Gemüse · Salate & Blattgemüse · Pflege

Nährstoffe für knackiges Blattgemüse: was Salat, Spinat und Co. wirklich brauchen

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 8 Min.Von der samen.live Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Kopf- und Feldsalat haben einen geringen Stickstoffbedarf, Endivien und Spinat einen mittleren, Chinakohl einen hohen.
  • Bei Gartensalat reicht die Düngung der Vorfrucht meist aus, vor Feldsalat vermeidest du hohe Stickstoffreste.
  • Als Grunddüngung im Frühjahr gelten höchstens 3 l Kompost je m², den Stickstoff beurteilst du gesondert.
  • Hornmehl wird in etwa 6 Wochen umgesetzt und passt deshalb besser zu kurzen Salatkulturen als Hornspäne.
  • Zu viel oder zu später Stickstoff kann Nitrat anreichern, bei Salat auch das Innenbrandrisiko erhöhen.
Junge Salatpflanzen wachsen im Freiland. Die grünen Blätter sind mit Wassertropfen bedeckt.
Foto: Nhà văn · Pexels License · Quelle ↗

Mehr Dünger macht Blattgemüse nicht knackiger. Zu viel Stickstoff kann Nitrat in den Blättern anreichern und die Pflanzen anfälliger für Krankheiten und Schädlinge machen. Gartensalat kommt meist schon mit der Düngung der Vorfrucht aus. Bevor ich ein Beet dünge, schaue ich deshalb nach, was vorher dort stand und womit ich es zuletzt versorgt habe.

Dazu kommt, dass die Arten sehr verschieden viel brauchen. Feldsalat braucht keine besondere Düngung, Chinakohl hat einen hohen Stickstoffbedarf. Düngst du nach Art statt nach Schema, brauchst du weniger Material und hinterlässt weniger Stickstoffreste im Beet.

Welche Nährstoffe braucht Blattgemüse?

Jeder Hauptnährstoff hat eine eigene Aufgabe. Stickstoff unterstützt das Wachstum, Kalium den Wasserhaushalt. Phosphor hilft beim Wurzelwachstum, Magnesium bei der Bildung des Blattgrüns. Typische Zeichen von Stickstoffmangel sind schwacher Wuchs und eine flächige Vergilbung, die an den älteren Pflanzenteilen beginnt.

Bei Calcium kommt es auch auf den Transport in der Pflanze an. Braune Blattränder bei Kopfsalat können durch eine gestörte Calciumversorgung des Blattgewebes entstehen, obwohl im Boden genügend Calcium vorhanden ist.

Bei Spurenelementen schaust du ebenfalls auf die Verfügbarkeit. Vermutest du einen Mangel, prüfe neben dem Bodenbefund auch pH-Wert und Bodengefüge. Ausreichende Gehalte, die nur eingeschränkt verfügbar sind, rechtfertigen keinen weiteren Bodendünger.

Wie viel braucht welches Blattgemüse?

Beim Stickstoff liegen die Arten weit auseinander. Kopf- und Feldsalat haben einen geringen Bedarf, Endivien und Spinat einen mittleren, Chinakohl einen hohen. Für Mangold und einige Salate gibt es zusätzlich Tabellenwerte je Quadratmeter. Die Werte gelten für eine Kultur und beschreiben den Bedarf, bevor du anrechnest, was der Boden schon liefert.

Kultur Stickstoff (N) Phosphor als P₂O₅ Kalium als K₂O Magnesium als MgO
Mangold 12 g 6 g 16 g 5 g
Bataviasalat 15 g 5 g 30 g 3 g
Eissalat 14 g 4 g 32 g 3 g
Romanasalat 14 g keine Angabe keine Angabe keine Angabe
Lollo-Pflücksalat, grün und rot 13 g keine Angabe keine Angabe keine Angabe

Alle Werte je m² und Kultur, vor Anrechnung der Bodenversorgung.

Bei Batavia und Eissalat steht beim Kalium der höchste Wert ihrer Zeile. Für Salate auf phosphat- und kalireichen Gartenböden nennen die Orientierungswerte zur Düngung trotzdem nur Stickstoff. Ob dein Beet Kalium braucht, entscheidet also der Bodenbefund und nicht die Bedarfstabelle.

Kurzprofil: so versorgst du die einzelnen Arten

Blattgemüse Versorgung in Kürze
Kopfsalat vor der Pflanzung auf gute Humus-, Kalk- und Nährstoffversorgung des Beets achten; die Düngung der Vorfrucht reicht meist aus
Feldsalat keine besondere Düngung; hohe Stickstoffreste aus der Vorkultur vermeiden, im Spätsommeranbau kann zusätzliche Düngung meist entfallen
Endivie im Beet, dessen Vorkultur reifen Kompost bekommen hat, keine zusätzliche Düngung
Spinat reifer Gartenkompost oder gut verrotteter Mist zur Bodenvorbereitung; organischer Universaldünger nur auf nährstoffarmem Boden
Mangold als pauschale Gartenempfehlung 3 l Kompost je m² vor der Aussaat
Asia-Salate und Blattsenf als kurze Schnitt- oder Baby-Leaf-Kultur keine Düngung; ein mit Kompost vorbereitetes Beet genügt
Pak Choi als länger stehende Kopfkultur nach einer Vorkultur keine Grunddüngung, eine maßvolle Nachdüngung reicht
Chinakohl hoher Stickstoffbedarf
Winterportulak die Restnährstoffe der Vorkultur genügen
Sommerportulak bei der kurzen Kultur zur Küchenernte keine zusätzliche Düngung
Neuseeländer Spinat geringe Nährstoffansprüche; eine Stickstoff-Nachdüngung kann den Wiederaustrieb nach der Ernte fördern
Rauke, Blutampfer und Blattzichorie im dauerhaften Salatbestand zusätzliche Düngung in der Regel nicht nötig; bei nachgewiesenem Mangel gilt das nicht
Chicorée 3 l gut verrotteter Kompost je m² vor der Aussaat; übermäßige Stickstoffgaben können die spätere Treibqualität verschlechtern
Spargelsalat wegen seiner Salzempfindlichkeit nur sehr vorsichtig düngen

Für drei Arten gibt es eigene Dünge-Ratgeber mit Mengen und Zeitpunkten. Dort liest du, wie viel und wann Spinat welche Nährstoffe bekommt und wie du Stiel- und Schnittmangold über die Saison dosierst. Bei Rauke erfährst du, wie du sie organisch oder mineralisch versorgst, ohne sie zu überdüngen.

Anzeigen

Was steckt schon im Boden?

Die Tabellenwerte beschreiben den Bedarf, nicht die Düngermenge. Wie viel Stickstoff du gibst, ergibt sich aus dem Bedarf der Kultur abzüglich des mineralischen Stickstoffs im Boden und dessen, was der Boden nachliefert.

Salat nach Kartoffeln und anderen Vorfrüchten

Stand vorher eine gedüngte Kultur auf dem Beet, etwa Kartoffeln, reicht deren Düngung für Gartensalat meist aus. Prüf beim Kopfsalat deshalb zuerst, ob er überhaupt zusätzlichen Stickstoff braucht. Vor Feldsalat vermeidest du dagegen hohe Stickstoffreste aus der Vorkultur. Säst du ihn im Spätsommer, kann eine zusätzliche Düngung meist ganz entfallen. Wie viel Stickstoff nach der Vorfrucht noch im Boden steckt, siehst du dem Beet allerdings nicht an.

Neben den Nährstoffresten zählt bei der Fruchtfolge die Anbaupause, und die fällt je nach Blattgemüse verschieden lang aus. Die Pausen aller Arten fasst der Überblick zu Salaten und Blattgemüse im Abschnitt Fruchtfolge und Mischkultur zusammen. Dein ganzes Beet planst du im Beetplaner.

Die Bodenprobe

Was an Nährstoffen im Beet steckt, zeigt eine Bodenprobe. So nimmst du sie vor der Düngung:

  1. Stich an 10 bis 15 Stellen im Beet je eine Einzelprobe aus.
  2. Nimm die Erde jeweils von der Oberfläche bis in 25 cm Tiefe.
  3. Mische alle Einzelproben gründlich.
  4. Gib von der Mischung rund 500 g zur Untersuchung ab.

Im Prüfbericht steht Versorgungsstufe C für eine ausreichende Versorgung. Bei Stufe E kann die Düngung mit dem betreffenden Nährstoff vorübergehend entfallen. Zeigt der Befund bei einem Nährstoff einen Überschuss und bei einem anderen einen Mangel, ergänzt du gezielt nur den fehlenden mit einem Einzelnährstoffdünger. Wie du einen Befund Zeile für Zeile auswertest, zeigt der Ratgeber zum Dosieren der Nährstoffe für Eichblattsalat mit Bodenanalyse und Einzeldüngern.

Eine Standarduntersuchung ersetzt keine gesonderte Messung des verfügbaren Stickstoffs. Dafür gibt es die Nmin-Untersuchung, mit der du bei vermutetem Stickstoffmangel auch den zusätzlichen Düngebedarf von Salat bestimmst.

pH-Wert und Kalk

Ein zu niedriger pH-Wert kann bei Blattsalaten zu Mangan-Toxizität führen. Auf sandigem Lehmboden mit einem pH-Wert von mindestens 7 ist dagegen keine Kalkung nötig. Wie hell, humos und durchlässig der Platz sein sollte, steht im selben Überblick im Abschnitt Standort und Boden.

Womit düngst du Blattgemüse?

Kompost als Grundlage

Die Grunddüngung im Gemüsegarten übernimmt Kompost. Im Frühjahr setzt du höchstens 3 l je m² an und arbeitest ihn leicht ein. Den Stickstoff beurteilst du dabei gesondert, weil die bekannten Bodenvorräte bestimmen, ob und wie viel du darüber hinaus düngst.

Hornmehl für kurze Kulturen

Braucht eine kurze Frühjahrskultur wie Kopfsalat zusätzlichen Stickstoff, nimm Hornmehl statt Hornspänen. Hornmehl wird in etwa 6 Wochen umgesetzt, größere Hornspäne brauchen dafür mehrere Monate. Ein gepflanzter Kopfsalatsatz steht je nach Jahreszeit 40 bis 55 Tage bis zur Ernte. Hornspäne würden ihren Stickstoff also zu einem großen Teil erst freigeben, wenn der Salat schon geerntet ist.

Als Orientierung für eine Stickstoffergänzung gelten diese Werte:

Kultur Orientierung Zeitpunkt Voraussetzung
Kopfsalat höchstens 50 g Hornmehl je m² zur Pflanzung nur wenn zusätzlicher Stickstoff nötig ist; phosphat- und kalireicher Gartenboden
Eissalat höchstens 100 g Horndünger je m² zur Saat oder Pflanzung phosphat- und kalireicher Gartenboden, jährliche Kompostversorgung schon berücksichtigt
Feldsalat höchstens 50 g Horndünger je m² zur Saat nur bei zusätzlichem Stickstoffbedarf; phosphat- und kalireicher Gartenboden, jährliche Kompostversorgung schon berücksichtigt
Chicorée 50 g Hornmehl je m² im Zwei- bis Dreiblattstadium als Ergänzung zur Kompostgrundgabe vor der Aussaat
Pak Choi als Kopfkultur 50 g Hornmehl je m² 2 bis 3 Wochen nach dem Auflaufen oder Pflanzen als maßvolle Nachdüngung nach einer Vorkultur
Marias Erfahrung

Ich schreibe für jedes Beet auf, wann es Kompost bekommen hat und ob Hornmehl dazukam. Vor der nächsten Kultur lese ich diese Notiz, bevor ich den Düngersack überhaupt öffne.

Organisch oder mineralisch

Organische Dünger wie Kompost und Horn geben ihre Nährstoffe überwiegend erst nach der Umsetzung durch Mikroorganismen frei. Lösliche Mineraldünger wirken meist schneller und werden leichter ausgewaschen. Wie Bodenaufbau und Düngung ohne chemisch-synthetische Mittel gelingen, erklärt der Ratgeber zum Bio-Anbau von Blattgemüse bis zur Zertifizierung.

Mulch und Stickstoff

Für den Nährstoffhaushalt zählt beim Mulchen vor allem ein Punkt. Räum grobe Stroh- und Holzreste vor der nächsten Bodenbearbeitung ab, weil ihr Einarbeiten Stickstoff für den mikrobiellen Abbau bindet. Wie eine Mulchdecke die Verdunstung mindert und die Bodenoberfläche schützt, beschreibt der Überblick im Abschnitt Gießen und Pflegen.

Anzeigen

Gelbe oder braune Blätter: Mangel oder etwas anderes?

Verfärbte Blätter sind ein Hinweis, keine Diagnose. Ich drehe ein gelbes Blatt zuerst um und schaue auf die Unterseite, bevor ich an Dünger denke. Die folgende Übersicht ordnet typische Bilder ein.

Was du siehst Kann hindeuten auf Was du vor dem Düngen tust
schwacher Wuchs, flächige Vergilbung, beginnend an älteren Pflanzenteilen Stickstoffmangel Bedarf über eine Nmin-Untersuchung klären
Kopfsalat: abgestorbene Ränder und Flächen zwischen den Adern älterer Blätter Kaliummangel Bodenbefund prüfen, nur Fehlendes ergänzen
Kopfsalat: Zwischenaderflächen älterer Blätter vergilben, Ränder bleiben zunächst grün Magnesiummangel Bodenbefund prüfen, nur Fehlendes ergänzen
Kopfsalat: braune Blattränder gestörte Calciumversorgung des Blattgewebes Düngung und Wasserversorgung prüfen
Kopfsalat: gelbliche, von Blattadern begrenzte Flecken mit Pilzrasen auf der Blattunterseite Falschen Mehltau kein Fall für Dünger
Feldsalat: gelbe Blätter und gehemmtes Wachstum, erst weißer, später grauer Sporenrasen Falschen Mehltau statt Düngermangel kein Fall für Dünger

Was passiert bei zu viel Stickstoff?

Ein Stickstoffüberschuss kann mehr bewirken als Nitrat im Blatt. Überdüngte Pflanzen können zum Beispiel stärker von Blattläusen befallen werden. Auch der Zeitpunkt zählt: Stickstoff, den die Pflanze nicht mehr für ihr Wachstum verwertet, kann sich als Nitrat anreichern.

Häufiger Fehler

Salat kurz vor der Ernte noch einmal Stickstoff geben, damit er zulegt. Eine späte Kopfdüngung kann bei Salat den Nitratgehalt und das Innenbrandrisiko erhöhen. Plane Stickstoff deshalb früh in der Kultur ein, so wie es die Orientierungswerte oben vorsehen.

Braune Ränder und Innenbrand

Mythos-Check

Braune Blattränder bei Salat heißen nicht automatisch, dass Calcium im Boden fehlt. Abgestorbene Ränder können durch gestörten Calciumtransport bei Überdüngung oder schwankender Wasserversorgung entstehen. Auch Innenbrand kann auf gestörten Calciumtransport zurückgehen, zusätzliche Calciumdüngung bleibt dann trotz ausreichender Bodengehalte wirkungslos. Maßvoll düngen und gleichmäßig gießen kann das Risiko für braune Ränder senken.

Wassermangel kann bei Gartensalaten im Sommer außerdem härtere Blätter, langsameres Wachstum und früheres Schossen verursachen. Für zarte Blätter muss Wasser bis zur Ernte ausreichend verfügbar bleiben. Welche Methoden und Gießregeln dazu passen, liest du im Ratgeber zu Bewässerungsmethoden für Blattgemüse und Salate.

Nitrat: Anbau, Ernte und Lagerung

Rucola, Spinat und andere Blattsalate können viel Nitrat enthalten. Im Anbau können ein geringeres Stickstoffüberangebot und mehr Licht die Anreicherung verringern. Um den Nitratgehalt zu senken, erntest du Salat nachmittags oder abends. Dann ist ein Teil des nachts angereicherten Nitrats bereits abgebaut. Ich schneide Salat deshalb erst am Nachmittag.

Nach der Ernte lagerst du Blattgemüse gekühlt und sauber, denn bei unsachgemäßer Lagerung kann aus Nitrat mikrobiell Nitrit werden. Eine abwechslungsreiche Gemüseernährung bleibt trotzdem die Empfehlung.

Beliebt im Shopaus dem samen.live Shop
Kiepenkerl Portulak Sommerportulak
Kiepenkerl Portulak Sommerportulak
Zum Shop
Kiepenkerl Spinat Matador
Kiepenkerl Spinat Matador
Zum Shop
Kiepenkerl Portulak Winterportulak
Kiepenkerl Portulak Winterportulak
Zum Shop
Sperli Salat Asia Spicy Green Mix
Sperli Salat Asia Spicy Green Mix
Zum Shop

Häufige Fragen

Welche Nährstoffe braucht Blattgemüse?
Stickstoff unterstützt das Wachstum, Kalium den Wasserhaushalt, Phosphor das Wurzelwachstum und Magnesium die Bildung des Blattgrüns. Wie viel davon nötig ist, hängt von der Art ab: Kopf- und Feldsalat haben einen geringen Stickstoffbedarf, Chinakohl einen hohen. Was dein Boden schon liefert, zeigt dir eine Bodenprobe.
Wie nehme ich eine Bodenprobe für das Gemüsebeet?
Stich vor der Düngung an 10 bis 15 Stellen im Beet eine Einzelprobe aus. Jede Probe reicht von der Oberfläche bis in 25 cm Tiefe. Mische alles gründlich und gib rund 500 g davon zur Untersuchung ab. Den verfügbaren Stickstoff ersetzt diese Standarduntersuchung nicht, dafür gibt es die Nmin-Untersuchung.
Was ist bei Nitrat in Blattgemüse zu beachten?
Rucola, Spinat und andere Blattsalate können viel Nitrat enthalten, und zu viel oder zu später Stickstoff kann die Anreicherung fördern. Ein geringeres Stickstoffüberangebot, mehr Licht und eine Ernte am Nachmittag oder Abend können den Gehalt senken. Lagere die Ernte gekühlt und sauber, weil bei unsachgemäßer Lagerung aus Nitrat mikrobiell Nitrit werden kann. Eine abwechslungsreiche Gemüseernährung bleibt trotzdem die Empfehlung.
Worin unterscheiden sich organische und mineralische Dünger?
Organische Dünger wie Kompost und Hornmehl geben ihre Nährstoffe überwiegend erst frei, nachdem Mikroorganismen sie umgesetzt haben. Lösliche Mineraldünger wirken meist schneller, werden aber auch leichter ausgewaschen. Auch unter den organischen Düngern gibt es Unterschiede: Hornmehl ist in etwa 6 Wochen umgesetzt, Hornspäne brauchen mehrere Monate.
Welche Rolle spielen Spurenelemente bei Blattgemüse?
Vermutest du einen Spurenelementmangel, prüfe neben dem Bodenbefund auch den pH-Wert und das Bodengefüge. Sind die Gehalte ausreichend, aber schlecht verfügbar, rechtfertigt das keinen weiteren Bodendünger. Ein zu niedriger pH-Wert kann bei Blattsalaten außerdem zu Mangan-Toxizität führen.
Warum ist die richtige Düngung bei Blattgemüse so wichtig?
Zu wenig und zu viel Stickstoff haben beide Folgen. Mangel kann sich durch schwachen Wuchs und flächige Vergilbung zeigen, zuerst an älteren Pflanzenteilen. Ein Überschuss kann Nitrat anreichern und die Pflanzen anfälliger für Krankheiten und Schädlinge machen. Richte die Düngung deshalb nach Kulturbedarf und Bodenbefund aus, nicht nach Schema.
Zuletzt geprüft:
↑