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Nässezeiger

Nässezeiger sind Pflanzen, deren gehäuftes Vorkommen einen sehr nassen Boden anzeigt, oft mit Staunässe. Typische Beispiele sind Ackerminze, Huflattich und Kriechender Hahnenfuß.

Nässezeiger gehören zu den Zeigerpflanzen. Sie haben spezielle Ansprüche an ihren Standort und vermehren sich rasch dort, wo der Boden sehr nass ist, während andere Pflanzen ringsherum nur schlecht wachsen. Typisch dafür sind Ackerminze, Knöteriche, Huflattich und Kriechender Hahnenfuß. Je mehr verschiedene Zeigerpflanzen an einer Stelle zusammenkommen, desto genauer lässt sich der Boden einschätzen.

Für dich im Garten sind Nässezeiger ein Hinweis auf Staunässe, und die ist oft schlecht für das Pflanzenwachstum: Nur sehr wenige Nutzpflanzen kommen damit gut zurecht. Verwechsle Nässezeiger nicht mit Trockenheitszeigern wie Färberkamille oder Storchschnabel: Sie zeigen das Gegenteil an, nämlich einen trockenen Boden.

Beispiel aus dem Garten

Wenn in einer Ecke des Gemüsebeets Ackerminze und Kriechender Hahnenfuß dicht wuchern, während daneben kaum etwas gedeiht, sind das Nässezeiger. Ich prüfe dann nach einem Regen, ob dort das Wasser länger stehen bleibt, und notiere, welche Zeigerpflanzen noch dazukommen, bevor ich die Fläche bepflanze.

Quelle: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), oekolandbau.de ↗ – Was sind Zeigerpflanzen?, Abschnitt „Sehr feuchter oder trockener Boden“. Geprüft am .

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