meine Sorte verlangt. Daneben notiere ich die Ansprüche jedes Partners, bevor ich eine Pflanze kaufe.
Bei der Robinson-Wucherblume steht fest, dass sie Trockenheit verträgt. Ich wähle deshalb Partner, die ebenfalls mit Trockenheit zurechtkommen. So haben alle Pflanzen im Beet ähnliche Ansprüche an das Wasser. Die folgende Auswahl erfüllt das und ergänzt die Wucherblume in Farbe oder Form.
| Partner | Höhe | Was er beiträgt | Ansprüche |
|---|---|---|---|
| Koreanische Minze (Agastache rugosa) | etwa 80 bis 100 cm | violette Blüten von Juni bis Oktober | sonnig, trockenheitstolerant |
| Witwenblume ‘Red Knight’ (Knautia macedonica) | etwa 60 bis 80 cm | rubinrote Blüten von Juli bis September | sonnig, trockenheitstolerant |
| Schleierkraut ‘Alba’ (Gypsophila paniculata) | etwa 80 bis 100 cm | Begleiter für höhere Blühstauden | volle Sonne, durchlässiger und kalkhaltiger Boden, trockenheitstolerant |
| Kokardenblume ‘Arizona Sun’ (Gaillardia) | etwa 20 bis 30 cm | orange-rote Blüten mit gelben Spitzen von Juni bis September | vollsonnig, guter Wasserabzug, nach dem Einwachsen trockenheitsverträglich |
| Blauschwingel, blaulaubige Sorten | Laub etwa 10 bis 15 cm, BlütenständeEin Blütenstand (botanisch: Infloreszenz) ist der Teil einer Pflanze, an dem sich der Spross verzweigt und mehrere Blüten trägt. Je nach Bauweise unterscheidet man zum Beispiel Traube, Ähre, Dolde, Köpfchen und Rispe. 20 bis 30 cm | blaues Laub als kühler Kontrast am Rand | warm, eher trocken, durchlässig |
| Rutenhirse (Panicum virgatum) | ‘Nordwind’ 150 bis 180 cm | Gräserkulisse im Hintergrund | auf lehmigem Boden sehr trockenheitsverträglich |
| Immergrüne Schleifenblume (Iberis sempervirens) | etwa 25 cm | weiße Blüten im April und Mai | sonnig bis vollsonnig, durchlässig, trocken bis frisch |
| Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) | Blütenstängel 20 bis 80 cm | Blüten von Juli bis Oktober | sonnig, relativ trocken, schwach basisch |
Bei der Koreanischen Minze lohnt ein genauer Blick. Im Staudenbeet gilt sie als trockenheitsrobust, im geprüften innerstädtischen Straßenbegleitgrün reichte ihre Trockentoleranz aber nicht aus. Für ein Gartenbeet nehme ich sie trotzdem gern, weil sie in Höhe und Farbe zur Wucherblume passt.
Wie genau du hinschauen solltest, zeigt das Lampenputzergras. Pennisetum orientale kommt mit trockenen, gut drainierten, sandig-humosen Böden zurecht. Die Sorten ‘Hameln’ und ‘Little Bunny’ brauchen dagegen eher frische, nährstoffreiche Böden. Auch Chinaschilf bevorzugt frische bis feuchte, nährstoffreiche Böden und gehört deshalb eher in ein anderes Beet.
Die Witwenblume ‘Red Knight’ ist für mich der wichtigste Farbpartner, weil sie Rot und Trockenheitstoleranz mitbringt. Wie du Witwenblumen selbst zum Mittelpunkt machst, zeigt der Ratgeber mit Gestaltungsideen für Witwenblumen im Staudenbeet.
Partner nur nach der Blütenfarbe aussuchen. Steht eine Art für frische, nährstoffreiche Böden neben einer trockenheitstoleranten Wucherblume, passt die Pflege am Ende nur für eine der beiden.
Rosa und Rot kombinieren: drei Farbwege
Mit Rosa und Rot als Ausgangsfarben hast du drei Wege. Ich entscheide mich pro Beet für einen davon, damit das Bild ruhig bleibt.
Ton in Ton
Die rubinrote Witwenblume ‘Red Knight’ greift das Rot der Wucherblume auf. Sie wird etwa 60 bis 80 cm hoch und steht damit knapp unter den Wucherblumen. So entsteht eine Farbfläche, die zur Vorderkante hin leicht abfällt. Für den Rand passt die rot blühende Kokardenblume ‘Arizona Red Shades’, eine Auswahl für Beete, Rabatten und Kübel.
Kühler Kontrast
Violett und Blau setzen einen Gegenpol zu Rosa und Rot. Die Koreanische Minze blüht violett und erreicht mit etwa 80 bis 100 cm dieselbe Höhe wie die Wucherblume. Beide lassen sich deshalb in einem gemeinsamen Band nebeneinandersetzen. Am Beetrand halten blaulaubige Blauschwingel-Sorten den kühlen Ton auch ohne Blüte.
Warmer Akzent
Wer es kräftiger mag, kombiniert rote Wucherblumen mit der Kokardenblume ‘Arizona Sun’. Ihre orange-roten Blüten mit leuchtend gelben Spitzen erscheinen von Juni bis September. Mit etwa 20 bis 30 cm Höhe bleibt sie vorn am Rand und verdeckt die Wucherblume nicht.
Ich stelle die Töpfe vor dem Pflanzen auf das Beet und schiebe sie hin und her, bis Farben und Höhen nebeneinander stimmen. Erst danach grabe ich die Pflanzlöcher.
Höhen staffeln und Gruppen bilden
In einem Beet, das du von einer Seite ansiehst, stehen höhere LeitstaudenLeitstauden sind die prägenden Stauden eines Beets: langlebige Arten mit mächtigem, auffälligem Wuchs und üppiger Blüte. Sie bilden das Gerüst der Pflanzung, auf das die Begleitstauden abgestimmt werden. hinten und niedrige BodendeckerBodendecker sind niedrige, flächig wachsende Pflanzen, die in größeren Gruppen gepflanzt eine dichte Pflanzendecke bilden. Sie bedecken den Boden und lassen unerwünschten Wildkräutern wenig Platz. vorn. Die Wucherblume nimmt mit ihrer Höhe die mittlere Reihe ein. Dahinter passt eine Gräserkulisse, zum Beispiel das Reitgras ‘Karl Foerster’, dessen Blütenstände etwa 180 cm erreichen. Vorn bleiben Polster wie Blaukissen und Immergrüne Schleifenblume.
In Staudenmischpflanzungen kannst du einzelne Arten bewusst gruppieren und höhere Arten in Bändern anordnen. Ein Band aus Wucherblume und Koreanischer Minze zieht sich dann durch die Beetmitte.
Mittelhohe bis hohe Stauden wie Lupinen, Phlox, Iris und Astern wirken in Gruppen von 3 bis 5 Pflanzen. Die Wucherblume gehört mit ihrer Höhe in genau diese Klasse. Ich setze sie deshalb in kleinen Trupps und halte darin etwa 30 cm Abstand von Pflanze zu Pflanze.
Als Orientierung für eine standortgerecht zusammengestellte Staudenmischpflanzung gelten 7 bis 10 Pflanzen/m². Wie dicht du tatsächlich pflanzt, hängt vom Standort und von der Wirkung ab, die du erreichen willst.
Gruppen und Abstände skizzierst du vorher am besten maßstäblich, zum Beispiel im Beetplaner.
Blütenfolge planen: die Lücke nach dem Rückschnitt
Die Wucherblume blüht von Juni bis August und wird nach der ersten Blüte zurückgeschnitten. Die Witwenblume ‘Red Knight’ blüht von Juli bis September, die Koreanische Minze sogar bis in den Oktober. Stehen beide direkt neben der Wucherblume, tragen sie die Farbe weiter, wenn du die Wucherblume schneidest.
Auch der Frühling lässt sich füllen. Frühjahrsblühende Zwiebelpflanzen überbrücken in Staudenmischpflanzungen die Zeit zwischen dem Winterrückschnitt und dem neuen Austrieb der Stauden. Ich stecke sie zwischen die Gruppen, damit sie nicht unter einem Horst verschwinden. Am Beetrand blühen Blaukissen und Immergrüne Schleifenblume im April und Mai.
Für den Herbst bietet sich die Myrten-Aster ‘Pink Star’ an, die im September und Oktober blüht. Mit 100 bis 130 cm Höhe gehört sie nach hinten. Sie braucht allerdings frischen Boden. Ich setze sie deshalb nur dorthin, wo der Boden im Sommer nicht austrocknet.
| Zeitraum | Pflanze | Platz im Beet |
|---|---|---|
| April und Mai | Blaukissen, Immergrüne Schleifenblume, Frühjahrszwiebeln | vorn und zwischen den Gruppen |
| Juni bis August | Wucherblume ‘Robinson Mischung’ | Mitte |
| Juni bis September | Kokardenblume ‘Arizona Sun’ | vorn |
| Juni bis Oktober | Koreanische Minze | Mitte |
| ab Mitte Juni, Wirkung bis in den Winter | Reitgras ‘Karl Foerster’ | hinten |
| Juli bis September | Witwenblume ‘Red Knight’ | Mitte |
| September und Oktober | Myrten-Aster ‘Pink Star’, nur auf frischem Boden | hinten |
Schreib für jede Art im Beet den Blühbeginn und das Blühende auf und leg die Monate nebeneinander. Bleibt ein Monat ohne Blüte, suchst du gezielt einen Partner für genau diese Zeit.
Gräser geben Struktur
Gräser bringen mit ihren Halmen eine andere Form ins Beet als die Blüten der Wucherblume. Das Reitgras ‘Karl Foerster’ blüht ab Mitte Juni und bleibt durch seine aufrechte Gestalt bis in Herbst und Winter wirksam. Weil die Wucherblume nach der ersten Blüte zurückgeschnitten wird, hält das Gras die Höhe im Hintergrund, während die Staude davor geschnitten ist.
Für trockene Plätze eignet sich die Rutenhirse, die auf lehmigem Boden sehr trockenheitsverträglich ist. Die Sorte ‘Nordwind’ wird 150 bis 180 cm hoch und gehört damit ganz nach hinten. Auf sonnigen, trockenen und kalkhaltigen Standorten passt das Pracht-Federgras Stipa pulcherrima.
Vorn am Rand nimmst du Blauschwingel. Festuca cinerea reagiert empfindlich auf zu hohe Bodenfeuchtigkeit. Mehrere Horste setzt du mit 35 bis 45 cm Abstand. Ziergräser pflanzt du am günstigsten im zeitigen Frühjahr, wenn der Boden schon erwärmt ist, denn Herbstpflanzungen können schlechter anwachsen.
Zwei Pflanzbilder für sonnige, durchlässige Beete
Beide Vorschläge setzen einen sonnigen Platz voraus. Prüf deshalb vorher die Sortenangabe deiner Wucherblume und passe die Partner an, wenn deine Sorte etwas anderes verlangt.
Rot und Violett vor einer Gräserkulisse
Hinten steht eine Reihe Rutenhirse als ruhiger Hintergrund. In der Mitte wechseln sich Gruppen aus 3 bis 5 Wucherblumen mit Koreanischer Minze und der Witwenblume ‘Red Knight’ ab. Vorn begleiten Blauschwingel und die Kokardenblume ‘Arizona Sun’ den Rand. Zwischen den Gruppen sitzen Frühjahrszwiebeln, am vorderen Rand die Immergrüne Schleifenblume. Mit diesen Partnern blüht das Beet von April bis in den Oktober.
Luftig auf kalkhaltigem Boden
Hast du einen kalkhaltigen, durchlässigen Boden in voller Sonne, nimm das Schleierkraut ‘Alba’ als Begleiter. Es wird als Partner für höhere Blühstauden empfohlen und verträgt Trockenheit. Mit etwa 50 cm Pflanzabstand braucht es mehr Raum als die Wucherblume. Dazu passt das Pracht-Federgras, denn es teilt mit dem Schleierkraut die Vorliebe für sonnige, kalkhaltige Plätze. Zwischen die Gruppen setzt du die Tauben-Skabiose, die relativ trockenen, schwach basischen Boden bevorzugt. Ihre tiefe PfahlwurzelEine Pfahlwurzel ist eine einzelne Hauptwurzel, die senkrecht nach unten in den Boden wächst; von ihr gehen Seitenwurzeln ab. Pflanzen mit Pfahlwurzel heißen Tiefwurzler, zum Beispiel Löwenzahn und Eiche. unterstützt ihre Trockenheitsverträglichkeit.
Für Insekten mitplanen
Wenn dir Blütenbesucher wichtig sind, achte bei den Partnern auf offene, ungefüllte Blüten. Stark gefüllte Blüten bieten Insekten häufig nur sehr wenig oder keine Nahrung. Die Koreanische Minze wird von Bienen und Schmetterlingen besucht.
Die Knautien-Sandbiene sammelt den Pollen für ihre Nachkommen an Witwenblumen und an der Tauben-Skabiose. Für ihre Nester braucht sie offenen Boden. Pflanzt du beide Partner und lässt dazwischen offene Bodenstellen, bietest du ihr im selben Beet Pollen und Nistplatz. Einen Teil der dürren Stängel kannst du ganzjährig stehen lassen, damit Insekten weiterhin Unterschlupf finden.
Wuchernde Nachbarn im Griff behalten
Der Name Wucherblume klingt nach einer Pflanze, die sich breitmacht. Ich schaue im ersten Sommer regelmäßig nach, wie sich die Horste und ihre Nachbarn entwickeln. Mehr Aufmerksamkeit verlangen manche Partner.
Frauenmantel (Alchemilla mollis) ist konkurrenzstark und gehört nicht neben sehr schwachwüchsige Nachbarn. Die Glockenblume Campanula poscharskyana bildet niedrige Polster und kann sich stark ausbreiten. Campanula portenschlagiana dehnt sich dagegen über kurze AusläuferAusläufer sind Triebe, an denen eine Pflanze wie die Erdbeere aufgereihte Jungpflanzen bildet. Diese bewurzeln sich und lassen sich abtrennen, so vermehrt sich die Pflanze vegetativ, also ohne Samen. nur langsam aus. Mit etwa 10 bis 20 cm Höhe und violetten Glocken passt sie gut an den vorderen Rand.
Unerwünschte Pflanzen ziehst oder stichst du in einer Staudenmischpflanzung aus, statt zu hacken. Hacken stört die Entwicklung der Stauden und den FlächenschlussFlächenschluss ist der Zustand, in dem Stauden, Gräser oder Bodendecker einer Pflanzung so weit zusammengewachsen sind, dass sie eine geschlossene Pflanzendecke bilden und kaum noch offener Boden zu sehen ist.. Das rechtzeitige Entfernen verwelkter Blüten kann bei vielen Stauden eine unerwünschte SelbstaussaatSelbstaussaat heißt, dass sich eine Pflanze ohne Zutun des Gärtners über ihre Samen verbreitet. Die Sämlinge tauchen dann auch an Stellen auf, an denen niemand sie gepflanzt hat. verhindern.
Botanischen Namen geprüft, also Tanacetum und nicht Cosmos. Ansprüche aller Partner mit der Sortenangabe deiner Wucherblume abgeglichen. Höhen notiert: Gräser und hohe Stauden hinten, Wucherblume in der Mitte, Polster vorn. Einen später blühenden Nachbarn für die Zeit nach dem RückschnittBeim Rückschnitt kürzt du Triebe oder Stängel einer Pflanze ein, bei Stauden oft bis knapp über den Boden. Je nach Zeitpunkt räumt er alte Stängel ab, regt eine Nachblüte an oder bremst das Aussamen. eingeplant. Konkurrenzstarke Arten nicht neben schwachwüchsige gesetzt.
Standort, Boden, Gießen und Pflege kurz
Wie du Licht, Boden und pH-Wert für Stauden einschätzt, steht im Abschnitt Standort und Boden im Ratgeber zu Stauden und Ziergräsern. Vor der Pflanzung entfernst du Wurzelunkräuter und beseitigst Bodenverdichtungen, damit ein durchlässiger Pflanzboden entsteht.
Auch trockenheitstolerante Stauden brauchen in der Anwachsphase bei anhaltender Trockenheit wiederholt durchdringende Wassergaben. Menge und Zeitraum findest du im Abschnitt Gießen desselben Ratgebers.
Die Robinson-Wucherblume schneidest du nach der ersten Blüte zurück, Winterrückschnitt und Mulch erklärt der Abschnitt Pflege im Jahreslauf. Wie du Wucherblumen gießt, düngst und für eine reiche Blüte pflegst, beschreibt der Ratgeber zur Pflege und Düngung von Wucherblumen. Achte bei jeder Pflegeanleitung auf den botanischen Namen, denn eine einjährige Sommerblume und eine winterharte Staude haben nicht denselben Jahreslauf.
Schneidest du Blüten für die Vase, dann möglichst morgens oder abends und nicht in der Mittagshitze.
Wenn du mit Kindern säen möchtest, findest du Ideen, wie du gemeinsam mit Kindern mit Wucherblumen und anderen Sommerblumen gärtnerst. Für die Witwenblume als Partner lohnt der Ratgeber, wie du Witwenblumen gießt, düngst und schneidest. Wann du welche Stauden säst, zeigt der Aussaatkalender für Stauden und Ziergräser zum Ausdrucken.




