Wasserbedarf von Kakteen und Palmen: woran du den Gießzeitpunkt erkennst
- Für Palmen im Kübel gibt es keinen allgemeingültigen Gießrhythmus, deshalb prüfst du den Ballen statt den Kalender.
- Bei der Bergpalme soll der Wurzelballen nicht vollständig austrocknen, hartes Gießwasser meidest du.
- Trockenheitsangepasste Kakteen gießt du im Wachstum erst wieder, wenn die oberen 2 bis 3 cm Substrat trocken sind.
- Gieße durchdringend bis zum Topfboden und halte das Abzugsloch frei.
- Weniger Winterlicht bedeutet weniger Wasserbedarf, auch im warmen Zimmer.
- Kakteen und Palmen gehören wegen ihrer verschiedenen Ansprüche nicht in dasselbe Gefäß.

Meine Bergpalme und meine Kakteen stehen im selben Raum, gegossen werden sie aber nach zwei verschiedenen Regeln. Wer beide im gleichen Takt versorgt, riskiert beim Kaktus Wurzelfäule und bei der Palme einen ausgetrockneten Ballen. Ich hebe deshalb jeden Topf vor dem Gießen an und entscheide erst danach, ob er Wasser bekommt. Hier liest du, woran du den Bedarf beider Gruppen erkennst, welches Wasser passt und wie Standort, Topf und Hilfsmittel das Gießen verändern.
Die allgemeinen Regeln, wie du Zimmerpflanzen grundsätzlich gießt, gelten für beide Gruppen. Hier geht es um das, was Kakteen und Palmen voneinander unterscheidet.
Was Kakteen und Palmen beim Wasser unterscheidet
Kakteen gehören zu den SukkulentenSukkulenten sind Pflanzen, die Wasser in verdickten Blättern, Trieben oder Wurzeln speichern und so längere Trockenzeiten überdauern. Der Begriff beschreibt eine Anpassung im Körperbau, keine einzelne Pflanzenfamilie., also zu Pflanzen, die Wasser speichern können. Je nach Art sitzt dieser Vorrat bei sukkulenten Pflanzen in Blättern, Wurzeln oder im Stamm. Eine kompakte Gestalt mit relativ kleiner Oberfläche vermindert bei ihnen zusätzlich die Verdunstung.
Palmen bilden eine eigene botanische Familie, die Arecaceae, auch Palmae genannt. Wie viel Wasser eine Palme braucht, hängt an der Art, am Topf und am Standort. Bei der Bergpalme (Chamaedorea elegans) soll der Wurzelballen nicht vollständig austrocknen. Damit folgt sie einer ganz anderen Gießlogik als ein trockenheitsangepasster Kaktus.
Zimmerpflanzen werden nach ihrem Wasserbedarf grob in Gruppen eingeteilt. Pflanzen mit geringem Wasserbedarf vertragen Trockenphasen. Bei mäßigem Bedarf gießt du, sobald die Erdoberfläche angetrocknet ist. Bei hohem Bedarf soll nicht einmal die Oberfläche austrocknen.
| Was du wissen willst | Kakteen | Bergpalme (Chamaedorea elegans) |
|---|---|---|
| Wann wieder gießen? | im Wachstum erst, wenn die oberen 2 bis 3 cm Substrat trocken sind | bevor der Wurzelballen vollständig austrocknet |
| Welches Wasser? | weiches Regenwasser mit Zimmertemperatur | kein hartes Gießwasser |
| Welche Erde? | gut wasserdurchlässig, nicht stark kalkhaltig | Einheitserde mit Sandbeimischung, pH 5 bis 6,5, für die Zimmerpflege enger 5 bis 5,5 |
| Welcher Platz? | heller Fensterplatz für sonnenliebende Arten, tropische Blattkakteen vor praller Sonne schützen | hell, ohne direkte Sonne |
In ein gemeinsames Pflanzgefäß gehören nur Pflanzen mit annähernd gleichen Ansprüchen an Licht, Wasser und Nährstoffe. Der Kaktus soll oben abtrocknen, der Ballen der Bergpalme dagegen nie ganz. Beide in einen Topf zu setzen hieße also, eine der beiden dauerhaft falsch zu gießen. Wie du sie stattdessen nebeneinander stellst, zeigt der Ratgeber dazu, wie du Kakteen und Palmen im Wohnraum kombinierst.
Wie viel Wasser braucht eine Palme?
Für Kübelpflanzen lässt sich kein allgemeingültiger Gießrhythmus festlegen. Auch für Gießabstände gibt es keine allgemeingültige Faustzahl, weil Böden und klimatische Bedingungen zu verschieden sind. Den Wasserbedarf deiner Palme liest du deshalb am Ballen ab und nicht am Kalender.
So gießt du eine Palme im Topf
Wenn du gießt, dann durchdringend: Das Substrat soll bis zum Topfboden durchfeuchtet sein. Der Überschuss läuft durch das Abzugsloch ab, das frei bleiben muss, damit sich keine Staunässe bildet. Bei den meisten Topfpflanzen darf dieses Wasser nicht im Untersetzer bleiben. Ich kippe Untersetzer und Übertopf deshalb nach dem Gießen aus.
Für die Bergpalme gilt: Der Wurzelballen soll nicht vollständig austrocknen. Steht sie in torffreier Erde, prüfe vor dem Gießen auch die Feuchte im unteren Ballen, weil die Oberfläche schneller abtrocknet. Übernässte Erde kann bei ihr Eisenmangelchlorosen verursachen. Wer nur oben fühlt und bei trockener Oberfläche nachgießt, kann also genau diese Nässe unten im Ballen erzeugen. Ich hebe die Palme zusätzlich vor und nach dem Gießen an, weil sich der Feuchtezustand am Gewicht einschätzen lässt.
Woran du Trockenheit und Nässe bei Palmen erkennst
Blätter geben dir Hinweise, aber keine sichere Diagnose. Schlaffe, welke Blätter können durch Trockenstress entstehen, ebenso aber durch beginnende Wurzelfäule. Pflanzen können sogar trotz nassem Ballen welken, wenn dauerhafte VernässungVernässung bedeutet, dass ein Boden zeitweise oder anhaltend so viel Wasser enthält, dass ihm Luft fehlt. Sie ist der Oberbegriff für Nässe durch Grundwasser, Stauwasser, Haftwasser oder Hangwasser; Staunässe ist eine dieser Formen. die Wurzeln geschädigt hat und sie kein Wasser mehr aufnehmen. Ich prüfe deshalb immer zuerst den Ballen, bevor ich gieße.
| Was du siehst | Das kann darauf hindeuten | Was ich zuerst prüfe |
|---|---|---|
| schlaffe, welke Blätter bei trockener Erde | Trockenstress | ob der Ballen bis unten trocken ist |
| schlaffe, welke Blätter bei nasser Erde | durch Vernässung geschädigte Wurzeln, beginnende Wurzelfäule | Untersetzer, Übertopf und Abzugsloch |
| braune Blattspitzen | trockene Luft | Luftfeuchte am Platz, Nähe zur Heizung |
| braune Blattränder | zu hoher Salzgehalt durch Überdüngung | die letzten Düngergaben |
| aufgehellte, gelbliche Blätter bei der Bergpalme | Eisenmangelchlorose durch zu hohen Substrat-pH oder übernässte Erde | Härte des Gießwassers, Feuchte im unteren Ballen |
| gelbe Blätter mit Blattfall | Lichtmangel, Temperaturschwankungen, WasserstressWasserstress bedeutet, dass eine Pflanze zu wenig Wasser bekommt. Bei Gehölzen zeigt er sich oft erst einige Monate später durch Blatt- oder Nadelfall, schwaches Wachstum und höhere Anfälligkeit für Schädlinge und Krankheiten. oder Nährstoffmangel | Licht und Temperatur am Standort |
Der Übertopf bleibt nach dem Gießen voll. Bleibt ein Ballen zu lange nass, leiden die Wurzeln unter Sauerstoffmangel und können faulen. Steht deine Palme schon im Wasser, entferne das überschüssige Wasser und gieße zunächst nicht weiter.
Der Palmfarn Cycas revoluta sieht aus wie eine Palme, gehört aber zu den Palmfarngewächsen und ist keine echte Palme. Für ihn wird ein gut durchlässiges Gemisch aus Einheitserde und Sand beschrieben. Die Regeln der Bergpalme überträgst du deshalb nicht ungeprüft auf ihn.
Kakteen gießen: das Wichtigste in Kürze
Trockenheitsangepasste Kakteen gießt du im Wachstum durchdringend und erst wieder, wenn die oberen 2 bis 3 cm Substrat trocken sind. Weihnachts- und Osterkakteen sind die Ausnahme, denn sie dürfen ganzjährig nicht vollständig austrocknen. Wie oft, womit und mit welcher Technik du je nach Art gießt, erklärt der Ratgeber dazu, wie du Kakteen richtig bewässerst und Gießfehler erkennst.
Welches Gießwasser Kakteen und Palmen brauchen
Beim Wasser liegen beide Gruppen näher beieinander als beim Rhythmus. Für Kakteen eignet sich weiches Regenwasser mit Zimmertemperatur. Für Kübelpflanzen wird ebenfalls möglichst Regenwasser empfohlen, und bei der Bergpalme solltest du hartes Gießwasser vermeiden. Ich sammle Regenwasser in einer Tonne und nehme Leitungswasser nur, wenn die Tonne leer ist.
Gießwasser mit hoher CarbonathärteDie Carbonathärte ist der Teil der Gesamthärte des Wassers, der auf Calcium- und Magnesiumcarbonat zurückgeht. Sie wirkt alkalisch und beeinflusst deshalb den pH-Wert der Topferde, wenn du mit diesem Wasser gießt. begünstigt, dass der pH-Wert der Erde steigt. Mit steigendem pH nimmt die Verfügbarkeit von Eisen, Zink, Mangan, Kupfer und Bor ab. Bei der Bergpalme kann ein zu hoher Substrat-pH Eisenmangelchlorosen verursachen. Hartes Wasser kann bei ihr also über den steigenden pH-Wert zu Eisenmangel beitragen, selbst wenn genug Eisen in der Erde vorhanden ist. Ein unpassender pH-Wert kann die Aufnahme nämlich begrenzen, obwohl die Nährstoffe da sind.
Kaltes oder hartes Leitungswasser kann empfindlichen Arten Probleme bereiten. Für Zimmerpflanzen in der Schulkultur wird Gießwasser mit Zimmertemperatur von etwa 18 bis 20 °C beschrieben. Draußen im Kübel gießt du mit Wasser in Umgebungstemperatur. Ich fülle die Kanne nach dem Gießen gleich wieder auf und lasse sie neben den Pflanzen stehen.
Wie der Standort den Wasserbedarf verschiebt
Im Zimmer
Im Zimmer hängt der Wasserbedarf am Licht. Kommt im Winter weniger Licht an, brauchen Zimmerpflanzen weniger Wasser und Nährstoffe, auch wenn der Raum warm bleibt. Kakteen können bei Lichtmangel und gleichzeitig zu viel Wasser ungewöhnlich lang wachsen und vergeilen. Wer am dunklen Winterfenster weitergießt wie im Sommer, schafft also genau die Kombination, die dieses Vergeilen begünstigt.
Die Bergpalme steht bei mir hell, aber ohne direkte Sonne. Einen Platz direkt über der Heizung meide ich, weil dort besonders warme und trockene Luft auf die Pflanzen trifft. Wird Luft ohne zusätzliche Wasserzufuhr erwärmt, sinkt ihre relative Luftfeuchtigkeit. Warme, trockene Heizungsluft begünstigt außerdem SpinnmilbenDie Spinnmilbe ist eine winzige, etwa 0,5 Millimeter große Milbe, die vor allem auf Blattunterseiten lebt und dort feine Gespinste bildet. Befallene Blätter färben sich fahlgrün bis gelb und vertrocknen bei starkem Befall., und trockene Luft kann braune Blattspitzen verursachen.
Wer für die Pflanzen die Luft befeuchtet, befeuchtet den ganzen Raum. Zur Schimmelvorbeugung gilt im Wohnraum eine relative Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 % als allgemeine Orientierung, kontrolliert mit einem HygrometerEin Hygrometer ist ein Messgerät für die Luftfeuchtigkeit. Beim Gärtnern zeigt es dir, wie feucht die Luft im Gewächshaus, unter der Anzuchthaube oder bei deinen Zimmerpflanzen ist.. In nicht oder schlecht gedämmten Wohnungen sollte sie im Winter als Faustregel unter 50 % liegen. Kalte Außenwände können selbst bei 50 % in der Raummitte schon zu feucht sein.
Auf Balkon und Terrasse
Draußen kommt der Wind dazu. Er kühlt den Standort ab und erhöht die Verdunstung, deshalb profitieren wärmeliebende Kübelpflanzen von einem windgeschützten Platz. Nach dem Winterquartier gewöhnst du Kübelpflanzen zunächst halbschattig und windgeschützt an die Bedingungen im Freien. Meine Kübel stehen im Sommer an der Hauswand, wo der Wind nicht direkt hinkommt. Nach Regen schaue ich nach, ob das Abzugsloch frei ist und kein Wasser im Untersetzer steht.
Im Wintergarten und Kleingewächshaus
Unter Glas fällt der Regen weg, jede Pflanze bekommt nur das Wasser, das du ihr gibst. Feuchtwarme Luft und ein enger Stand begünstigen Grauschimmel an geschwächten Zimmerpflanzen, besonders in der dunklen Jahreszeit. Ich lasse deshalb auch unter Glas Abstand zwischen den Töpfen. Für Kleingewächshäuser gilt als Planungsvorgabe, dass mindestens ein Viertel der Fläche als Lüftungsfläche verfügbar sein sollte. Kakteen gieße ich dort morgens, damit nasse Pflanzenteile tagsüber abtrocknen können.
Im Freiland
In Berlin werden winterharte Vertreter der Gattungen Cylindropuntia, Echinocereus, Escobaria, Grusonia und Opuntia im Freiland kultiviert. Für sie können gut drainierte Beete und im Winter ein Regendach erforderlich sein, weil hohe Feuchtigkeit Fäulnis begünstigt. Unter einem mineralischen Kiesbeet lockerst du auch den Untergrund tief, damit Wasser abziehen und Wurzeln eindringen können.
Einige winterharte Kakteen verlieren vor dem Winter Wasser und schrumpfen dadurch deutlich. Schrumpfen kann sonst auf eine unpassende Wasserversorgung hinweisen. Ein schrumpfender Freilandkaktus vor dem Winter braucht deshalb nicht zwingend Wasser.
Topf und Erde: was das Gefäß beim Gießen mitbestimmt
Wie oft du gießt, hängt auch am Gefäß.
| Gefäß | Was das für das Gießen bedeutet |
|---|---|
| Topf klein im Verhältnis zur Pflanze | du musst häufiger gießen |
| übergroßer Topf | höheres Risiko, zu viel zu gießen und die Wurzeln zu schädigen |
| unglasierter Tontopf | zusätzlicher Wasserverlust über die poröse Wand, dafür standfester durch höheres Eigengewicht |
| Kunststofftopf | keine Verdunstung über die Wand |
| Gefäß ohne freies Abzugsloch | Staunässe |
Gute Kübelerde verbindet kleine, wasserspeichernde Poren mit größeren Poren für Wasserabzug und Wurzelbelüftung. Für Kakteen und andere Sukkulenten eignet sich ein durchlässiges Substrat mit mineralischen Bestandteilen wie Blähton, Lava oder Bims und ergänzenden organischen Komponenten. Welche Erde zu welcher Pflanzengruppe passt, behandelt der Zimmerpflanzen-Ratgeber im Abschnitt zu Substrat und pH-Wert.
Vor dem Umtopfen wässerst du den Ballen kräftig, dann löst er sich leichter aus dem Gefäß. Danach gießt du die Palme an und prüfst vor der nächsten Wassergabe, ob die Erde abgetrocknet ist. Für Sukkulenten nennt die Zürcher Sukkulentenpflege nach dem Umtopfen eine Gießpause von 10 bis 14 Tagen, damit verletzte Wurzeln verheilen können.
Winter und Dünger in Kürze
Kakteen aus Wüsten- und Halbwüstenlebensräumen halten zur Blütenförderung eine trockene Winterruhe bei etwa 8 bis 12 °C, eine Regel für alle Kakteen ist das nicht. Zwergpalme und Hanfpalme können im Kübel hell bei 4 bis 8 °C überwintern, wobei ein zu nasser, kalter Ballen wurzelschädigende Pilze begünstigt. Wie du beide Gruppen vorbereitest und wieder auswinterst, steht im Ratgeber dazu, wie du Kakteen und Palmen durch den Winter bringst.
Dünger gibst du nur auf bereits feuchte Erde, damit die Salzkonzentration die Wurzeln nicht schädigt. Kakteen düngst du deshalb nicht auf völlig trockenes Substrat. Worin sich die Versorgung beider Gruppen sonst unterscheidet, zeigt der Ratgeber dazu, wie du Kakteen und Palmen mit Nährstoffen versorgst.
Hilfsmittel: womit du den Gießzeitpunkt findest
Ich arbeite mit wenigen Hilfsmitteln, und jedes beantwortet eine bestimmte Frage zum Ballen oder zur Luft.
Das Topfgewicht
Heb den Topf vor und nach dem Gießen an. Über den Unterschied im Gewicht schätzt du ein, wie feucht der Ballen gerade ist. Ich merke mir, wie schwer ein Topf direkt nach dem Gießen ist, und vergleiche später mit diesem Wert.
Der Holzstab
Bei trockenheitsliebenden Kakteen kann ein Bambusstab eine Stunde im Topf bleiben. Ist er danach vollständig trocken, kannst du wieder gießen. Bei der Bergpalme stecke ich den Stab ebenfalls tief in den Ballen, um zu sehen, ob es unten noch feucht ist.
Das Thermohygrometer
Ein digitales Thermohygrometer zeigt relative Luftfeuchte und Temperatur gemeinsam an. Ich stelle es direkt an den Pflanzenplatz, weil die Luft über der Heizung wärmer und trockener ist als anderswo im Raum.
Der Wasserstandsanzeiger in der Hydrokultur
In der HydrokulturHydrokultur ist eine Kulturmethode ohne Erde: Die Wurzeln wachsen in einem neutralen Füllsubstrat wie Blähton, und eine Nährlösung aus Wasser und gelösten Nährstoffen versorgt die Pflanze. zeigt ein Wasserstandsanzeiger den Wasserstand, doch eingewachsene Wurzeln können ihn hochdrücken, sodass ein fast leerer Topf voll aussieht. Randvoll füllst du das Gefäß nie, weil ein zu hoher Wasserstand Sauerstoff aus dem Wurzelbereich verdrängt und Wurzelfäule begünstigt. Aufbau und NährlösungEine Nährlösung ist ein Gemisch aus Wasser und gelöstem Dünger, das Pflanzen ohne Erde mit Nährstoffen wie Stickstoff, Phosphor und Kalium versorgt. Sie gelangt bei erdelosen Verfahren wie der Hydroponik über die Bewässerung an die Wurzeln. beschreibt der Zimmerpflanzen-Ratgeber im Abschnitt zu Substrat, pH-Wert und Hydrokultur.
Die automatische Urlaubsbewässerung
Eine automatische Urlaubsbewässerung probierst du frühzeitig vor der Abreise in einem Testlauf aus. Dabei kontrollierst du, wie viel Wasser ankommt und ob die Schläuche sicher sitzen.
Nimm dir heute deine Palme vor. Heb den Topf an, prüf mit dem Stab die Feuchte unten im Ballen und kipp Untersetzer oder Übertopf aus. Bei Kakteen entfernst du das Wasser im Untersetzer nach 10 Minuten. Schreib dir auf, wie schwer der Topf direkt nach dem nächsten Gießen ist, das ist dein Vergleichswert.

