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Trockenheitszeiger

Trockenheitszeiger sind Wildpflanzen, die vor allem auf trockenem Boden wachsen. Kommen sie an einer Stelle im Garten gehäuft vor, ist das ein Hinweis darauf, dass der Boden dort eher trocken ist.

Der Name sagt es schon: Trockenheitszeiger „zeigen“ an, dass ein Boden eher trocken ist. Sie gehören zu den Zeigerpflanzen, also zu Wildpflanzen mit besonderen Ansprüchen an ihren Standort. Typisch für trockenen Boden sind etwa Sommer-Adonisröschen, Reiherschnabel, Mittlerer Wegerich, Zwerg-Storchschnabel und Färberkamille. Eine einzelne Pflanze sagt allerdings noch wenig aus. Aussagekräftig wird es erst, wenn eine Art gehäuft wächst und am besten mehrere solcher Arten auf dasselbe hinweisen.

Im Garten sind Trockenheitszeiger ein einfaches, ergänzendes Hilfsmittel. Gerade auf einem neuen Grundstück helfen sie dir, passende Pflanzen für den Standort auszuwählen. So genau wie eine Bodenanalyse aus dem Labor sind sie nie, sie liefern aber ohne großen Aufwand einen ersten Eindruck. Das Gegenstück sind Pflanzen, die nassen Boden anzeigen, etwa Ampfer, Kohl-Kratzdistel oder Wiesen-Schaumkraut.

Beispiel aus dem Garten

Wenn sich in einer Ecke des neuen Gartens Reiherschnabel und Färberkamille breitmachen, sind das Trockenheitszeiger: Der Boden ist dort vermutlich eher trocken. Ich schaue dann, ob auch Mittlerer Wegerich oder Zwerg-Storchschnabel in der Nähe wachsen, bevor ich die Pflanzen für diese Stelle auswähle.

Quelle: BZL/BLE (landwirtschaft.de) ↗ – Zeigerpflanzen – Helfendes Unkraut, Abschnitt „In Kürze“. Geprüft am .

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