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Mehrjährige

Mehrjährige oder ausdauernde Pflanzen leben mehrere Jahre und überstehen den Winter mit Überdauerungsorganen, Speicherorganen oder ausgedehnten Wurzeln. Krautige Mehrjährige heißen Stauden, auch Zwiebel- und Knollenpflanzen gehören dazu.

Stauden verholzen nicht und können je nach Art Jahrzehnte alt werden. Das gelingt ihnen, weil sie viel Energie in das Überleben der einzelnen Pflanze stecken: Sie bilden Überdauerungsorgane, Speicherorgane und ausgedehnte Wurzelsysteme. Zwiebel- und Knollenpflanzen sind ein Spezialfall der Mehrjährigen. Sie ziehen die Nährstoffe nach der Blüte schnell in ihre Speicherorgane zurück. Schneidest du das vergilbende Laub zu früh ab, hungern sie über die Jahre aus.

Einen Grenzfall bilden die Zweijährigen. Sie sind kurzlebige, aber echte Stauden: Im ersten Jahr bilden sie oft nur eine Blattrosette, im zweiten Jahr blühen sie, und nach der Fruchtbildung sterben sie meist ab. Bei guter Ernährung leben sie aber oft länger. Die meisten Zweijährigen samen kräftig aus, sodass die Nachkommen im Beet bleiben.

Beispiel aus dem Garten

Meine Stauden überstehen Winter für Winter am selben Platz, sie gehören zu den Mehrjährigen. Bei Zwiebelpflanzen, die ebenfalls dazuzählen, schneide ich das vergilbende Laub nach der Blüte nicht zu früh ab.

Quelle: „Natur im Garten“ (Land Niederösterreich) ↗ – Stauden und Einjährige – Bunte Vielfalt (Broschüre, Februar 2014), Abschnitte „Stauden“, „Zweijährige Pflanzen“ und „Zwiebel- und Knollenpflanzen“, S. 1–3. Geprüft am .

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