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Smarte Gartentechnik: Was Sensoren, Steuerung und Mähroboter dir abnehmen

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 8 Min.Von der samen.live Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Smarte Gartentechnik hat drei Bausteine: Sensoren messen, eine Steuerung schaltet, Geräte wie Tropfsystem oder Mähroboter führen aus.
  • Ein Bodenfeuchtefühler kann die Tropfbewässerung bei noch feuchter Erde sperren, wenn er repräsentativ im Wurzelraum sitzt und auf die Kultur eingestellt ist.
  • Automatische Bewässerung kann mehr Wasser verbrauchen als sparsames Gießen von Hand, weil sie durchdringender versorgt.
  • Mähroboter sollten zum Schutz nachtaktiver Igel spätestens mit Beginn der Abenddämmerung abgeschaltet sein.
  • Vor dem Kauf vernetzter Geräte prüfst du Sicherheitsupdates, Ersatzteile und Ersatzakkus.
  • Tonkegelgesteuerte Tropfsysteme bewässern nach Bodenfeuchte ohne Strom und Batterie.

Ein Fühler im Beet, eine App auf dem Handy, ein Roboter auf dem Rasen: Smarte Gartentechnik soll dir Arbeit abnehmen. Ob sie das tut, hängt an Messplatz, Einstellung und Wartung. Eine Automatik kann sogar mehr Wasser verbrauchen als sparsames Gießen von Hand, weil sie die Pflanzen durchdringender versorgt. Bevor ich ein Gerät mit Sensor oder App anschaffe, schreibe ich mir deshalb auf, welche Arbeit es übernehmen soll und woran ich im Garten erkenne, ob es das tut.

Woraus besteht smarte Gartentechnik?

Smarte Gartentechnik lässt sich in drei Bausteine zerlegen: Etwas misst, etwas entscheidet, etwas führt aus. Jeder Baustein hat seine eigenen Punkte, an denen du beim Einrichten hinschaust.

Baustein Beispiel Was er übernimmt Worauf du achtest
Messen Bodenfeuchtefühler erfasst, ob die Erde noch feucht ist Messplatz im Wurzelraum, Einstellung auf die Kultur
Entscheiden und schalten Bewässerungscomputer mit Magnetventilen öffnet und schließt einzelne Bewässerungskreise manuelle Absperrung davor, Sicherheitsupdates bei vernetzten Geräten
Ausführen Tropfsystem bringt Wasser gezielt an die Pflanze Filter, weil Tropfer verstopfen oder verkalken können
Ausführen Mähroboter mäht den Rasen nach Zeitplan Mähzeiten vor der Abenddämmerung, freie Sicht zum Himmel bei satellitengestützten Modellen

Smart muss dabei nicht digital sein. Bei manchen Systemen übernimmt der Boden selbst das Messen.

Kurz erklärt

Bei einer ventilgesteuerten Tonkegelbewässerung steckt ein Tonkegel in der Erde. Trocknet der Boden, entsteht ein Sog, der das Schlauchventil öffnet, bis die Erde ausreichend befeuchtet ist. Solche Systeme arbeiten ohne Strom und Batterie und bewässern aus einer Wasserleitung oder einem Vorratsgefäß. Mit einem Fühler je Pflanzgefäß stellst du jedes Gefäß nach seinem eigenen Wasserbedarf ein.

Was misst ein Bodenfeuchtefühler, und wo gehört er hin?

Ein Bodenfeuchtesensor richtet die automatische Bewässerung am tatsächlichen Feuchtezustand des Bodens aus, nicht an der Uhrzeit. Ist die Erde noch feucht, kann er die Tropfbewässerung sperren. Das funktioniert nur mit dem richtigen Messplatz. Der Fühler misst im Wurzelraum, und zwar an einer Stelle, die für die ganze bewässerte Fläche steht. Außerdem stellst du ihn auf den Wasserbedarf der Kultur ein, die dort wächst. Ich stecke ihn mitten zwischen die Pflanzen in den Wurzelbereich und nicht dorthin, wo ich am bequemsten herankomme.

Der Wasserbedarf hängt von Pflanzenart und Sorte, Witterung, Substrat sowie Sonne und Wind am Standort ab. Ein Fühler im sonnigen Tomatenbeet sagt deshalb wenig darüber, was ein schattiges Staudenbeet nebenan braucht.

Ob Anzeige und Boden zusammenpassen, prüfst du von Hand. Grabe nach dem Gießen vorsichtig nach und schau, ob die Erde 15 bis 20 cm tief durchfeuchtet ist. Schlappe Blätter sind dabei kein sicheres Zeichen für Trockenheit. Welke kann auch nach Wurzelschäden durch anhaltende Überwässerung auftreten, deshalb prüfst du erst die Bodenfeuchte, bevor du die Laufzeit erhöhst.

Zur regelmäßigen Wartung einer Bewässerung gehört neben dem Reinigen der Filter auch das Prüfen der Sensoren. Neben Bodenfeuchtefühlern werden auch Sensoren für Nährstoffe, Wetter oder den Zustand der Pflanzen angeboten. Für die Düngung richtest du dich nach einer Bodenuntersuchung, denn erst sie zeigt, welche Nährstoffe tatsächlich fehlen und ob Kalk nötig ist.

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Was übernehmen Bewässerungscomputer und App?

Die Steuerung setzt Messwerte in Schaltbefehle um. Ein Bewässerungscomputer kann über elektrisch betätigte Magnetventile einzelne Bewässerungskreise öffnen und schließen. Vernetzte Modelle bedienst du zusätzlich per App, auch wenn du nicht zu Hause bist.

Im Urlaub kann eine automatische Bewässerung die Wasserversorgung deiner Pflanzen übernehmen. Bei einer fest installierten Anlage entfallen außerdem das Umherziehen des Schlauchs und das Versetzen der Rasensprenger.

Plane vor der Automatik eine manuelle Absperrung ein. Damit schließt du die gesamte Anlage, unabhängig davon, was die Steuerung gerade tut. Einen festen Anschluss netzversorgter Steuerungen an ein Erdkabel überlässt du einer Elektrofachkraft.

Vernetzte Geräte brauchen Sicherheitsupdates. Prüf vor dem Kauf, ob der Hersteller sie über die erwartete typische Nutzungsdauer bereitstellt. Ich schaue außerdem nach, welche Daten die App verlangt und ob die Steuerung ohne Internetverbindung nach ihrem Programm weiterläuft.

Marias Erfahrung

Eine neue Tropfautomatik lasse ich nicht gleich allein laufen. In den ersten Wochen schaue ich mir Tropfstellen, Verbindungen und die Erde an und stelle bei Bedarf nach. Vor einer Reise kommt zusätzlich ein Testlauf, rechtzeitig genug, um lose Verbindungen oder eine falsche Programmierung noch zu beheben.

Und die Bewässerungsanlage selbst?

Sensor und Steuerung sind nur ein Teil der Anlage. Wie du eine automatische Bewässerung Schritt für Schritt planst, einbaust und wartest, beschreibt ein eigener Ratgeber. Welche Anschlüsse, Ventile und Steuerteile eine smarte Bewässerung braucht, zeigt eine gesonderte Übersicht. Ob Tropfschlauch, Regner oder eine smarte Anlage zu deinem Garten passt, hilft dir der Vergleich der Bewässerungssysteme nach Gartengröße, Pflanzen und Budget zu entscheiden. Kleine Systeme für einzelne Beete kannst du selbst installieren, für eine komplette Gartenbewässerung empfiehlt sich ein Fachbetrieb.

Spart smarte Technik Wasser?

Tropfbewässerung bringt Wasser gezielt an die Pflanze und kann dadurch Wasser sparen. Tropfschläuche kannst du direkt auf den Boden unter eine Mulchschicht legen. Die Steuerung legt nur fest, wann Wasser fließt, wie viel eine Gabe bringen soll, entscheidest du.

Als Orientierung für durchdringendes Bewässern von Gartenbeeten gelten 10–20 l/m² je Wassergabe. Wie viel davon im Boden bleibt, hängt an der Bodenart. Wie du Menge und Abstand der Gaben festlegst, erklärt der Abschnitt über Gießmenge, Gießrhythmus und den Boden als Wasserspeicher.

Eine Automatik gießt nach Programm, auch wenn dein Wasserversorger gerade zum Sparen aufruft. Lokale Anordnungen zur Wasserentnahme gelten für sie genauso wie für den Schlauch, deshalb passt du das Programm dann an.

Speist du die Anlage aus einer Zisterne, muss der Pumpendruck zum Betriebsdruck des Bewässerungssystems passen. Ist er zu hoch, reduziert ihn ein Druckminderer. Das Regenwasser filterst du vor der Zisterne, und vor einer automatischen Bewässerung kommen zusätzlich Sieb- oder Scheibenfilter dazu.

Achtung

Regenwasser darf nicht in das Trinkwassersystem gelangen, eine Regenwassernutzungsanlage braucht dafür eine geeignete Sicherungseinrichtung. Hängt eine unterirdische Beregnungsanlage am Trinkwasser, bewertet ein Fachunternehmen, welche Sicherung nötig ist. Wasser von herbizidhaltigen Bitumendachbahnen gehört nicht in den Garten. Von Kupfer- und Zinkdächern kann es umweltschädliche Metallverbindungen mitbringen, einzelne Rinnen und Fallrohre aus diesen Metallen sind in der Regel unproblematisch.

Den Bedarf selbst senkst du über die Bepflanzung: Standortgerechte, hitze- und trockenheitsverträgliche Pflanzen brauchen weniger zusätzliches Gießwasser. Mit welchem Bewässerungsplan und welcher Bepflanzung du trockene Sommermonate überstehst, steht in einem eigenen Ratgeber.

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Was nimmt ein Mähroboter ab, und wo liegen seine Grenzen?

Ein Mähroboter übernimmt das regelmäßige Rasenmähen nach Zeitplan. Klassische Geräte fahren innerhalb eines verlegten Begrenzungskabels. Bei satellitengestützten Modellen brauchen der Roboter und seine RTK-Antenne möglichst freie Sicht zum Himmel. Prüf deshalb vor dem Kauf, wo die Antenne stehen kann und welche Rasenteile unter Bäumen liegen.

Die Schnitthöhe stellst du am Gerät ein. Für Gebrauchsrasen gelten diese Orientierungswerte:

Situation Schnitthöhe Gebrauchsrasen
übliche Pflege etwa 4 cm
Sommer etwa 5–6 cm
ausgeprägte Hitze 7–8 cm

Im Hochsommer stelle ich die Schnitthöhe am Gerät hoch und schaue mir den Rasen nach den ersten Durchgängen an.

Tipp

Leg die Mähzeiten so, dass der Roboter spätestens mit Beginn der Abenddämmerung abgeschaltet ist. Das dient dem Schutz nachtaktiver Igel.

Spielt ein Kleinkind in der Nähe, sollte kein motorisiertes Gartengerät laufen, auch kein Mähroboter. Wo der Roboter nicht hinkommt, mähst du weiter selbst.

Woran erkennst du ein sparsames und langlebiges Gerät?

Stromkosten selbst ausrechnen

Was ein Gerät im Betrieb kostet, rechnest du über seine Leistungsaufnahme aus. Für eine Anzuchtlampe gilt: Watt mal Betriebsstunden, geteilt durch 1000, mal Strompreis in Euro je kWh. Für die pflanzenwirksame Lichtintensität eignet sich die PPFD in µmol/m²/s besser als die Beleuchtungsstärke in Lux.

In einem Versuch schrumpfte der Vorsprung von Pflanzen unter LEDs gegenüber der Fensterbank, als die Tage länger und sonniger wurden. Weil die Stromkosten mit jeder Betriebsstunde steigen, lohnt es sich zu prüfen, wie weit ins Frühjahr hinein die Lampe noch laufen muss.

Akkus vergleichst du über die Nennenergie in Wh. Sie ergibt sich aus Nennspannung in V mal Ladungskapazität in Ah.

Akkus sicher laden und lagern

Mythos-Check

„Akkus erst ganz leer fahren, dann laden.“ Lithium-Ionen-Akkus von Gartengeräten haben keinen klassischen Memory-Effekt. Du musst sie vor dem Nachladen nicht vollständig entleeren.

Lade Gartengeräte-Akkus nur mit dem Ladegerät, das der Gerätehersteller zugelassen hat. Beim Laden bleibst du in der Nähe, und der Akku liegt auf einer nicht brennbaren Unterlage. Ein sichtbar beschädigter oder aufgeblähter Lithium-Ionen-Akku kann sich selbst entzünden, deshalb verwendest du ihn nicht weiter und entsorgst ihn sicher.

Ersatzteile, Ersatzakkus und Updates

Bei smarten Geräten zählen Ersatzteile, Ersatzakkus und Software-Updates genauso wie die Technik selbst. Für die umweltfreundliche Beschaffung von Gartengeräten gibt es Kriterien, an denen du dich beim Kauf orientieren kannst.

Zahl im Blick

Kriterien für umweltfreundlich beschaffte Gartengeräte sind unter anderem: Ersatzteile für Fachreparaturen mindestens 5 Jahre ab Inverkehrbringen der letzten Modelleinheit. Bei Akkugeräten Ersatzakkus mindestens 5 Jahre nach Inverkehrbringen der letzten Modelleinheit. Als Haltbarkeitsnachweis für Hobby-Akkus ein normierter Test mit mindestens 500 Vollladezyklen bei mindestens 80 % Restkapazität. Das sind Beschaffungskriterien und keine allgemeine Garantie.

Mini-Checkliste

Vor dem Kauf eines smarten Geräts klärst du:

  • Werden Sicherheitsupdates über die erwartete typische Nutzungsdauer bereitgestellt?
  • Gibt es Angaben zur Ersatzteilverfügbarkeit und, bei Akkugeräten, zu Ersatzakkus?
  • Sind Verbindungen lösbar und Bauteile austauschbar?
  • Sind Dichtungen, Filter und Düsen zugänglich und austauschbar?
  • Was steht in den Garantiebedingungen? Eine Garantie ist freiwillig und ersetzt deine gesetzlichen Mängelrechte gegenüber dem Verkäufer nicht.

Nicht jede Arbeit braucht Strom

Für Laub in kleinen bis mittelgroßen Gärten sind Besen, Laubrechen oder Harke eine Alternative ohne Strom und Kraftstoff zu Laubsauger und Laubbläser. Ein Handspindelmäher kommt ohne Motor aus, verlangt aber regelmäßiges Mähen. Längeres Gras kann das Schieben je nach körperlicher Verfassung erheblich erschweren. Bei selten gebrauchten Geräten hängt die Wahl zwischen Mieten und Kaufen vor allem davon ab, wie oft und wie lange du sie nutzt. Bei jedem neuen Gerät überlege ich, wie oft es im Jahr tatsächlich laufen würde.

Wie bringst du smarte Technik durch den Winter?

  • Entleere alle wasserführenden Teile der Bewässerung und lagere bewegliches Zubehör frostgeschützt.
  • Leere auch unterirdische Bewässerungsleitungen vor dem Frost.
  • Nicht frostsichere Außenleitungen und Armaturen entleerst du und sperrst sie zusätzlich ab.
  • Regentonnen leerst du vor dem Winterfrost, damit gefrierendes Wasser sie nicht beschädigt.
  • Lithium-Ionen-Akkus, auch der des Mähroboters, lagerst du für die lange Pause mit ungefähr 50 % Ladezustand.

Häufige Fragen

Was ist Smart Gardening und wie funktioniert es?
Smart Gardening meint Gartentechnik, die misst, entscheidet und ausführt: Ein Sensor erfasst etwa die Bodenfeuchte, eine Steuerung wertet sie aus und schaltet Ventile oder Geräte. Ein Bewässerungscomputer kann so über elektrisch betätigte Magnetventile einzelne Bewässerungskreise öffnen und schließen, und ein Bodenfeuchtefühler kann die Tropfbewässerung bei noch feuchter Erde sperren. Wie gut das klappt, hängt am Messplatz und an der Einstellung des Fühlers auf die jeweilige Kultur.
Wie arbeiten Mähroboter und welche Vorteile bieten sie?
Ein Mähroboter mäht den Rasen selbstständig nach Zeitplan und nimmt dir damit das regelmäßige Mähen ab. Klassische Geräte fahren innerhalb eines Begrenzungskabels, bei satellitengestützten Modellen brauchen Roboter und RTK-Antenne möglichst freie Sicht zum Himmel. Zum Schutz nachtaktiver Igel sollte der Roboter spätestens mit Beginn der Abenddämmerung abgeschaltet sein. Ist ein Kleinkind in der Nähe, sollte er wie jedes motorisierte Gartengerät nicht laufen.
Was sind die besonderen Vorteile von Sensortechnologie im Garten?
Ein Bodenfeuchtesensor richtet die automatische Bewässerung am tatsächlichen Feuchtezustand des Bodens aus statt an einer festen Uhrzeit. Ist die Erde noch feucht, kann er die Tropfbewässerung sperren. Das gelingt nur, wenn der Fühler an einer für die Fläche repräsentativen Stelle im Wurzelraum misst und auf den Wasserbedarf der Kultur eingestellt ist. Bei der regelmäßigen Wartung der Bewässerung prüfst du die Sensoren mit.
Wie lässt sich Smart Home Integration mit der Gartenpflege verbinden?
Den Kern bildet ein Bewässerungscomputer, der über Magnetventile einzelne Bewässerungskreise schaltet und sich bei vernetzten Modellen per App bedienen lässt. Ein Bodenfeuchtefühler liefert ihm den Feuchtezustand des Bodens, und eine vorgeschaltete manuelle Absperrung schließt die Anlage unabhängig von der Automatik. Vor dem Kauf prüfst du, ob Sicherheitsupdates über die erwartete typische Nutzungsdauer bereitgestellt werden. Einen festen Anschluss netzversorgter Steuerungen an ein Erdkabel übernimmt eine Elektrofachkraft.
Welche Schritte sind für die Programmierung von Gartensensoren notwendig?
Zuerst wählst du den Messplatz: Der Bodenfeuchtefühler gehört in den Wurzelraum, an eine Stelle, die für die bewässerte Fläche repräsentativ ist. Dann stellst du ihn auf den Wasserbedarf der Kultur ein, die dort wächst. Eine neu eingerichtete automatische Tropfbewässerung beobachtest du mehrere Wochen und stellst bei Bedarf nach, bevor sie unbeaufsichtigt läuft. Vor einer Reise prüfst du sie rechtzeitig im Testlauf auf passende Wassergaben und feste Schlauchverbindungen.
Ist Smart Gardening wirklich nur für technikaffine Gärtner geeignet?
Nein, der Einstieg kann klein und sogar ohne Strom sein. Tonkegelgesteuerte Tropfsysteme bewässern nach Bodenfeuchte ohne Strom und Batterie, gespeist aus einer Wasserleitung oder einem Vorratsgefäß. Kleine Bewässerungssysteme für einzelne Beete kannst du selbst installieren, für eine komplette Gartenbewässerung empfiehlt sich ein Fachbetrieb.
Wie grenzen sich vernetzte Gartensysteme von klassischer Bewässerungstechnik ab?
Klassische Bewässerungstechnik bringt Wasser aus, sobald du sie aufdrehst oder ein Zeitplan sie startet. Vernetzte Systeme koppeln das an Messwerte: Ein Bodenfeuchtefühler kann die Automatik bei noch feuchter Erde sperren, und ein Bewässerungscomputer schaltet einzelne Kreise über Magnetventile. Weniger Wasser ist damit nicht garantiert, denn automatische Bewässerung kann mehr verbrauchen als sparsames Gießen von Hand, weil sie durchdringender versorgt.
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