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Bodenanalyse

Eine Bodenanalyse ist die Laboruntersuchung einer Bodenprobe, die du aus vielen Einstichen einer Fläche zusammenmischst. Sie zeigt, welche Nährstoffe im Boden stecken und wie viel Kalk er braucht, und ist die Grundlage für bedarfsgerechtes Düngen.

Die Standarduntersuchung bestimmt in der Regel den Phosphat- und Kaligehalt sowie den Kalkbedarf. Humus, Stickstoff, Spurenelemente oder Schwermetalle lässt du bei Bedarf gesondert untersuchen. Entscheidend ist eine gute Probe: Du entnimmst sie aus dem gesamten Oberboden, etwa 25 bis 30 Zentimeter tief, an 10 bis 15 gleichmäßig verteilten Stellen einer einheitlich genutzten Fläche. Wege, Ränder und die Nähe des Komposthaufens sparst du aus. Die Erde mischst du gut durch und schickst etwa 500 Gramm davon ins Labor.

Die Analyse lohnt sich vor einer Neuanlage und danach alle drei bis fünf Jahre, am besten im späten Herbst, wenn die Beete abgeräumt sind. Vorher darfst du nicht düngen. Viele Gärten sind ohnehin reichlich versorgt: Bei Untersuchungen der LWG waren etwa 80 Prozent der untersuchten Hausgartenböden sehr hoch mit Phosphor versorgt.

Beispiel aus dem Garten

Für eine Bodenanalyse steche ich im späten Herbst an vielen gleichmäßig verteilten Stellen des abgeräumten Gemüsebeets ein, Wege und Ränder spare ich aus. Die Erde mische ich gut durch und schicke einen Teil davon als Bodenprobe ins Labor.

Quelle: Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie ↗ – Infoschrift 1201 „Bodenuntersuchung und Bodenprobe“, Einleitung sowie Abschnitte „Standardbodenuntersuchung“ und „Bodenprobe – richtig gemacht!“. Geprüft am .

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