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Aerifizieren

Aerifizieren heißt, den Boden unter dem Rasen mit Zinken zu durchlöchern. Die Hohlräume verbessern den Luftaustausch im verdichteten Boden und fördern so Wurzelwachstum und Bodenleben.

Durch Spielen, Betreten und regelmäßiges Mähen verdichtet sich der Boden unter dem Rasen, besonders wenn er nass ist. Den Wurzeln fehlt dann Luft, und Wasser zieht schlechter ein. Beim Aerifizieren stichst du viele kleine Löcher in die Rasenfläche. Das verringert oberflächennahe Verdichtungen bis zu acht Zentimeter Tiefe, verbessert die Wasserdurchlässigkeit und fördert das Wurzelwachstum.

Bei den Zinken gibt es einen wichtigen Unterschied: Hohlzinken, auch Hohlspoons genannt, stanzen Bodenkerne aus und nehmen dabei einen Teil des Rasenfilzes mit. Vollzinken drücken die Erde dagegen nur zur Seite. Für das Aerifizieren gelten Hohlzinken als besonders geeignet. Lehmige Böden solltest du öfter belüften, am besten zusammen mit einer Sandgabe, und die ausgestanzten Kerne dort aufsammeln oder abkehren.

Beispiel aus dem Garten

Beim Aerifizieren des festgetretenen Rasenstücks vor meiner Wäschespinne arbeite ich mit Hohlzinken. Weil mein Gartenboden lehmig ist, kehre ich die ausgestanzten Bodenkerne danach ab und streue Sand über die Fläche.

Quelle: Deutsche Rasengesellschaft e.V. (DRG) ↗ – Rasenthema August 2017: Bodenpflege sorgt für strapazierfähige Rasenflächen (Dr. Klaus Müller-Beck), Abschnitt „Maschinen-Einsatz zur Lockerung von Rasenflächen“. Geprüft am .

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