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Spinnmilbe

Die Spinnmilbe ist eine winzige, etwa 0,5 Millimeter große Milbe, die vor allem auf Blattunterseiten lebt und dort feine Gespinste bildet. Befallene Blätter färben sich fahlgrün bis gelb und vertrocknen bei starkem Befall.

Am häufigsten ist die Gemeine Spinnmilbe, auch Bohnenspinnmilbe genannt. Die ausgewachsenen Tiere sind grünlich gelb, im Gespinst finden sich auch rötliche Milben. Sie vermehren sich über Eier, die Larven entwickeln sich innerhalb von 12 bis 20 Tagen zu geschlechtsreifen Tieren. Bei trockener Wärme geht das besonders schnell, deshalb tritt stärkerer Befall vor allem im Kleingewächshaus auf, etwa an Gurken und Auberginen, im Freiland seltener.

Vorbeugen heißt hier vor allem, Hitze zu vermeiden: Lüfte das Gewächshaus bei sonnigem Wetter rechtzeitig und schattiere die Pflanzen bei Bedarf. Als natürliche Gegenspieler gibt es Raubmilben, die du über spezielle Nützlingsfirmen beziehen kannst.

Beispiel aus dem Garten

Werden die Blätter meiner Gurken im Kleingewächshaus fahlgrün bis gelb und sehe ich auf der Unterseite feine Gespinste, sind Spinnmilben am Werk. Bei sonnigem Wetter lüfte ich deshalb rechtzeitig und schattiere bei Bedarf.

Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Pflanzenschutzdienst ↗ – Spinnmilben an Fruchtgemüse im Kleingewächshaus (Stand 01.03.2019), Abschnitte „Schadbild“, „Schaderreger“ und „Gegenmaßnahmen“. Geprüft am .

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