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Wurzelballen

Der Wurzelballen ist das Geflecht aus Wurzeln und anhaftender Erde, das beim Austopfen oder Ausgraben einer Pflanze zusammenhält. Ist daran kaum noch Erde zu sehen, ist er stark durchwurzelt.

Bei Topf- und Kübelpflanzen verrät dir der Wurzelballen, wann es Zeit zum Umtopfen ist: wenn beim Austopfen kaum noch Erde zu sehen ist, wenn Wurzeln aus dem Abzugsloch wachsen oder wenn sich der Ballen schon aus dem Topf hebt. Vor dem Umtopfen gießt du die Pflanze noch einmal kräftig, dann lässt sie sich leichter aus dem alten Topf lösen. Die Wurzeln schneidest du dabei nicht ab, denn das erschwert das Anwachsen im neuen Topf; Ausnahmen sind faule oder beschädigte Wurzeln.

Im neuen Topf setzt du den Ballen so, dass sein oberer Rand rund 3 cm unter dem Topfrand liegt. Tontöpfe wässerst du vor dem Einpflanzen durchdringend, sonst entziehen sie dem Wurzelballen zu viel Wasser. Nach einer Überdüngung lässt sich der Ballen mit langsam laufendem Leitungswasser auswaschen.

Beispiel aus dem Garten

Ziehe ich eine Kübelpflanze aus dem Topf, halte ich ihren Wurzelballen in der Hand, das Geflecht aus Wurzeln und anhaftender Erde. Sehe ich daran kaum noch Erde, topfe ich sie um.

Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen ↗ – So klappt’s mit Kübelpflanzen – Informationen für Pflanzenfreunde (Stand 11/2025), Abschnitte „Düngefehler beheben“ (S. 12–13), „Umtopfen“ und „Das richtige Pflanzgefäß“ (S. 13–15). Geprüft am .

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