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Substrat

Substrat ist der Fachbegriff für Erde oder Erdmischungen, in die du aussäst, pflanzt oder umtopfst, etwa Aussaaterde, Topferde oder Kübelpflanzenerde. Es wird aus organischen und mineralischen Bestandteilen gemischt.

Wie gut ein Substrat funktioniert, hängt von pH-Wert, Nährstoff- und Salzgehalt, Speichervermögen, Porenvolumen und Wasserleitfähigkeit ab. Ein einzelner Ausgangsstoff erfüllt das selten, deshalb sind torffreie Substrate Mischungen. Bewährt haben sich Holzfasern, Kokosmark, Rindenhumus und gütegesicherter Kompost zu je rund 25 Prozent. Kübelpflanzenerde braucht zusätzlich mineralische Bestandteile wie Splitt, Bims oder Blähton, damit sie strukturstabil bleibt.

Für jede Kulturstufe gibt es das passende Substrat: Aussaaterde braucht einen Salzgehalt unter 0,5 Gramm je Liter, zum Pikieren darf er bis 1,5 Gramm steigen, Topferde für Kübel und Kasten verträgt 2,5 bis 3 Gramm. Torffreie Erden lassen sich nicht lange lagern. Weil torffreie Bioerden organisch vorgedüngt sind, kann zu Beginn oder gegen Ende der Kultur Stickstoff fehlen. Achte dann auf hellgrüne Blätter und dünge nach.

Beispiel aus dem Garten

Ob Aussaaterde für die Anzucht oder Kübelpflanzenerde mit Blähton für meine Kübel: Beides ist Substrat, also eine Erdmischung, in die ich säe oder pflanze. Für jede Kulturstufe nehme ich das passende.

Quelle: Bayerische Gartenakademie (LWG) ↗ – Gartencast „Torffreie Substrate: was gilt es zu beachten?“ (1. April 2021), Abschnitte „Torfersatzstoffe“, „Erfahrungen“ und „Praxistipps“. Geprüft am .

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