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Fruchtansatz

Fruchtansatz ist das Entstehen einer Frucht aus einer Blüte, besonders bei Obstbäumen, aber auch bei Fruchtgemüse. Außerdem nennt man die junge, sich gerade entwickelnde Frucht selbst so.

Nach der Blüte zeigt sich, ob eine Pflanze Früchte ansetzt: Aus der verblühten Blüte entwickelt sich eine kleine Frucht. Bei Kirschen ist sie anfangs etwa erbsengroß. Bilden sich viele junge Früchte, spricht man von einem guten Fruchtansatz. Abgrenzen solltest du ihn von der Bestäubung, die an der Blüte selbst geschieht, und von der reifen Frucht: Gemeint ist das frühe Stadium, in dem die Frucht gerade entsteht.

Der Fruchtansatz ist die Grundlage für deine spätere Ernte. Gefährdet ist er zum Beispiel durch Spätfröste: Treiben Pflanzen zu früh aus, können Blüten oder Fruchtansätze abfrieren. Eine ausreichende Düngung kann den Fruchtansatz begünstigen, bei Obstbäumen spielt außerdem der richtige Schnitt eine Rolle.

Beispiel aus dem Garten

Nach der Kirschblüte schaue ich mir die Zweige genau an: Die kleinen, etwa erbsengroßen Früchte an den Stellen, wo eben noch Blüten saßen, sind der Fruchtansatz. Nach einer Frostnacht im Frühjahr prüfe ich, ob Blüten oder Fruchtansätze abgefroren sind, und vertrocknete Fruchtansätze entferne ich regelmäßig.

Quelle: DWDS – Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Fruchtansatz – Schreibung, Definition, Bedeutung, Beispiele, Abschnitt Bedeutung (eWDG 1967, Aktualisierung DWDS 2023). Geprüft am .

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