Leinkraut im Garten: Pflege, Standort und Sorten für üppige Blüte
- 'Licilia Red' braucht einen sonnigen Platz und ist trockenheitstolerant.
- Regelmäßig abgeknipste welke Blüten verlängern bei 'Licilia Red' die Blütezeit.
- Gegossen wird nach Pflanzenbedarf, Bodenfeuchte und Wetter, nicht nach festem Rhythmus.
- Vorgezogenes Leinkraut 'Licilia Red' kommt nicht vor Mitte Mai ins Freiland.
- Gedüngt wird nach Bodenuntersuchung, im Kübel reicht frische vorgedüngte Erde im Regelfall etwa 4 bis 6 Wochen.
- Marokkanisches Leinkraut wird einjährig kultiviert, Gewöhnliches Leinkraut ist ausdauernd.

Für einen langen Flor beim Leinkraut beginne ich mit einem Handgriff: Verwelktes regelmäßig abknipsen. Bei der rot blühenden Sorte ‘Licilia Red’, einem Marokkanischen Leinkraut, verlängert das die Blütezeit. Ich verbinde das AusputzenAusputzen heißt, verblühte Blüten regelmäßig von der Pflanze zu entfernen. So steckt sie keine Kraft in die Fruchtbildung. mit meinem Rundgang am Morgen und fühle dabei gleich, wie feucht die Erde ist.
Der Rest der Pflege folgt aus zwei Eigenschaften der Sorte: Sie braucht einen sonnigen Standort, und sie ist trockenheitstolerant. Gegossen wird darum nach Bodenfeuchte statt nach Kalender. Beim Düngen richte ich mich nach dem Befund einer Bodenuntersuchung, nicht nach einem Pauschalrezept.
Herkunft und Einordnung in Kürze
Unter dem Namen Leinkraut begegnen dir im Garten vor allem zwei Pflanzen mit unterschiedlichem Lebenslauf. Das Marokkanische Leinkraut wird als Sommerblume einjährig kultiviert, das Gewöhnliche Leinkraut ist eine ausdauernde Pflanze mit unterirdischen Überdauerungsorganen. Wie sich Sommerblumen nach ihrer Lebensdauer einordnen lassen, zeigt das Kurzporträt der Sommerblumen zu Lebensdauer und Herkunft.
Beliebte Sorten und Farben
‘Licilia Red’ ist ein rot blühendes Marokkanisches Leinkraut. Die Sorte eignet sich für Beete, Kübel und Kästen und lässt sich auch als Schnittblume nutzen. Sie braucht einen sonnigen Standort und ist trockenheitstolerant. Damit passt sie an sonnige Plätze, an denen die Erde zwischen zwei Wassergaben abtrocknen darf.
Mehr Farben auf einmal bringen Mischungen des Marokkanischen Leinkrauts. ‘Fairy Bouquet’ zum Beispiel ist eine Mischung in Pastelltönen. Über die verschiedenen Leinkräuter hinweg reicht die Palette von Weiß über Gelb und Rosa bis zu Purpur und Blauviolett.
Für andere Gartenbilder gibt es weitere Arten. Das Gewöhnliche Leinkraut (Linaria vulgaris) blüht gelb und passt in naturnahe Gärten. Weil es ausdauernd ist und unterirdisch überdauert, braucht es einen festen Platz, den du beim Umgraben auslässt. Linaria alpina ist eine niedrig wachsende Art mit blauvioletten Blüten für den Steingarten. Linaria purpurea ‘Canon J. Went’ wächst hoch und steht deshalb besser im hinteren Teil des Beets.
Einjährig kultiviert heißt, dass du die Pflanze für eine Saison ziehst und im nächsten Jahr neu aussäst. Ausdauernd heißt, dass die Pflanze über mehrere Jahre am Platz bleibt. Beim Gewöhnlichen Leinkraut übernehmen das unterirdische Überdauerungsorgane.
Welcher Standort passt zu Leinkraut?
Den Platz für ‘Licilia Red’ suche ich nach der Sonne aus, denn die Sorte braucht einen sonnigen Standort. Halbschattige Ecken bekommen bei mir andere Sommerblumen.
Ich schaue auf zwei Dinge, die sich prüfen lassen: wie der Boden mit Wasser umgeht und was er an Nährstoffen mitbringt.
Einen ersten, groben Eindruck liefert die Fingerprobe mit leicht feuchter Erde. Sandboden fühlt sich körnig an und zerfällt, Tonboden lässt sich gut formen und klebt. Sandreiche Böden lassen Wasser schnell durch und speichern wenig. Tonreiche Böden lassen es langsamer durch und vernässen leichter, ein hoher Tonanteil begünstigt Staunässe. Für eine trockenheitstolerante Sorte wie ‘Licilia Red’ ist ein sandiger, rasch abtrocknender Boden darum kein Nachteil.
Schwere Böden verbesserst du mit organischem Material, das ihre KrümelstrukturKrümelstruktur bedeutet: Die Bodenteilchen halten zu lockeren, mit bloßem Auge sichtbaren Krümeln zusammen, zwischen denen viele Hohlräume bleiben. Der Boden baut sie selbst auf, getragen von aktivem Bodenleben, gutem Humus und ausreichend Ton und Kalk. und Durchlüftung fördert. Zusätzlich kannst du gewaschenen Sand ohne Feinanteile einarbeiten, je nach Ausgangszustand 2 bis 5 Liter je m². Was an Nährstoffen und Kalk im Boden steckt, zeigt eine Bodenuntersuchung. Gekalkt wird nur, wenn der gemessene pH-Wert für deine Bodenart zu niedrig liegt.
Bestehende Beete lockere ich mit dem Sauzahn. Damit wird der Boden locker, ohne dass die Bodenschichten gewendet werden.
Aussaat und Anzucht in Kürze
Für die Vorkultur säe ich ‘Licilia Red’ als Tuff, also mehrere Samen zusammen in einen Topf. Die Jungpflanzen gewöhne ich tagsüber an die Außentemperaturen und setze sie nicht vor Mitte Mai ins Freiland. Wie du Leinkraut von der Aussaat über Keimung und Anzucht bis ins Beet begleitest, beschreibt ein eigener Ratgeber.
Pflege des Leinkrauts
Im Sommer besteht die Pflege von Leinkraut aus drei Arbeiten: ausputzen, nach Bedarf gießen und mit Augenmaß düngen. Eine dünne Mulchdecke hält dabei Feuchtigkeit im Boden.
Ausputzen verlängert die Blüte
Wenn du bei ‘Licilia Red’ verwelkte Blüten regelmäßig entfernst, blüht die Sorte länger. Ich knipse Verblühtes mit den Fingern ab, bevor sich Samenkapseln ansetzen, und gehe dabei jeden Trieb einmal durch. Entscheidend ist das Wort regelmäßig, denn ein einzelner Großputz ersetzt die laufende Runde nicht. Bei Leinkraut-Mischungen gehe ich genauso vor.
Die Ausputzrunde lege ich auf den Morgen, wenn ich ohnehin nach der Erde schaue. Verwelkte Blüten und trockene Stellen sehe ich so im selben Durchgang.
Gießen nach Bedarf
Einen festen Gießrhythmus gibt es für Leinkraut nicht. Wie oft du gießt, richtet sich nach dem Bedarf der Pflanze, nach der Bodenfeuchte und nach dem Wetter. Bei der trockenheitstoleranten ‘Licilia Red’ prüfe ich deshalb zuerst die Erde und greife erst danach zur Kanne.
Gegossen wird bei mir morgens und direkt am Boden, damit das Laub trocken bleibt. Am Morgen geht weniger Wasser durch Verdunstung verloren, und Pflanzen wie Boden trocknen tagsüber wieder ab. Gesammeltes Regenwasser nehme ich gern, weil es weich und salzarm ist.
Braucht das ganze Beet bei Hitze und Trockenheit Wasser, gieße durchdringend mit etwa 20 bis 25 l/m². Diese Menge verteilst du auf mehrere Gießgänge, eine tägliche Ration ist sie nicht.
Hängende Blätter sofort mit der Gießkanne beantworten. Welke kann auf TrockenstressTrockenstress entsteht, wenn eine Pflanze mehr Wasser verdunstet, als sie aus dem Boden nachholen kann. Sie welkt zuerst, bei anhaltendem Mangel werden Blattränder braun und die Wurzeln können dauerhaft geschädigt werden. hindeuten, aber auch auf beginnende Wurzelfäule. Fühl deshalb erst mit dem Finger nach, ob die Erde wirklich trocken ist.
Mulchen gegen Verdunstung
Eine dünne Mulchdecke vermindert die Verdunstung und schützt offenen Gartenboden vor Verkrustung. Ich nehme dafür gesunden Grasschnitt ohne Unkrautsamen. Den Schnitt lässt du vorher anwelken und bringst ihn wiederholt in dünnen Schichten aus, damit er nicht schimmelt oder verklebt. Bei feuchtem Wetter und Schneckengefahr bleibt die Schicht besonders dünn.
Rohen, nicht kompostierten RindenmulchRindenmulch ist rohe, nicht kompostierte Baumrinde, mit der du den Boden unter Gehölzen abdeckst. Er enthält wachstumshemmende Stoffe und bindet Stickstoff im Boden, deshalb gehört er nicht ins Gemüsebeet. bringst du nicht in Beete mit Einjahresblumen. Für ein Beet mit Marokkanischem Leinkraut scheidet er damit aus.
Düngen nach Bodenbefund
Im Beet richtest du die Düngermenge am Pflanzenbedarf und an einer Düngeempfehlung aus, die auf einer Bodenuntersuchung beruht. Vorgesehen ist eine solche Untersuchung vor der Neuanlage und danach alle 3 bis 5 Jahre. Vor der Probenahme düngst du nicht. Zeigt der Befund für einen Nährstoff eine sehr hohe Versorgung, setzt du die GrunddüngungDie Grunddüngung ist die Düngergabe unmittelbar zu Beginn einer Kultur oder der Wachstumszeit. Was die Pflanzen danach noch brauchen, bekommen sie mit einer oder mehreren Nachdüngungen, den sogenannten Kopfdüngungen. mit diesem Nährstoff aus.
Kompost bringe ich im Spätwinter oder Frühjahr aus und nicht als Herbstgabe, weil so weniger Nitrat ausgewaschen wird. Organische Dünger setzen ihre Nährstoffe je nach Wetter frei. Bei Frost, Trockenheit und stauender Nässe wird wenig frei, feuchtwarme Bedingungen können dagegen starke Schübe mit Auswaschungsgefahr auslösen. Wie du im Kübel düngst, steht im Abschnitt zu Kübel und Balkonkasten.
Als allgemeine Faustzahl für Kompost im Garten gelten etwa 3 l/m² pro Jahr. Eine Düngeberechnung für eine bestimmte Art ersetzt sie nicht, und bei stark überhöhten Phosphor- oder Kaliumwerten bringst du weniger aus.
Leinkraut im Beet, im Kübel und im Kasten
Im Beet: Lückenfüller und Folgebepflanzung
Sommerblumen eignen sich als Lückenfüller im Staudenbeet und als Folgebepflanzung nach frühblühenden Zwiebelgewächsen. Für Leinkraut passt die zweite Rolle gut, weil vorgezogenes Leinkraut wie ‘Licilia Red’ ohnehin nicht vor Mitte Mai ins Freiland kommt.
Als Nachbarn wähle ich Arten mit ähnlichem Anspruch an Sonne und Wasser. Goldmohn braucht volle Sonne und gilt als trockentolerant. Die Jungfer im Grünen ist trockenheitsverträglich, und bei der Kornblume vertragen etablierte Pflanzen Trockenheit. Setze die Gruppen nicht zu dicht, denn ein sehr dichter Bestand begünstigt bei Beet- und Balkonpflanzen die Ausbreitung von GrauschimmelGrauschimmel ist eine häufige Pilzkrankheit an Gemüse, Obst und Zierpflanzen, verursacht durch den Pilz Botrytis cinerea. Typisch ist ein grauer, stäubender Pilzbelag auf befallenen Pflanzenteilen, etwa auf Früchten.. Wie viel Fläche du welcher Art gibst, kannst du vorab mit dem Beetplaner auf deine Beetfläche verteilen.
Im Kübel und Balkonkasten
‘Licilia Red’ eignet sich für Kübel und Kästen. Vor dem Befüllen prüfe ich jedes Gefäß auf Abzugslöcher, denn Pflanzgefäße im Freien brauchen am Boden mindestens ein Abzugsloch. Das Substrat sollte strukturstabil sein, Wasser speichern und Überschüssiges abgeben können. Untersetzer leere ich nach starkem Regen, damit sich an den Wurzeln keine Nässe staut.
Bei torffreier Topferde kann die Oberfläche schon trocken sein, während tiefere Schichten noch nass sind. Prüfe die Feuchte deshalb mit dem Finger weiter unten im Substrat. Mehr Erdvolumen bedeutet einen größeren Wasserspeicher, darum greife ich lieber zum größeren Kasten.
Frische, vorgedüngte Pflanzerde versorgt die Pflanzen im Regelfall etwa 4 bis 6 Wochen. Danach beobachte ich: Kräftig grüne Blätter und zügiges Wachstum deuten auf eine gute Versorgung hin. Auch in vorgedüngter torffreier Erde kann durch die Torfersatzstoffe zu wenig Stickstoff verfügbar sein. Wenn du nachdüngst, dosierst du nach der Anweisung des Produkts und gibst die Lösung nur auf bereits feuchte Erde.
Bei Kombinationen im Kasten achte ich auf den Wasserbedarf der Nachbarn. Der Husarenknopf gehört an den vorderen Rand, und bei ihm darf die Erde zwischen den Wassergaben antrocknen. Die Lobelie dagegen verträgt Trockenheit schlecht und will gleichmäßig gegossen werden. Neben der trockenheitstoleranten ‘Licilia Red’ müsstest du sie anders gießen, deshalb setze ich die beiden nicht in denselben Kasten. In einer Gartenleistungsprüfung gemischter Balkonpflanzungen wurden Petunien häufig dominanter, während schwache Partner im Sommer teils verdrängt wurden. Kombinierst du Leinkraut mit Petunien, behalte im Blick, wie sich beide über den Sommer entwickeln.
Abzugslöcher vor dem Befüllen prüfen, strukturstabiles Substrat einfüllen, Untersetzer nach Regen leeren, Feuchte in der Tiefe fühlen und vor dem Nachdüngen die Grunddüngung der Erde berücksichtigen.
Ernte und Verwendung von Leinkraut
Schnitt für die Vase
‘Licilia Red’ lässt sich als Schnittblume nutzen. Ich schneide morgens bei trockenem Wetter und stelle die Stiele sofort ins Wasser, damit sie keinen Trockenstress erleiden. Danach stehen die frischen Stiele bis zu den Blüten im Wasser und kommen für 2 Stunden an einen kühlen, schattigen Platz.
Für die Vase schneidest du die Stiele mit einem scharfen Messer frisch an und entfernst alle Blätter, die unter Wasser stünden. Spalten oder Hämmern der Stiele lässt du weg, weil es die Wasseraufnahme behindern kann. Nimm eine saubere Vase und wechsle das Wasser täglich. Der Strauß steht am besten ohne Zugluft, ohne volle Sonne und nicht neben reifem Obst.
Samen für die nächste Saison
Ausputzen und Samenernte schließen sich an derselben Blüte aus, denn was du abknipst, reift nicht mehr zu Samen. Ich lasse deshalb nur einzelne Blüten bis zur SamenreifeSamenreife ist der Zustand, in dem Samen voll ausgereift sind und sich zur Ernte eignen. Du erkennst sie daran, dass sich die Samen leicht oder sogar von selbst aus ihrer Samenhülle lösen. stehen und putze den Rest weiter aus. Geerntet wird bei trockenem, sonnigem Wetter, sobald die Samen braun und ausgereift sind.
Die Samen trocknen auf Papier nach, dann trenne ich sie von Pflanzenresten und beschrifte sie. Gelagert werden sie kühl, dunkel und trocken, vollständig getrocknete Samen gern auch luftdicht. Stammt dein Saatgut von einer Hybridsorte, können die Nachkommen anders aussehen als die Mutterpflanze.
Wenn Leinkraut kränkelt
Bei Problemen gehe ich beim Leinkraut vor wie bei anderen Sommerblumen: vorbeugen, Schädlinge absammeln und Befallenes entfernen. Schwachen Blattlausbefall spritze ich mit einem Wasserstrahl ab, mit Mehltau befallene Pflanzenteile schneide ich heraus. Wie du Krankheiten und Schädlingen vorbeugst und von Hand eingreifst, beschreibt der Sommerblumen-Ratgeber in seinem Abschnitt zu Krankheiten und Schädlingen.
Überwinterung des Leinkrauts
Marokkanisches Leinkraut wird einjährig kultiviert. Winterschutz für die abgeblühte Pflanze plane ich deshalb nicht ein, in den Winter nehme ich die getrockneten Samen mit. Nach der Saison räume ich die Pflanzen ab und bringe gesunde Reste auf den Kompost. Pflanzenmaterial mit Falschem Mehltau entsorgst du dagegen nicht auf dem eigenen Kompost.
Das geräumte Beet lasse ich nicht offen liegen. Eine GrüneinsaatGrüneinsaat ist die Aussaat einer Gründüngung, etwa Gelbsenf, Phacelia oder Ackerbohne, auf einem abgeernteten Beet. Die Pflanzen halten den Boden über Herbst und Winter bedeckt, schützen ihn und verbessern seine Struktur. über Winter schützt den Boden vor Abschwemmung und Nährstoffauswaschung und hält ihn mit ihren Wurzeln locker.
Anders liegt der Fall beim Gewöhnlichen Leinkraut. Als ausdauernde Pflanze mit unterirdischen Überdauerungsorganen bleibt es über den Winter im Boden. Seinen Platz markiere ich im Herbst, damit ich ihn beim Abräumen der Nachbarflächen nicht umsteche.
„Mit Laub und Vlies bringe ich mein Leinkraut über den Winter.“ Beim Marokkanischen Leinkraut ist das nicht der Weg, denn es wird einjährig kultiviert und die nächste Saison beginnt mit Samen. Wer eine Leinkrautpflanze über Jahre am Platz haben möchte, setzt auf das ausdauernde Gewöhnliche Leinkraut.
Das Leinkraut im Jahreslauf
Über das Jahr verteilt sich die Arbeit am Leinkraut auf wenige feste Punkte. Der wichtigste Termin: Vorgezogenes Leinkraut ‘Licilia Red’ kommt nicht vor Mitte Mai ins Freiland.
| Zeitraum | Was ansteht |
|---|---|
| Spätwinter bis Frühjahr | Kompost ausbringen, Beet lockern, von unerwünschtem Bewuchs befreien und mit dem Rechen vorbereiten |
| Vor Mitte Mai | Vorkultur als Tuff, Jungpflanzen tagsüber an die Außentemperaturen gewöhnen |
| Ab Mitte Mai | abgehärtete Pflanzen ins Beet, in Kübel und Kästen setzen |
| Während der Blüte | Verwelktes regelmäßig ausputzen, nach Bodenfeuchte gießen, morgens für die Vase schneiden |
| Zum Saisonende | einzelne Blüten zur Samenreife stehen lassen, Samen bei trockenem, sonnigem Wetter ernten, Beet räumen, Grüneinsaat |
| Herbst bis Frühjahr | Bodenprobe nach der Ernte und vor der Düngung nehmen, Samen kühl, dunkel und trocken lagern |
Wann die übrigen Sommerblumen im Beet an der Reihe sind, plane ich mit dem Aussaatkalender für Sommerblumen zum Ausdrucken.
Ist das Beet abgeräumt, nimm die Bodenprobe. Sie kommt nach der Ernte und vor der Düngung, irgendwann zwischen Herbst und Frühjahr. Den Befund nutzt du im Frühjahr für Kompost und Düngung.




