Florfliegenlarven
Florfliegenlarven sind die räuberischen Larven der zarten, hellgrünen Florfliege. Mit langen Saugzangen saugen sie Blattläuse, Spinnmilben, Thripse und andere Kleininsekten aus und gelten deshalb im Garten als wichtige Nützlinge.
Florfliegenlarven sehen der erwachsenen Florfliege überhaupt nicht ähnlich: Ihr Körper ist langgestreckt, flügellos und mit vielen Borsten besetzt. Am auffälligsten sind die langen, schlanken Saugzangen am Mund, mit denen sie ihre Beute aussaugen. Das Weibchen legt seine Eier auf etwa 5 mm langen Stielchen ab, und zwar nur an Pflanzen, auf denen Blattlauskolonien sitzen. Nach 2 bis 10 Tagen schlüpfen die Larven.
Während ihrer 2- bis 3-wöchigen Entwicklung vertilgt eine Larve rund 400 Blattläuse; daneben fressen Florfliegenlarven auch Spinnmilben, Thripse und Schmierläuse. Anschließend verpuppen sie sich in einem kugeligen Kokon. Anders die erwachsene Florfliege: Das zarte, hellgrüne Insekt mit den goldglänzenden Augen ernährt sich von Nektar, Pollen und Honigtau. Im Garten lohnt es sich, die Larven als natürliche Gegenspieler der Blattläuse zu schonen.
Beispiel aus dem Garten
Entdecke ich an meinen Bohnen zwischen den Blattläusen kleine, borstige Tierchen mit langen Saugzangen am Mund, schaue ich mit der Lupe genauer hin. Sind es Florfliegenlarven, lasse ich diese Triebe in Ruhe und spritze dort nichts.
Quelle: Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) ↗ – Die Florfliege und ihr Nutzen in der Landwirtschaft, Abschnitt Biologie. Geprüft am .
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