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Bodenart

Die Bodenart beschreibt, wie grob oder fein die Körner eines Bodens sind, und bestimmt mit, wie gut er Wasser und Nährstoffe hält. Man unterscheidet Sand, Schluff und Ton, Lehm ist eine Mischung aus allen dreien.

Sandböden haben große Körner. Sie sind gut durchlüftet, erwärmen sich im Frühjahr schnell und lassen sich leicht bearbeiten, speichern aber wenig Wasser und Nährstoffe. Schwerere Lehm- und Tonböden halten Wasser und Nährstoffe gut, erwärmen sich aber langsam und neigen zu Staunässe und Verschlämmung. Ist von leichten oder schweren Böden die Rede, geht es nicht um ihr Gewicht, sondern darum, wie leicht sie sich umgraben lassen.

Grob bestimmen kannst du die Bodenart mit der Fingerprobe: Rolle etwas leicht feuchte Erde in der Hand. Sand zerfällt immer wieder und du spürst einzelne Körner, Schluff fühlt sich mehlig an, Ton klebt, lässt sich ausrollen und glänzt. Die Bodenart selbst lässt sich nicht ändern, Kompost verbessert aber fast jeden Boden.

Beispiel aus dem Garten

Wenn ich leicht feuchte Erde in der Hand rolle und sie klebt, sich ausrollen lässt und glänzt, gehört sie zur Bodenart Ton. Zerfällt sie dagegen immer wieder und ich spüre einzelne Körner, ist es Sand.

Quelle: Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung ↗ – Welchen Boden habe ich in meinem Garten? (letzte Aktualisierung 24.11.2025), Abschnitte „In Kürze“, „Der perfekte Boden ist selten“, „Sand besteht aus groben Körnern“ und „Die Auswahl der Pflanzen an den Boden anpassen“. Geprüft am .

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