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Carbonathärte

Die Carbonathärte ist der Teil der Gesamthärte des Wassers, der auf Calcium- und Magnesiumcarbonat zurückgeht. Sie wirkt alkalisch und beeinflusst deshalb den pH-Wert der Topferde, wenn du mit diesem Wasser gießt.

Die Gesamthärte des Wassers wird unterteilt in die Carbonathärte, auch vorübergehende Härte genannt, und die Nichtcarbonathärte oder bleibende Härte aus Sulfaten und Chloriden von Calcium und Magnesium. Für dein Gießwasser zählt vor allem die Carbonathärte, denn dieser Anteil wirkt alkalisch und beeinflusst den pH-Wert der Topferde. Die Gesamthärte und der pH-Wert des Wassers selbst sind für die Eignung als Gießwasser weniger entscheidend. Die Carbonathärte misst du mit einem Tropftest: Nach Zugabe eines Indikators zählst du die Tropfen Testlösung bis zum Farbumschlag.

Wichtig ist das vor allem bei Topf-, Balkon- und Kübelpflanzen: Mit Wasser hoher Carbonathärte gelangt bei jedem Gießen kohlensaurer Kalk in den Wurzelballen. Über mehrere Monate kann so mehr Kalk zusammenkommen, als die Pflanzen benötigen. Eine zu hohe oder zu niedrige Carbonathärte kann außerdem die Verfügbarkeit von Spurenelementen beeinträchtigen.

Beispiel aus dem Garten

Bevor ich Balkonkästen und Kübel mit Leitungswasser gieße, bestimme ich die Carbonathärte mit einem Tropftest und notiere den Wert. Ist sie hoch, kontrolliere ich den pH-Wert der Topferde regelmäßig und gebe ihr keinen zusätzlichen Kalk.

Quelle: Hortipendium ↗ – Wasserhärte – Hortipendium, Einleitung (Gliederung der Gesamthärte) und Abschnitt Carbonathärte. Geprüft am .

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