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Boden-pH

Der Boden-pH-Wert beschreibt, ob ein Boden sauer, neutral oder alkalisch ist. Er beeinflusst die Tätigkeit der Bodenorganismen und zeigt, ob ein Gartenboden eine Kalkgabe braucht.

Vom pH-Wert hängt unter anderem ab, wie aktiv die Bodenorganismen sind. Welcher Wert gut ist, hängt von der Bodenart und vom Humusgehalt ab. Je sandiger der Boden und je höher der Humusgehalt, desto niedriger ist der anzustrebende Wert. Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau nennt je nach Bodenart und Humusgehalt Zielbereiche zwischen pH 4,5 und 7,5. Tonböden liegen dabei am oberen Ende, humusreiche Sandböden am unteren.

Unter feuchtem Klima neigen alle Böden mit der Zeit zur Versauerung: Regenwasser wäscht Calcium aus, Pflanzen entziehen es dem Boden, und sauer wirkende Dünger verbrauchen Kalk. Kalk entsäuert den Boden und hebt den pH-Wert wieder an. Außerdem verbindet Calcium Ton- und Humusteilchen zu stabilen Krümeln und verbessert so die Bodenstruktur.

Beispiel aus dem Garten

Bevor ich ein Beet kalke, lasse ich messen, wie sauer oder alkalisch die Erde ist, also den Boden-pH-Wert. Für meinen humusreichen Sandboden ist dabei ein niedrigerer Wert in Ordnung als für einen Tonboden.

Quelle: Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) ↗ – Wirkung und Verbrauch von Kalk im Boden, Abschnitte „Die Wirkung von Kalk im Boden“, „Der Verbrauch von Kalk im Boden“ und „Der „optimale“ pH-Wert im Boden“ mit Tabelle „anzustrebender pH-Bereich für Böden (nach VDLUFA, 2002)“. Geprüft am .

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