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Kulturschutznetz

Ein Kulturschutznetz, auch Gemüsefliegennetz genannt, ist ein engmaschiges Kunststoffnetz, das du locker über Gemüsebeete legst. Es hält Gemüsefliegen wie Möhren-, Kohl- und Zwiebelfliege von den Pflanzen fern, außerdem Vögel und Kaninchen.

Am besten deckst du das Gemüse direkt nach der Saat oder Pflanzung ab und befestigst den Netzrand rundum mit Erde oder Steinen. Die Pflanzen heben das locker aufliegende Netz beim Wachsen selbst an, auch feinblättrige Arten nehmen dabei keinen Schaden. Im Garten bleibt es meist bis kurz vor der Ernte liegen, nur zum Jäten und Düngen nimmst du es ab. Damit es bei der üblichen Beetbreite von 1,20 Metern nicht zu stramm spannt, sollte es mindestens 2,10 Meter breit sein.

Unter dem Netz entsteht ein günstiges Kleinklima, die Pflanzen entwickeln sich etwas schneller, und gegen Früh- und Spätfrost bietet es einen gewissen Schutz. Blattläuse hält ein übliches Kulturschutznetz dagegen nicht ausreichend ab, dafür braucht es Spezialnetze.

Beispiel aus dem Garten

Gleich nach der Aussaat lege ich ein engmaschiges Netz locker über meine Möhren und beschwere den Rand rundum mit Erde: Das ist ein Kulturschutznetz gegen die Möhrenfliege. Ich nehme es nur zum Jäten und Düngen ab.

Quelle: Gartenakademie Rheinland-Pfalz (DLR) ↗ – Kulturschutznetze, Abschnitte „Material - Abmessungen“, „Einsatz der Netze“ und „Einsatzmöglichkeiten für Kulturschutznetze“. Geprüft am .

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