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Freilandsaat

Freilandsaat ist die Aussaat direkt an Ort und Stelle im Gartenbeet unter freiem Himmel. Die Samen keimen dort, wo die Pflanzen anschließend weiterwachsen sollen.

Bei der Freilandsaat kommen die Samen direkt ins vorbereitete Beet. Ein gutes Saatbeet ist feinkrümelig, gleichmäßig belüftet und unkrautfrei. Als Faustregel bedeckst du Samen nur bis zu ihrer dreifachen Stärke mit Erde; Erbsen säst du ausnahmsweise tiefer. Nach dem Schließen der Rillen drückst du die Erde mit dem Harkenrücken an, damit Bodenschluss entsteht. Aussaaten an Ort und Stelle gießt du nicht, ausgenommen Petersilie und pilliertes Saatgut.

Wichtig ist der richtige Zeitpunkt. Mit Bodenbearbeitung und Aussaat beginnst du erst, wenn der Boden abgetrocknet ist und nicht mehr schmiert. Zusätzlich brauchen die Gemüsearten zum Keimen bestimmte Mindesttemperaturen, etwa Möhren 5 °C, Bohnen 10 bis 12 °C und Gurken über 12 °C. In kalter Erde verlieren die Samen an Vitalität und Keimkraft. Nicht ein früher Saattermin ist für den Ertrag ausschlaggebend, sondern optimale Bedingungen.

Beispiel aus dem Garten

Bei der Freilandsaat von Möhren warte ich, bis der Boden abgetrocknet ist, nicht mehr schmiert und die Mindesttemperatur von 5 °C erreicht hat. Dann krümele ich den Boden mit der Harke fein, säe in Rillen und drücke die geschlossenen Rillen mit dem Harkenrücken an.

Quelle: Landwirtschaftskammer Niedersachsen (Niedersächsische Gartenakademie) ↗ – Tipps für die Frühjahrsaussaat, Tipps 1, 2, 3, 7 und 10. Geprüft am .

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