Winterhärte
Winterhärte, auch Frosthärte genannt, beschreibt, wie viel Frost eine Pflanze verträgt. Winterharte Arten überstehen den Winter im Freien, empfindliche musst du vor dem Frost ernten oder schützen.
Wie viel Kälte ein Gemüse aushält, hängt von der Art und oft auch von der Sorte ab. Kürbis, Rote Bete und Stangensellerie erntest du vor dem ersten Frost. Chinakohl, Spätkohl, Knollenfenchel, Knollensellerie und je nach Sorte Salat vertragen leichten Frost um minus 4 Grad, Zuckerhut bis minus 8 Grad. Grünkohl, Rosenkohl und Winterlauch halten etwa minus 10 Grad aus, manche Wirsingsorten bis etwa minus 15 Grad. Als winterhart gelten Pastinaken, Schwarzwurzeln, späte Möhren, Petersilie und Feldsalat.
Gegen leichte, frühe Nachtfröste schützt ein Vlies. Winterhartes Wurzelgemüse kannst du bei gefrorenem Boden nicht ernten. Hol deshalb einen Teil vor den ersten Dauerfrösten aus der Erde und lagere ihn ein.
Beispiel aus dem Garten
Ob ein Gemüse den Winter draußen übersteht, ist eine Frage seiner Winterhärte: Grünkohl und Feldsalat bleiben bei mir im Beet stehen, den Kürbis ernte ich vor dem ersten Frost.
Quelle: Gartenakademie Rheinland-Pfalz (DLR) ↗ – Frostverträglichkeit von Gemüse- und Salatarten. Geprüft am .
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