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Hauptnährstoff

Hauptnährstoffe sind die Nährstoffe, die Pflanzen in größeren Mengen brauchen: Stickstoff, Phosphor, Kalium, Calcium, Magnesium und Schwefel. Beim Düngen im Garten stehen Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium im Vordergrund.

Insgesamt braucht eine Pflanze dreizehn mineralische Nährstoffe; fehlt einer davon, kann sie nicht normal wachsen. Nach der benötigten Menge teilt man sie in Hauptnährstoffe, auch Makronährstoffe genannt, und Spurennährstoffe ein. Zu den Spurennährstoffen zählen etwa Eisen, Mangan, Kupfer, Zink und Bor.

Dass im Garten meist nur vier Hauptnährstoffe genannt werden, hat einen praktischen Grund: Die übrigen Nährstoffe liegen im Boden in der Regel ausreichend vor, weil sie mit Kompost und als Nebenbestandteile von Düngern hineingelangen. Deshalb richtet sich die Düngung vor allem nach Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium. Stickstoff nimmt dabei eine Sonderstellung ein, denn er ist für das Wachstum besonders wichtig, und sein pflanzenverfügbarer Gehalt im Boden schwankt kurzfristig stark. Auf Düngerpackungen stehen die Gehalte der Hauptnährstoffe in Prozent, immer in der Reihenfolge Stickstoff, Phosphat, Kali.

Beispiel aus dem Garten

Auf der Düngerpackung stehen Prozentzahlen in der Reihenfolge Stickstoff, Phosphat, Kali: Das sind die Gehalte der Hauptnährstoffe. Beim Düngen im Garten achte ich außerdem auf Magnesium.

Quelle: Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie ↗ – Düngung im Garten – In fünf Schritten zur erfolgreichen Düngung (Bericht 2 der Bayerischen Gartenakademie, Veitshöchheimer Bericht 189, 2021), S. 23 „3. Schritt: Nährstoffbedarf ermitteln“ und S. 43 „Informationen zu Nährstoffen“ mit Tabelle 20. Geprüft am .

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