Melonen richtig bewässern: So gießt du in jeder Wachstumsphase
- Gieß am frühen Morgen direkt am Fuß der Pflanze, damit das Laub trocken bleibt.
- Zuckermelonen brauchen vom Fruchtansatz bis zum Ende des Größenwachstums am meisten Wasser.
- In der Abreife bekommen Zuckermelonen weniger Wasser, Wassermelonen dagegen bis kurz vor der Ernte gleichmäßig.
- Welke allein beweist keinen Wassermangel: Prüf vor dem Gießen die Erde mit dem Finger.
- Tropfbewässerung bringt das Wasser gezielt an die Pflanze, eine dünne Mulchdecke vermindert den Wasserverlust aus dem Boden.
- Kübel im Regen brauchen ein Abzugsloch, und das Substrat soll weder vollständig austrocknen noch staunass werden.

Melonen reagieren auf beide Extreme: Trockene Erde kann ihre Versorgung bremsen, zu viel Wasser kann die Wurzeln schädigen, und nasses Laub begünstigt Pilzkrankheiten wie den Falschen MehltauMehltau ist die Bezeichnung für Pilzkrankheiten, die einen weißlichen oder grauen Belag auf den Blättern bilden. Man unterscheidet Echten Mehltau, der bei Trockenheit und Hitze auftritt, und Falschen Mehltau, der bei kühlem, feuchtem Wetter auftritt.. Ich gieße meine Melonen deshalb morgens am Fuß der Pflanze und fühle vorher mit dem Finger in der Erde nach, ob sie Wasser braucht.
Wetter, Boden und Wachstumsphase verändern den Wasserbedarf. Verlässlicher sind die Phasen: Zuckermelonen brauchen vom FruchtansatzFruchtansatz ist das Entstehen einer Frucht aus einer Blüte, besonders bei Obstbäumen, aber auch bei Fruchtgemüse. Außerdem nennt man die junge, sich gerade entwickelnde Frucht selbst so. bis zum Ende des Größenwachstums am meisten Wasser und in der Abreife weniger. Wassermelonen dagegen brauchen auch kurz vor der Ernte eine gleichmäßige Versorgung.
Wie viel Wasser brauchen Melonen?
Melonen wollen einen gleichmäßig feuchten Boden, aber keine Nässe. Wie viel Wasser das im Einzelfall bedeutet, hängt von mehreren Dingen ab. Art und Sorte spielen mit, ebenso das Wetter, der Boden oder das Substrat und die Sonne und der Wind an deinem Platz.
Was den Wasserbedarf bestimmt
Den ersten Unterschied macht die Art: Zucker- und Wassermelonen brauchen vor der Ernte unterschiedlich viel Wasser. An sonnigen, windigen Tagen verdunstet mehr Wasser als an trüben und stillen. Nach einem Wetterwechsel prüfe ich die Erde deshalb neu, statt bei der gewohnten Gießmenge zu bleiben.
Melonen gelten als Flachwurzler, ihre Wurzeln sitzen nah unter der Oberfläche. Gieß langsam, damit das Wasser im Wurzelbereich einsickert und nicht abläuft.
Pflanzen können Nährstoffe aus dem Boden nur aufnehmen, wenn diese in der Bodenfeuchtigkeit gelöst sind. Für einen StarkzehrerStarkzehrer sind Gemüsearten mit hohem Nährstoffbedarf, vor allem an Stickstoff, etwa Kohl, Kürbis, Tomaten und Zucchini. In der Fruchtfolge kommen sie zuerst auf ein frisch versorgtes Beet, zum Beispiel nach einer Kompostgabe. wie die Melone heißt das: Trockene Erde kann die Versorgung bremsen, auch wenn genug Nährstoffe im Boden stecken.
Boden: Wasser halten, ohne nass zu stehen
Ein humoser, lockerer Gartenboden kann Wasser besser speichern. Für Melonen passt ein Boden, der Wasser hält und trotzdem gut durchlässig ist; Wassermelonen etwa vertragen nasse Böden schlecht. Welcher Platz und welcher Boden passen, zeige ich dir im Ratgeber zu Standort, Boden und Klima für Melonen.
Womit gießt du Melonen am besten?
Tropfbewässerung
Ein Tropfschlauch führt das Wasser gezielt direkt an die Pflanze. Bei Zuckermelonen kann er die gleichmäßige Wasserzufuhr unterstützen, die sie brauchen. Zugleich bleiben die Blätter trocken, und trockenes Laub gilt als Vorbeugung gegen Falschen Mehltau. Den Schlauch lege ich entlang der Pflanzreihe, nah an den Fuß jeder Melone. Wie die Reihen in dein Beet passen, kannst du mit dem Beetplaner durchrechnen.
Ich lege den Tropfschlauch gleich nach dem Pflanzen, solange noch keine Ranken über dem Beet liegen. Dabei achte ich darauf, dass an jeder Pflanze ein Tropfer sitzt.
Gießkanne und Schlauch
Mit Gießkanne oder Schlauch brauchst du keine Technik und kannst jede Pflanze einzeln versorgen. Gieß langsam und bodennah direkt an den Fuß der Pflanze, ohne das Laub zu treffen. Ich ziehe um jede Melone einen flachen Gießrand, damit das Wasser im Wurzelbereich versickert und nicht wegläuft. Das kostet mehr Zeit als ein Tropfschlauch, dafür siehst du jede Pflanze aus der Nähe.
Regner und Brause von oben
Einen Rasensprenger oder die Brause von oben setze ich bei Melonen nicht ein. Lange BlattnässeBlattnässe ist Wasser, das als Film oder Tropfen auf den Blättern steht, etwa nach Regen, Tau oder Gießen über die Blätter. Hält sie länger an, können Pilzerreger die Blätter leichter infizieren., trübes Wetter und sehr feuchte Luft begünstigen Stängelbrand. Beregnung macht genau das Laub nass, das trocken bleiben soll.
Wann und wie oft gießt du Melonen?
Die beste Tageszeit
Gieß am frühen Morgen. Dann ist der Boden abgekühlt, und es verdunstet weniger Wasser unmittelbar. Die Ausbreitung von Falschem Mehltau begünstigen 15 bis 20 °C zusammen mit nächtlicher Taubildung. Über das Laub gieße ich abends deshalb nicht, denn abends nasse Blätter gehen feucht in die Nacht.
Wie viel und wie oft?
Wetter, Boden, Sonne, Wind und Wachstumsphase verschieben den Bedarf zu stark, als dass eine Zahl für jeden Garten passen würde. Entscheide nach der Erde statt nach dem Kalender.
Ich stecke vor dem Gießen einen Finger neben der Pflanze in die Erde. Fühlt sie sich unter der Oberfläche trocken an, gieße ich; ist sie noch feucht, warte ich. Ziel ist ein Boden, der gleichmäßig feucht bleibt, ohne nass zu stehen. Gieß dann langsam und prüf danach mit dem Finger, ob das Wasser im Wurzelbereich angekommen ist.
Vor dem Gießen
- Erde neben der Pflanze mit dem Finger prüfen
- Regen, Sonne und Wind seit dem letzten Gießen mitdenken
- am frühen Morgen gießen
- Wasser an den Fuß der Pflanze, Laub trocken lassen
- stehendes Wasser in Untersetzern und Mulden wegnehmen
Gießen nach Wachstumsphase
Über die Saison ändert sich, worauf es beim Gießen ankommt. Am meisten Aufmerksamkeit brauchen die Wochen ab dem Fruchtansatz und die Abreife.
Anzucht
In der Anzucht hältst du die Erde in den Töpfen feucht, ohne dass sie austrocknet oder nass steht. Bei Wassermelonen vermeidest du Umtopfen möglichst, weil dabei die empfindlichen Wurzeln beschädigt werden können. Wann gesät und ausgepflanzt wird, zeigen der Überblick, wie Melonen vorgezogen und ausgepflanzt werden, und der Aussaatkalender für Melonen.
Nach dem Pflanzen bis zur Blüte
Nach dem Pflanzen gießt du die Melonen an und hältst die Erde danach gleichmäßig feucht. Mit Blättern und Ranken wächst auch der Wasserbedarf, deshalb prüfe ich die Erde jetzt genauer. Frisch gepflanzte Melonen sind besonders schneckengefährdet. Bei feuchtem Wetter kontrolliere ich sie deshalb spätabends.
Vom Fruchtansatz bis zur vollen Größe
Jetzt beginnt bei Zuckermelonen die durstigste Zeit. Ihr höchster Wasserbedarf liegt vom Fruchtansatz bis zum Abschluss des Größenwachstums, so beschreibt es der Erwerbsanbau. In diesen Wochen lasse ich die Erde nicht austrocknen und gieße gleichmäßig statt in großen Schüben.
In der Abreife
Kurz vor der Ernte trennen sich die Wege von Zucker- und Wassermelone. Bei Zuckermelonen wird während der Abreife weniger bewässert, um Fruchtplatzer und Glasigkeit zu vermeiden. Bei Wassermelonen hilft dagegen eine gleichmäßige Wasserversorgung auch kurz vor der Ernte, das Aufplatzen der Früchte zu vermeiden. Wer beide Typen anbaut, braucht in der Abreife also zwei verschiedene Gießroutinen.
Weniger Wasser vor der Ernte soll Melonen süßer machen. Bei Zuckermelonen hat das Zurückfahren einen anderen Grund: Es soll Fruchtplatzer und glasiges Fruchtfleisch vermeiden. Mehr Süße ist damit nicht versprochen, und für Wassermelonen passt die Pauschalregel ohnehin nicht.
Honigmelone, Cantaloupe, Wassermelone: was sich beim Gießen unterscheidet
Honig-, Cantaloupe- und Netzmelonen sind Fruchttypen der Zuckermelone. Beim Gießen folgen sie denselben Phasen, die Wassermelone hat in der Abreife eigene Regeln.
Honigmelonen
Honigmelonen erkennst du an der gelben Schale und dem blassgelben Fruchtfleisch. Mit dem Fruchtansatz steigt ihr Wasserbedarf, und er bleibt hoch, bis die Früchte ihre volle Größe erreicht haben. In dieser Zeit fühle ich bei meinen Honigmelonen besonders genau in der Erde nach. Mit Beginn der Abreife gieße ich weniger, lasse die Erde aber nicht vollständig austrocknen.
Cantaloupe-Melonen
Cantaloupe-Melonen mit ihrem orangefarbenen Fruchtfleisch folgen demselben Muster. Ihr höchster Wasserbedarf liegt vom Fruchtansatz bis zum Ende des Größenwachstums, in der Abreife wird die Bewässerung reduziert. Als besonders trockenheitsfest behandle ich sie nicht: In der Fruchtphase bekommen sie bei mir genauso gleichmäßig Wasser wie Honigmelonen.
Brauchen Wassermelonen viel Wasser?
Wassermelonen brauchen vor allem gleichmäßig Wasser: Ihr Boden soll locker, feucht und gut durchlässig sein, denn nasse Böden vertragen sie schlecht. Anders als bei Zuckermelonen bleibt die Versorgung auch kurz vor der Ernte gleichmäßig, weil das hilft, aufplatzende Früchte zu vermeiden. Phase für Phase erkläre ich dir, wie du Wasser und Dünger bei Wassermelonen aufeinander abstimmst.
Woran erkennst du Gießfehler?
Welke Blätter fallen zuerst auf, sind aber kein eindeutiges Zeichen. Welke kann auch entstehen, wenn die Wurzeln durch zu starkes Gießen geschädigt sind, und beweist deshalb allein keinen Wassermangel. Wer eine welke Melone in nasser Erde weiter gießt, kann den Schaden an den Wurzeln vergrößern.
Auf welke Blätter sofort mit der Gießkanne reagieren. Prüf zuerst die Erde: Ist sie trocken, gieß langsam und gründlich; ist sie feucht oder nass, lass sie abtrocknen und beobachte die Pflanze.
Wenn es zu trocken wird
Auf Wassermangel können diese Zeichen hindeuten, vor allem wenn die Erde zugleich trocken ist:
- Die Erde fühlt sich neben der Pflanze auch unter der Oberfläche trocken an.
- Die Blätter hängen schlapp herunter.
- Blüten und junge Früchte fallen ab.
- Die Früchte bleiben klein.
- Die Blattränder werden braun und trocken.
Jedes dieser Zeichen kann auch andere Ursachen haben. Erst zusammen mit trockener Erde spricht es für zu wenig Wasser. Ist der Boden trocken, gieße ich langsam, bis er im Wurzelbereich wieder feucht ist, und halte ihn danach gleichmäßig feucht.
Wenn es zu nass wird
Auch zu viel Wasser hat seine Zeichen. Diese können darauf hindeuten:
- Die Pflanze welkt, obwohl die Erde feucht oder nass ist.
- Die unteren Blätter vergilben, während der Boden dauerhaft nass bleibt.
- Am Stängelgrund zeigen sich weiche, faulige Stellen.
- Im Untersetzer oder in Mulden steht Wasser.
- Auf Blättern, die lange nass bleiben, breiten sich Flecken aus.
Dann gieße ich erst wieder, wenn die Erde abgetrocknet ist, und suche nach der Ursache. Infrage kommen etwa ein verstopftes Abzugsloch im Kübel, ein verdichteter Boden oder zu dicht aufeinanderfolgende Wassergaben.
Wasser sparen im Melonenbeet
Mulchen
Eine MulchdeckeEine Mulchschicht ist eine Abdeckung des Bodens, meist aus organischem Material wie Laub, Stroh oder Rasenschnitt. Sie schützt den Boden, hält ihn feucht, verringert Erosion und hemmt Unkraut. vermindert den Wasserverlust aus dem Boden. Außerdem schützt sie den Boden vor VerschlämmungVerschlämmung bedeutet, dass sich die oberste Bodenschicht nach starkem Regen dicht zusetzt. Die Oberfläche verliert ihre offenen Poren, nimmt Wasser schlechter auf und kann beim Abtrocknen verkrusten. und Erosion. Grasschnitt eignet sich, wenn du ihn angewelkt und dünn aufträgst und bei Bedarf nachlegst. Bei Wassermelonen kommt der Grünschnittmulch erst auf ausreichend erwärmten Boden. Wann Mulchen, Rankhilfen und Ausdünnen dran sind, zeigt die Übersicht, welche Pflegearbeiten nach dem Auspflanzen anstehen.
Den Grasschnitt lasse ich vor dem Mulchen auf einer Plane anwelken. Dann verteile ich ihn dünn zwischen den Pflanzen, ohne den Stängelgrund zuzudecken.
Gezielt statt flächig gießen
Tropfschlauch und Gießrand bringen das Wasser dorthin, wo die Wurzeln sitzen. Was daneben auf Wege und Zwischenräume fällt, hilft der Melone wenig. Gießt du dazu am frühen Morgen, verdunstet weniger Wasser unmittelbar.
Windige Lagen
Wind gehört zu den Dingen, die den Wasserbedarf verändern. An einem offenen, windigen Platz prüfe ich die Erde deshalb genauer als in einer geschützten Ecke. Für Wassermelonen werden im Erwerbsanbau ohnehin windgeschützte, leicht erwärmbare Standorte empfohlen.
Freiland, Gewächshaus oder Kübel: So passt du das Gießen an
Freiland
Im Freiland gießen Regen, Sonne und Wind mit. Nach einem Regen prüfe ich die Erde trotzdem mit dem Finger, denn nicht jeder Schauer erreicht den Wurzelbereich. Kühle Sommer und hohe Niederschläge gehören zu den Freilandrisiken bei Melonen und können zu Ertragsausfällen führen. Gegen solche Sommer hilft kein Gießplan, eine Mulchdecke kann bei Starkregen aber die Verschlämmung des Bodens vermindern.
Gewächshaus
Unter Glas fällt kein Regen, jede Wassergabe kommt von dir. Gieß auch hier nur am Boden, denn lange Blattnässe, trübes Wetter und eine Luftfeuchtigkeit über 95 % begünstigen Stängelbrand. Umgekehrt fördern Temperaturen über 20 °C zusammen mit trockener Luft SpinnmilbenDie Spinnmilbe ist eine winzige, etwa 0,5 Millimeter große Milbe, die vor allem auf Blattunterseiten lebt und dort feine Gespinste bildet. Befallene Blätter färben sich fahlgrün bis gelb und vertrocknen bei starkem Befall.. Sehr feuchte und sehr trockene Luft bringen unter Glas also jeweils eigene Risiken mit. Ich lüfte morgens, damit sich keine stehende Feuchte hält, und gieße am Fuß der Pflanzen.
Ein Kleingewächshaus sollte sich auf mindestens einem Viertel seiner Fläche zum Lüften öffnen lassen. Temperaturgesteuerte Fensteröffner lüften es auch ohne Stromanschluss.
Kübel und Balkon
Im Kübel hat die Melone nur das Substrat im Topf als Wasservorrat. Nimm ein leichtes Substrat, das Luft und Wasser speichert und einen Nährstoffvorrat enthält. Steht der Kübel im Regen, braucht er ein Abzugsloch; bei Wasserspeichergefäßen übernimmt ein Überlauf diese Aufgabe, damit keine Staunässe entsteht. Das Substrat soll weder vollständig austrocknen noch staunass werden. Wasser, das im Untersetzer stehen bleibt, kippe ich weg. Für Gefäße wird etwa die Wassermelone Mini Love F1 beschrieben, die wegen ihrer langen Triebe trotzdem Platz braucht.
Ist der WurzelballenDer Wurzelballen ist das Geflecht aus Wurzeln und anhaftender Erde, das beim Austopfen oder Ausgraben einer Pflanze zusammenhält. Ist daran kaum noch Erde zu sehen, ist er stark durchwurzelt. im Kübel ausgetrocknet, gieß ihn erst leicht an und dünge danach.
Häufige Bewässerungsprobleme und was du tun kannst
Die Pflanzen entwickeln sich ungleich
Wachsen Melonen in derselben Reihe sehr unterschiedlich, kann ungleich verteiltes Wasser dahinterstecken. Prüf beim Tropfschlauch, ob ein Tropfer verstopft ist oder eine Leitung leckt. Beim Gießen von Hand fühle ich an jeder Pflanze nach, statt das Beet nach Augenmaß zu wässern.
Früchte platzen auf oder werden glasig
Platzen Früchte auf oder wird das Fruchtfleisch glasig, lohnt ein Blick auf die Wassergaben vor der Ernte. Wassermelonen brauchen bis kurz vor der Ernte gleichmäßig Wasser, Zuckermelonen in der Abreife weniger. Große Sprünge zwischen trockener und nasser Erde vermeide ich bei beiden.
Flecken und Pilze auf dem Laub
Falscher Mehltau und Stängelbrand profitieren von nassem Laub, deshalb gieße ich nur am Boden. Echter Mehltau an Wassermelonen wird dagegen durch warmes, sonniges Wetter begünstigt; als Vorbeugung sind hier widerstandsfähige Sorten wichtig. Mehr zu den Krankheiten findest du im Überblick zum Melonenanbau.
Gießen und Düngen zusammen
Düngen mit dem Gießwasser
Bei der Fertigation bringst du den Dünger mit dem Gießwasser aus. In Töpfen und Pflanzsäcken wird während des Wachstums ohnehin flüssig gedüngt, während gut vorbereiteter Gartenboden unter Umständen keine Nachdüngung braucht. Wie Wasser und Dünger bei Wassermelonen zusammenspielen, steht im Ratgeber zu Wasser und Dünger für Wassermelonen.
Nährstoffbedarf nach Phase
Melonen gelten als Starkzehrer, und zu viel Stickstoff kann bei Wassermelonen die Ranken auf Kosten der Früchte fördern. Im Gefäß wird ab walnussgroßen Früchten kaliumbetont gedüngt, und bei beginnender Fruchtreife und absterbendem Laub endet die Düngung. Mengen und Zeitpunkte findest du im Ratgeber, wie du Melonen phasengerecht düngst.





