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Hauptkultur

Die Hauptkultur ist die Gemüseart, die im Gartenjahr am längsten auf einem Beet steht, zum Beispiel Tomaten. Nach ihr richtet sich die Beetplanung: Vor-, Nach- und Zwischenkulturen werden um sie herum eingeplant.

Die Hauptkultur erkennst du an ihrer Standzeit: Sie steht von allen Kulturen eines Beets am längsten dort, typisch sind etwa Tomaten. Deshalb planst du die Hauptkultur zuerst ein und notierst, wann sie gesät oder gepflanzt wird und wann ihre Ernte endet. Aus diesem Zeitfenster ergibt sich, was davor und danach noch auf das Beet passt. So sind vom gleichen Beet zwei bis drei Ernten im Jahr möglich.

Abzugrenzen sind die anderen Kulturen auf demselben Beet: Die Vorkultur wächst vor der Hauptkultur und muss abgeerntet sein, wenn diese gepflanzt wird, zum Beispiel Kopfsalat vor Tomaten. Die Nachkultur kommt nach der Ernte der Hauptkultur, etwa Winterroggen als Gründüngung. Eine Zwischenkultur wie Radieschen wächst dagegen gleichzeitig zwischen den Reihen einer langsam wachsenden Hauptkultur und ist geerntet, bevor diese den vollen Platz braucht.

Beispiel aus dem Garten

Auf einem meiner Beete sind Tomaten die Hauptkultur, deshalb trage ich sie zuerst in meinen Beetplan ein, mit Pflanztermin und voraussichtlichem Ernteende. Davor pflanze ich Kopfsalat als Vorkultur, der abgeerntet sein muss, wenn die Tomaten ins Beet kommen. Nach der letzten Tomatenernte säe ich Winterroggen als Gründüngung.

Quelle: Gartenakademie Rheinland-Pfalz (DLR) ↗ – Planung im Gemüsegarten, Fruchtwechsel u. Kulturfolge, Abschnitt 3. Kulturfolge. Geprüft am .

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