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Formschnitt

Formschnitt ist der regelmäßige, intensive Schnitt, mit dem Hecken und andere Gehölze in einer festen Form gehalten werden, etwa als kantige Formhecke. Er unterscheidet sich vom zurückhaltenden Schnitt frei wachsender Gehölze.

Nach dem Schnitt treiben die Knospen am Ende der Triebe verstärkt aus. Die Jungtriebe bilden dichte Büschel, die beim nächsten Rückschnitt wieder Büschel bilden, so entsteht nach und nach eine dichte Wand. Deshalb gilt: Je öfter der Schnitt, desto dichter die Hecke. Formhecken müssen in jedem Jahr geschnitten werden. Höhere Formhecken baust du konisch auf, also unten breiter als oben, damit der untere Teil genug Licht bekommt und nicht verkahlt.

Der Frühjahrsschnitt regt das Austreiben und Dichtwerden an, der Sommerschnitt hält die Hecke in Form. Laubabwerfende Hecken kannst du Ende Juni oder Anfang Juli schneiden, denn um den 24. Juni treiben sie ein zweites Mal aus, der sogenannte Johannistrieb. Starke Rückschnitte gehören in den Vorfrühling. Kleinere Formschnitte sind auch später möglich, aber nur vorsichtig und mit Rücksicht auf brütende Vögel.

Beispiel aus dem Garten

Meine Hecke schneide ich jedes Jahr mit der Heckenschere in eine feste, kantige Form und lasse sie dabei unten breiter als oben. Das ist ein Formschnitt, anders als der zurückhaltende Schnitt meiner frei wachsenden Gehölze. Vor jedem Schnitt schaue ich nach brütenden Vögeln.

Quelle: Gartenakademie Rheinland-Pfalz (DLR) ↗ – Schnitt von Hecken – aber wie?, Abschnitte „Nicht alle Hecken werden gleich geschnitten!“, „Wann und wie oft sollten Hecken geschnitten werden?“ und „Das Wesentliche kurz gefaßt“. Geprüft am .

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