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Mehltau

Mehltau ist die Bezeichnung für Pilzkrankheiten, die einen weißlichen oder grauen Belag auf den Blättern bilden. Man unterscheidet Echten Mehltau, der bei Trockenheit und Hitze auftritt, und Falschen Mehltau, der bei kühlem, feuchtem Wetter auftritt.

Echten Mehltau erkennst du an einem weißlichen, pulverigen Belag, der vor allem auf der Blattoberseite sitzt und sich leicht abstreifen lässt. Beim Falschen Mehltau sind dagegen die Blattunterseiten grau oder weiß belegt, und der Belag lässt sich nicht oder nur kaum abwischen. Trotz des ähnlichen Namens treten beide bei gegensätzlichem Wetter auf: Echter Mehltau bei Trockenheit und Hitze, Falscher Mehltau bei kühlem, feuchtem Wetter.

Für dich im Garten zählt diese Unterscheidung, weil Mehltau die Ernte verderben kann und du gegen die beiden Formen unterschiedlich vorgehen musst. Schau dir bei einem verdächtigen Belag deshalb immer beide Blattseiten an und prüfe mit dem Finger, ob er sich abstreifen lässt.

Beispiel aus dem Garten

Sitzt nach heißen, trockenen Tagen ein weißer, pulveriger Belag oben auf den Blättern, der sich mit dem Finger abwischen lässt, spricht das für Echten Mehltau. Ich drehe bei jedem Verdacht auf Mehltau auch ein paar Blätter um und schaue mir die Unterseite an, bevor ich entscheide, wie ich weiter vorgehe.

Quelle: BUND Naturschutz in Bayern e.V. – Mehltau bekämpfen, Einleitung und Abschnitt „Mehltau bestimmen“. Geprüft am .

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