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Vegetationsperiode

Die Vegetationsperiode, auch Vegetationszeit, ist der Teil des Jahres, in dem Pflanzen wachsen, blühen und fruchten. Sie beginnt im Allgemeinen, wenn das Tagesmittel der Lufttemperatur mindestens 5 Grad Celsius erreicht.

Während der Vegetationsperiode sind Pflanzen photosynthetisch aktiv. Als Beginn gilt meist der Abschnitt des Jahres, in dem das Tagesmittel der Lufttemperatur mindestens 5 Grad Celsius beträgt, für manche Pflanzen auch 10 Grad. Seit einigen Jahren dient auch die Natur als Kalender: Der Blühbeginn der Forsythie markiert den Anfang, der herbstliche Blattfall der Stiel-Eiche das Ende.

Die Zeit außerhalb heißt Vegetationsruhe. Dann sind Pflanzen photosynthetisch inaktiv und zeigen weder Wachstum noch Blüte oder Fruchtbildung. Sie beginnt, wenn das Tagesmittel unter die Schwelle fällt, und endet, wenn diese an mehreren Tagen hintereinander wieder überschritten wird. Beide Begriffe passen nur zu Klimazonen mit ausgeprägten Jahreszeiten, wie sie bei uns herrschen.

Beispiel aus dem Garten

Wenn im Garten die Forsythie zu blühen beginnt, markiert das den Anfang der Vegetationsperiode, und mit dem Blattfall der Stiel-Eiche im Herbst geht sie zu Ende. Dazwischen liegt die Zeit, in der meine Pflanzen wachsen, blühen und fruchten.

Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD) ↗ – Wetter- und Klimalexikon, Glossareinträge „Vegetationsperiode“ ( und der dort verlinkte Eintrag „Vegetationsruhe“ (. Geprüft am .

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