Ausgeizen
Ausgeizen ist das Entfernen der Geiztriebe, also der Seitentriebe, die bei Tomaten in den Blattachseln wachsen. Ohne Ausgeizen bildet die Pflanze sehr viel Blattmasse und trägt später Früchte.
Geiztriebe entstehen in den Blattachseln, also dort, wo ein Blatt vom Haupttrieb abzweigt. Beim Ausgeizen brichst du diese Triebe heraus. Zusätzlich kannst du die untersten Blätter der Tomate entfernen, das verbessert die Durchlüftung. Bei Buschtomaten ist das Ausgeizen nicht notwendig.
Zwingend ist es auch bei anderen Wuchsformen nicht. Verzichtest du darauf, bilden die Pflanzen allerdings enorm viel Blattmasse, und du musst länger auf die Früchte warten. Der Ertrag fällt dafür sehr reichhaltig aus. Wer ausgeizt, sollte eines bedenken: Durch das Entfernen von Blättern und Trieben steigt der Wasserdruck in der Pflanze. Gieß danach etwas sparsamer, damit die Früchte nicht aufplatzen. Alte und kranke Blätter nimmst du bei der Gelegenheit gleich mit ab.
Beispiel aus dem Garten
Beim Ausgeizen breche ich an meinen Tomaten die Triebe heraus, die in den Blattachseln zwischen Haupttrieb und Blatt wachsen. Die Buschtomaten lasse ich dabei aus, und danach gieße ich etwas sparsamer.
Quelle: „Natur im Garten“ (Land Niederösterreich) ↗ – Paradeiser erfolgreich anbauen (Infoblatt, Mai 2021), Abschnitt „Düngung und Pflege“. Geprüft am .
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