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Mischkultur

Mischkultur bedeutet, dass verschiedene Gemüsearten nebeneinander auf einem Beet wachsen. So nutzt du die Fläche besser aus, und der Boden bleibt während der Saison weitgehend bedeckt.

Typisch sind kurzlebige Kulturen zwischen Pflanzen mit langer Entwicklungszeit, etwa eine Reihe Radies zwischen zwei Erbsenreihen. Ob sich Gemüsearten gegenseitig günstig beeinflussen, lässt sich laut Bayerischer Gartenakademie schwer nachweisen, die Erfahrungsberichte widersprechen sich häufig. Das klassische Paar Möhre und Zwiebel empfiehlt sie nicht, weil Nährstoff- und Wasseransprüche nicht übereinstimmen.

Der häufigste Fehler ist ein zu enger Stand: Die Pflanzen nehmen sich gegenseitig Licht und Luft, bilden lange, schwache Triebe und werden krankheitsanfällig. Plane deshalb die endgültige Größe jeder Art schon bei der Saat ein und ernte kurzlebige Kulturen, bevor sie die Hauptkultur bedrängen. Zur Abgrenzung: Die Mischkultur regelt das Nebeneinander in einer Saison, die Fruchtfolge das Nacheinander über die Jahre.

Beispiel aus dem Garten

Zwischen zwei Erbsenreihen säe ich eine Reihe Radies, so wachsen verschiedene Gemüsearten nebeneinander auf einem Beet: Das ist Mischkultur. Die Radies ernte ich, bevor sie die Erbsen bedrängen.

Quelle: Bayerische Gartenakademie (LWG) ↗ – Merkblatt 2104 „Mischkulturen im Gemüsegarten“ (Mai 2020), Abschnitte „Mischkulturen bieten zahlreiche Vorteile“ und „Probleme beim Anbau in Mischkultur“. Geprüft am .

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