Blumen · Sommerblumen & Einjährige · Vermehren

Elfenspiegel vermehren: Aussaat, Stecklinge und eigene Samen

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 9 Min.Von der samen.live Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Vorkultur von März bis Mai, die Saat nur dünn mit Erde bedecken.
  • Die 'Nemesia Mischung' keimt bei 15 bis 20 °C.
  • Stecklinge aus gesunden, möglichst blütenfreien Trieben mit 3 bis 4 Blattpaaren schneiden.
  • Abgedeckte Stecklinge täglich kontrollieren und kurz lüften.
  • Samen von Hybridsorten bringen nicht sicher dieselbe Pflanze, Stecklinge geben die Eigenschaften weiter.
  • Elfenspiegel ist nicht winterhart, eine Teilung im Garten passt deshalb kaum.
Zahlreiche rot-weiße Elfenspiegelblüten
Foto: Hans · Pixabay Content License · Quelle ↗

Wenn mir im Hochsommer ein Elfenspiegel im Balkonkasten besonders gefällt, denke ich schon an den Herbst. Frost übersteht die Pflanze nicht. Wer Elfenspiegel vermehren will, wählt die Methode deshalb nach dem Ziel. Die Saat liefert viele neue Pflanzen einer Mischung, der Steckling vervielfältigt genau die eine Pflanze mit ihren Eigenschaften.

Elfenspiegel ist der deutsche Name für Nemesia. Als Saatgut bekommst du ihn zum Beispiel als ‘Nemesia Mischung’, die einjährig wächst und etwa 20 bis 30 cm hoch wird. Die Mischung aus Nemesia strumosa blüht von Juni bis September in mehreren Farben. Daneben gibt es Nemesia-Hybriden, die von Mai bis September blühen.

Welche Vermehrung passt wann?

Für viele Pflanzen auf einmal ist die Aussaat der richtige Weg. Du ziehst den Elfenspiegel zwischen März und Mai vor, und eine Mischung bringt dir Blüten in mehreren Farben. Der Steckling passt, wenn du eine bestimmte Pflanze erhalten willst, denn er gibt die Eigenschaften der Mutterpflanze weiter. Du schneidest ihn im Sommer an der wachsenden Pflanze.

Eigene Samen und Selbstaussaat kannst du nebenbei mitnehmen, ihr Ergebnis bleibt aber offen. Bei Hybridsorten können die Nachkommen anders aussehen als die Mutterpflanze. Die Teilung, die du von Stauden kennst, setzt eine Pflanze voraus, die mehrere Jahre am Standort wächst. Diese Voraussetzung erfüllt der Elfenspiegel im Garten nicht.

Methode Zeitpunkt Wofür sie sich eignet
Aussaat mit Vorkultur März bis Mai viele Pflanzen, Blüten in mehreren Farben
Direktsaat je nach Saatgutangebot ab Ende April Beet ohne Vorkultur
Steckling Sommer, an festen und noch unverholzten Trieben eine bestimmte Pflanze mit ihren Eigenschaften
Eigene Samen wenn die Samen braun und ausgereift sind Saatgut für die nächste Saison, bei Hybriden mit offenem Ergebnis
Teilung kaum geeignet setzt eine mehrjährige Pflanze voraus

Wie säe ich Elfenspiegel aus?

Elfenspiegel säst du flach. Die Samen werden nur dünn mit Erde bedeckt, die Saattiefe liegt bei 0 bis 0,5 cm. Nach der Keimung topfst du die Sämlinge einzeln und ziehst sie hell und etwas kühler weiter. Für die Saat nimmst du hygienische, nährstoffarme und durchlässige Aussaaterde.

Schritt Richtwert
Vorkultur März bis Mai
Saattiefe 0 bis 0,5 cm, nur dünn bedecken
Keimtemperatur der ‘Nemesia Mischung’ 15 bis 20 °C
Keimdauer bei 15 bis 20 °C etwa 14 bis 21 Tage
Direktsaat je nach Saatgutangebot ab Ende April
Auspflanzen vorgezogener Pflanzen ab Mai

Wie du Elfenspiegel zum richtigen Zeitpunkt aussäst und die Keimlinge versorgst, beschreibt der eigene Ratgeber zur Aussaat. Den Zeitplan für alle Sommerblumen behältst du mit dem druckbaren Aussaatkalender für Sommerblumen im Blick.

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Wie gelingen Stecklinge vom Elfenspiegel?

Mit einem Steckling vervielfältigst du eine Pflanze, die dir gefällt. Stecklingsvermehrung gibt die Eigenschaften der Mutterpflanze weiter, während Nachkommen aus Samen von Hybridsorten anders aussehen können. Gefällt dir also eine bestimmte Nemesia-Hybride, ist der Steckling der Weg, genau diese Pflanze zu erhalten.

Die Richtwerte in diesem Kapitel gelten allgemein für Sommerstecklinge von Beet- und Balkonpflanzen wie Pelargonien. Für den Elfenspiegel nimmst du sie als Orientierung und schaust dabei auf den Steckling selbst.

Wann schneide ich Stecklinge, und welche Triebe eignen sich?

Stecklinge schneidest du im Sommer, solange die Mutterpflanze wächst. Sie sollte gesund und kräftig sein. Geeignet sind feste, noch unverholzte Triebe, die möglichst keine Blüten tragen. Ein passender Trieb hat 3 bis 4 Blattpaare. Vorhandene Blütenansätze entfernst du vor dem Stecken.

Marias Erfahrung

Wenn die Blüte meiner Elfenspiegel im Sommer nachlässt und ich sie kräftig zurückschneide, sortiere ich das Schnittgut gleich durch. Blütenfreie Triebspitzen mit genug Blattpaaren lege ich beiseite und stecke sie noch am selben Tag.

Wie schneide und stecke ich den Steckling?

Ich schneide mit einem sauberen, scharfen Messer. Hast du vorher an kranken Pflanzen gearbeitet, reinigst du Werkzeug und Handschuhe, bevor du an die gesunde Mutterpflanze gehst. Am unteren Stielstück zupfst du die Blätter ab. Der Stiel muss so lang sein, dass er gut in der Erde steckt, ohne dass Blätter die Erde berühren. Solche Blätter faulen sehr schnell.

Als Substrat eignet sich Aussaaterde, wie du sie auch für die Saat nimmst. Das Gefäß braucht einen Wasserabzug, und eine Kiesschicht ohne Abzugsloch ersetzt ihn nicht. Nach dem Stecken gießt du die Stecklinge gut an.

Wie lange dauert die Bewurzelung?

Die gesteckten Triebe stellst du hell auf, aber geschützt vor greller Sonne. Eine durchsichtige Tüte darüber hält die Luft feucht, sie darf aber nicht luftdicht schließen. Abgedeckte Stecklinge kontrollierst du täglich und lüftest sie kurz, damit hohe Luftfeuchte und Schwitzwasser keine Pilzerkrankungen begünstigen.

Erste Wurzeln bilden sich nach etwa 2 bis 3 Wochen. Ob es so weit ist, zeigt dir der Steckling selbst: Sobald er neue kleine Blättchen bekommt, ist er eingewurzelt. Bis dahin hältst du die Erde feucht, aber nicht nass, denn Elfenspiegel reagiert sehr empfindlich auf Staunässe.

Zahl im Blick

Für Sommerstecklinge von Beet- und Balkonpflanzen wählst du Triebe mit 3 bis 4 Blattpaaren und rechnest mit ersten Wurzeln nach etwa 2 bis 3 Wochen. Bei Kopfstecklingen von Balkon-, Kübel- und Zimmerpflanzen dauert die Bewurzelung etwa 3 bis 4 Wochen. Solange keine neuen Blättchen erscheinen, lässt du den Steckling in Ruhe stehen.

Was passiert nach dem Bewurzeln?

Eingewurzelte Stecklinge setzt du einzeln in eigene Töpfe mit Pikiererde, die nur etwas Dünger enthält. Kräftige Jungpflanzen mit sichtbar durchwurzeltem Topfballen sind bereit für ihren endgültigen Platz. Vorher gewöhnst du sie bei mildem Wetter an draußen, zuerst geschützt im Schatten und erst danach in der Sonne. Bei niedrigen Nachttemperaturen holst du sie wieder in Schutz.

Elfenspiegel ist nicht winterhart. Ob du eine junge Pflanze über den Winter bringst, ist deshalb eine Frage der Überwinterung und nicht mehr der Vermehrung. Wie Topfkultur, Überwintern und Stecklinge bei Sommerblumen zusammenspielen, beschreibt der Abschnitt zu Topf, Überwintern und Stecklingen im Sommerblumen-Ratgeber.

Kurz erklärt

Der Sortenschutz erstreckt sich nicht auf Handlungen im privaten Bereich zu nicht gewerblichen Zwecken. Ziehst du Stecklinge nur für deinen eigenen Balkon und verkaufst sie nicht, bewegst du dich in genau diesem privaten Rahmen.

Kann man Elfenspiegel teilen?

Teilen ist eine Methode für ausdauernde Pflanzen. Raublatt-Astern zum Beispiel sind mehrjährige Herbststauden, deren Sorten durch Teilung oder Stecklinge vermehrt werden. Mehrjährige Kokardenblumen teilst du im Frühjahr und pflanzt die Stücke neu.

Beim Elfenspiegel fehlt dafür die Voraussetzung. Die ‘Nemesia Mischung’ ist einjährig, und einjährige Pflanzen durchlaufen Keimung, Blüte, Samenbildung und Absterben innerhalb einer Vegetationsperiode. Nemesia-Hybriden sind in mitteleuropäischen Breiten nicht winterhart. Im Frühjahr steht im Beet also keine Pflanze mehr, die du teilen könntest.

Eine einjährige Gartenkultur kann zwar auch eine botanisch ausdauernde Pflanze betreffen, die nur den örtlichen Winter nicht übersteht. Für die Teilung im Garten bleibt dann trotzdem nichts übrig. Willst du einen Elfenspiegel vervielfältigen, der dir besonders gefällt, nimm im Sommer Stecklinge. Dafür brauchst du die wachsende Pflanze und musst sie nicht ausgraben.

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Wie ernte ich eigene Samen, und klappt die Selbstaussaat?

Samen ernten, trocknen und lagern

Für eigenes Saatgut lässt du einzelne Blüten bis zur Samenreife stehen. Gesammelt werden braune, ausgereifte Samen, und dunkle, trockene Körner zeigen die Erntereife häufig an. Du erntest bei trockenem, sonnigem Wetter. Danach trocknest du die Samen auf Papier nach und trennst sie von Pflanzenresten. Bei feinem Samen hilft dir dabei ein Teesieb. Ich beschrifte jede Tüte mit Sortenname und Erntedatum, bevor sie ins Lager kommt.

Bei Hybridsorten spalten die Merkmale in der Folgegeneration wieder auf. Aus deinen Samen können dann Pflanzen wachsen, die anders aussehen als die Mutterpflanze. Willst du genau eine Hybride erhalten, ist der Steckling der passende Weg.

Lagerung Richtwert
Ort kühl, dunkel und trocken
Temperatur zwischen 4 und 15 °C
Keimfähigkeit die meisten Samen etwa drei Jahre bei kühler, dunkler und trockener Lagerung
Kontrolle vor der Saat Keimprobe mit genau abgezählten Körnern auf feuchtem, nicht nassem Küchenpapier, gegen Austrocknung abgedeckt

Selbstaussaat im Beet zulassen

Willst du dem Elfenspiegel eine Chance auf Selbstaussaat geben, gelten die Regeln für selbstaussäende Einjährige. Ob im Frühjahr wirklich Sämlinge erscheinen, siehst du erst dann. Lass gegen Ende der Saison einige Samenstände vollständig ausreifen. Das Ausputzen fördert zwar neue Blüten, begrenzt aber die Samenbildung, deshalb stellst du es zum Saisonende ein.

Braune, trockene Samenstände schüttelst du vorsichtig über dem Boden aus, bevor du die abgestorbenen Stängel entfernst. Die Samen brauchen zum Keimen direkten Bodenkontakt, und eine dicke Mulchschicht verhindert ihn. Lass den Boden an diesen Stellen deshalb offen. Ich stecke an die Stellen, an denen ich Samenstände ausgeschüttelt habe, einen Stab als Markierung.

Kommen im Frühjahr mehr Sämlinge, als Platz haben, dünnst du den Bestand aus. Beim Jäten musst du die Keimlinge sicher von unerwünschtem Aufwuchs unterscheiden können. Soll sich der Elfenspiegel nicht weiter aussäen, schneidest du welke Blüten sofort ab.

Häufige Probleme bei der Vermehrung und was du tun kannst

Die Saat keimt nicht

Prüfe zuerst die Tiefe, denn Elfenspiegel wird nur dünn mit Erde bedeckt. Die Saat darf außerdem während und unmittelbar nach der Keimung nicht austrocknen. Eine Folienabdeckung lüftest du täglich und nimmst sie nach der Keimung ab. Bei passender Temperatur dauert die Keimung etwa 14 bis 21 Tage, gib der Saat also Zeit. Bei älterem Saatgut zeigt dir eine Keimprobe, ob es noch keimfähig ist.

Die Sämlinge werden lang und dünn

Lange, instabile und hellgrüne Jungpflanzen können auf Lichtmangel hindeuten. Viel Wärme bei wenig Licht begünstigt lange, weiche Triebe, deshalb senkst du nach der Keimung die Temperatur. Stell die Sämlinge so hell wie möglich und zieh sie etwas kühler weiter.

Stecklinge faulen oder welken

Fäulnis am Stiel kann von Blättern kommen, die die Erde berühren, oder von stehender Nässe im Topf. Unter einer Abdeckung begünstigen hohe Luftfeuchte und Schwitzwasser Pilzerkrankungen, deshalb lüftest du nach der täglichen Kontrolle kurz. Ein grauer Belag auf faulenden Teilen kann auf Grauschimmel hindeuten. Solche Stecklinge entfernst du.

Welkt ein Steckling oder eine Jungpflanze, prüfst du zuerst die Erde. Welke kann von Trockenheit kommen, aber auch von Nässe und beginnender Wurzelfäule. Hast du verholzte Triebe gesteckt, nimm beim nächsten Versuch feste, noch unverholzte.

Jungpflanzen kümmern oder bekommen braune Ränder

Elfenspiegel reagiert empfindlich auf hohe Salzkonzentrationen und sollte deshalb auch nicht mit Starkzehrern kombiniert werden. Substrate unterscheiden sich genau in diesem Punkt, wie die allgemeine Orientierung zeigt. Wer Sämlinge oder frische Stecklinge gleich in Balkonkastenerde setzt, gibt ihnen also genau das, worauf die Pflanze empfindlich reagiert.

Substrat Salzgehalt als allgemeine Orientierung
Aussaaterde unter 0,5 g/l
Erde zum Pikieren bis 1,5 g/l
Kübel- und Balkonkastenerde 2,5 bis 3 g/l

Braune Blattränder können auf einen Salzschaden durch zu hohe Düngergaben hinweisen, besonders in Gefäßen. Sie ähneln aber auch Trockenschäden, deshalb prüfst du zuerst die Feuchte. Liegt ein Salzschaden vor, kann die Erde im Gefäß ausgetauscht werden.

Nach der Vermehrung: Standort, Pflege und Winter in Kürze

Ausgepflanzte Elfenspiegel stehen sonnig bis halbschattig und am besten vor Regen geschützt. Sie vertragen weder große Hitze noch einen ausgetrockneten Wurzelballen, und auf Staunässe reagieren sie sehr empfindlich. Die Grundlagen zu Licht und Boden findest du im Sommerblumen-Ratgeber unter Standort und Boden.

Für Gießen, Düngen, Rückschnitt und Ausputzen lies, wie du Elfenspiegel nach dem Auspflanzen pflegst. Für Kasten und Kübel zeigt ein eigener Ratgeber, wie Elfenspiegel in Topf und Balkonkasten gedeiht.

Elfenspiegel ist nicht winterhart, und die ‘Nemesia Mischung’ wächst einjährig. Für die nächste Saison ziehst du ihn deshalb in der Regel neu aus Samen heran. Welche Arbeiten vom Vorziehen bis zum Saisonende anstehen, zeigt dir die Übersicht, was beim Elfenspiegel Monat für Monat ansteht.

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Häufige Fragen

Wie können Elfenspiegel erfolgreich vermehrt werden?
Am einfachsten vermehrst du Elfenspiegel durch Aussaat, die Vorkultur liegt zwischen März und Mai. Willst du eine bestimmte Pflanze mit ihren Eigenschaften erhalten, schneidest du im Sommer Stecklinge aus gesunden, möglichst blütenfreien Trieben. Eigene Samen kannst du wie bei anderen Sommerblumen ernten, bei Hybridsorten können die Nachkommen aber anders aussehen als die Mutterpflanze. Eine Teilung passt kaum, weil Elfenspiegel nicht winterhart ist.
Was ist die beste Zeit für die Aussaat von Nemesia?
Für die Vorkultur im Haus liegt das Zeitfenster zwischen März und Mai. Je nach Saatgutangebot ist auch eine Direktsaat ins Beet ab Ende April vorgesehen. Vorgezogene Jungpflanzen kommen ab Mai ins Freiland, nachdem du sie schrittweise an draußen gewöhnt hast.
Welche Pflege benötigen Elfenspiegel nach der Vermehrung?
Junge Elfenspiegel stehen hell und etwas kühler, bis sie ins Freie dürfen. Der Wurzelballen darf nicht austrocknen, Staunässe verträgt die Pflanze aber ebenso wenig. Weil Elfenspiegel empfindlich auf hohe Salzkonzentrationen reagiert, wählst du für Jungpflanzen salzarme Erde und kombinierst sie später nicht mit Starkzehrern. Vor dem Auspflanzen gewöhnst du sie bei mildem Wetter zuerst im Schatten und erst danach in der Sonne an draußen.
Was sind die Unterschiede zwischen Stecklingsvermehrung und Teilung bei Nemesia?
Für einen Steckling schneidest du einen gesunden, noch unverholzten Trieb ab und lässt ihn in eigener Erde Wurzeln bilden. Eine Teilung zerlegt dagegen eine Pflanze, die über mehrere Jahre am Standort wächst, etwa eine Staude. Die 'Nemesia Mischung' ist einjährig, und Nemesia-Hybriden sind in mitteleuropäischen Breiten nicht winterhart. Beim Elfenspiegel ist deshalb der Steckling die passende Methode, um eine bestimmte Pflanze zu vervielfältigen.
Welche häufigen Probleme treten bei der Elfenspiegel-Vermehrung auf?
Keimt die Saat nicht, kann sie zu tief liegen, denn Elfenspiegel wird nur dünn mit Erde bedeckt. Außerdem darf die Aussaat während und kurz nach der Keimung nicht austrocknen. Lange, dünne Sämlinge können auf Lichtmangel hindeuten. Bei Stecklingen faulen Blätter mit Erdkontakt sehr schnell, und Schwitzwasser unter der Abdeckung begünstigt Pilzerkrankungen.
Stimmt es, dass alle Elfenspiegel winterhart sind?
Nein. Die Elfenspiegel-Mischung aus Nemesia strumosa ist nicht winterhart, und auch Nemesia-Hybriden sind in mitteleuropäischen Breiten nicht winterhart. Für die nächste Saison ziehst du Elfenspiegel deshalb in der Regel neu aus Samen heran.
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