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Pilzrasen

Pilzrasen nennt man den sichtbaren Belag, den ein Pilz auf befallenen Blättern oder Stängeln bildet, etwa den grauen Pilzrasen beim Grauschimmel. Der Begriff beschreibt ein Merkmal des Schadbilds, nicht die Krankheit selbst.

Einen Pilzrasen erkennst du als sichtbaren Belag auf befallenen Pflanzenteilen. Beim Grauschimmel an Spargel verfärben sich Stängel und Blätter zunächst blassgrün, welken und sterben ab; dann entsteht ein grauer Pilzrasen, und die betroffenen Stellen faulen. Der Begriff gehört zur Beschreibung des Schadbilds, also dessen, was du an der kranken Pflanze siehst.

Wichtig ist der Pilzrasen, weil er einen Befall sichtbar macht. Der Grauschimmelpilz bildet bei feucht-kühler Witterung unzählige Sporen und kann sich von einer befallenen Stelle aus auf der Pflanze und auf Nachbarpflanzen ausbreiten. Vorbeugend wichtig sind bei Spargel genug Abstand, damit die Pflanzen nach dem Gießen abtrocknen, und eine ausgewogene Nährstoffversorgung. Verwechsle den Pilzrasen nicht mit der Krankheit selbst: Er ist ein Merkmal, an dem du sie erkennst.

Beispiel aus dem Garten

Wenn sich an welkenden Spargelstängeln ein grauer Belag zeigt, ist das ein Pilzrasen, wie er beim Grauschimmel entsteht. Ich schaue mir dann auch die Nachbarpflanzen genau an und gieße so, dass die Pflanzen danach in der Sonne abtrocknen können.

Quelle: Gartenakademie Rheinland-Pfalz (DLR Rheinpfalz) ↗ – Grauschimmel an Spargel, Schadbild. Geprüft am .

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