Mittagsgold: Standort, Boden und Pflanzplatz richtig wählen
- Mittagsgold braucht volle Sonne, im Schatten schließen sich die Blüten.
- Der Boden soll gut durchlässig und mäßig nährstoffreich sein, Lehm- und Sandböden passen.
- Beim pH-Wert ist Mittagsgold tolerant, gekalkt wird nur nach einer Bodenuntersuchung.
- Pflanzabstand 20 cm in der Reihe, 30 cm zwischen den Reihen.
- Die Pflanzen werden 20 bis 30 cm hoch und blühen von Juni bis Oktober.
- In Topf und Kasten zählen freie Abzugslöcher und strukturstabile Erde.
- Mittagsgold ist nicht winterhart und wird bei uns einjährig kultiviert.

Mittagsgold zeigt dir deutlich, ob sein Platz stimmt: Im Schatten schließen sich die Blüten. Wer es an eine halbschattige Stelle setzt, sieht die Blüten deshalb oft geschlossen. Ich suche den Platz für Mittagsgold darum zuerst nach der Sonne aus und kümmere mich erst danach um den Boden. Hier erfährst du, welches Licht, welcher Boden und welcher Pflanzplatz passen. Außerdem zeige ich dir, wie du die Stelle im Beet, im Steingarten, im Topf und im Balkonkasten vorbereitest.
Was für eine Pflanze ist Mittagsgold?
Mittagsgold gehört zur Gattung Gazania. Die Art Gazania rigens wächst in ihrer subtropischen Heimat ausdauernd als Staude oder HalbstrauchEin Halbstrauch ist eine ausdauernde Pflanze, die unten verholzt, während die Triebe des laufenden Jahres krautig und grün bleiben. Er steht zwischen Staude und Gehölz; Beispiele sind Lavendel, Salbei und Thymian., ist bei uns aber nicht winterhart und wird einjährig kultiviert. Was einjährige Kultur bei einer botanisch ausdauernden Pflanze bedeutet, liest du im Kurzporträt der Sommerblumen mit Lebensdauer und Herkunft.
Empfehlungen für den Garten
Standort und Boden
- Standort
Geeignet ist mäßig nährstoffreicher, gut durchlässiger Boden. Ein vollsonniger Standort ist geeignet; im Schatten schließen sich die Blüten. In längeren Trockenperioden wässern.
- Bodenart
Lehmige und sandige Böden sind geeignet.
- Bodenreaktion
Saure, neutrale und alkalische Böden sind geeignet.
- Substrat
Geeignet ist mäßig nährstoffreicher, gut durchlässiger Boden.
- Anbauort
Die angebotenen Sorten lassen sich im Hochbeet und im Topf ziehen.
Aussaat und Vermehrung
- Saattiefe
Das angebotene Saatgut höchstens 0,5 cm tief säen.
Pflege
- Pflege
Bei anhaltender Trockenheit gießen und regelmäßig Verblühtes entfernen. Bei Überwinterung im Haus auf Blattläuse und Grauschimmel achten.
- Düngung
Eine zusätzliche Düngung ist nicht nötig; ein Nährstoffüberschuss begünstigt Blattwachstum zulasten der Blüte.
Lebensform und Verwendung
- Lebensform
Die Pflanze wächst als Staude oder Halbstrauch.
- Verwendung
Die angebotenen Sorten eignen sich für Beet und Balkon.
Welcher Standort passt zu Mittagsgold?
Am Standort zählen für Mittagsgold drei Dinge: volle Sonne, Wärme und ein Untergrund, der nicht nass bleibt.
Volle Sonne, sonst bleiben die Blüten zu
Mittagsgold braucht einen Platz in voller Sonne. Im Schatten schließen sich seine Blüten, und von der Farbe ist dann wenig zu sehen. An einem halbschattigen Platz siehst du die Blüten deshalb nur während der sonnigen Stunden offen. Achte auch auf Schatten, der erst im Lauf des Tages kommt, etwa von Bäumen, Hauswänden oder einer Markise.
Wann sich Blüten öffnen und schließen, hängt am eigenen Standort auch von Licht und Klima ab. Zusammen mit dem Schließen im Schatten heißt das: Die Blüten selbst zeigen dir, ob dein Platz genug Sonne bekommt. Ich schaue mir einen neuen Platz deshalb an mehreren sonnigen Tagen zu verschiedenen Uhrzeiten an.
Führe für deinen Platz ein kleines Blütenprotokoll. Notiere jeweils Standort, Datum, Uhrzeit, Wetter und ob die Blüten offen oder geschlossen sind. Bleiben sie an sonnigen Tagen lange geschlossen, deutet das auf zu viel Schatten hin.
Warm und luftig, aber nicht zugig
Mittagsgold stammt aus subtropischem Klima und ist bei uns nicht winterhart. Ein warmer, sonniger Platz passt deshalb zu ihm. Bei der Wahl lohnt außerdem ein Blick auf den Wind. Vom Wind geknickte Blätter und Blütenstiele können bei Balkonpflanzen zu Befallsstellen für GrauschimmelGrauschimmel ist eine häufige Pilzkrankheit an Gemüse, Obst und Zierpflanzen, verursacht durch den Pilz Botrytis cinerea. Typisch ist ein grauer, stäubender Pilzbelag auf befallenen Pflanzenteilen, etwa auf Früchten. werden. Ein windgeschützter Platz kann dieses Risiko senken. Eng zusammenrücken solltest du die Pflanzen dafür aber nicht, denn auch ein sehr dichter Bestand begünstigt Grauschimmel.
Trocken verträgt es, Nässe nicht
Mittagsgold gilt als trockenheitstolerant und kommt mit einem eher trockenen Standort zurecht. Umgekehrt braucht es einen gut durchlässigen Boden, in dem kein Wasser steht, denn stehendes Wasser kann WurzelfäulnisBei Wurzelfäule faulen die Wurzeln einer Pflanze und sterben ab, meist weil die Erde ständig nass ist und Sauerstoff fehlt. Oft sind Schadpilze beteiligt, und die Pflanze welkt trotz feuchter Erde. begünstigen. Ganz ohne Gießen geht es trotzdem nicht, die Eckpunkte dazu findest du weiter unten bei der Pflege. Wie du Mittagsgold in trockenen Gärten einsetzt, zeigt ein eigener Ratgeber.
Welcher Boden passt zu Mittagsgold?
Durchlässig und mäßig nährstoffreich
Der Boden für Mittagsgold soll gut durchlässig und mäßig nährstoffreich sein. Lehm- und Sandböden passen, solange überschüssiges Wasser abfließen kann. Mehr Nährstoffe bringen dabei keinen Vorteil: Ein Überschuss fördert das Blattwachstum zulasten der Blüte. Bei einem neuen Beet prüfe ich deshalb zuerst, wie schnell Wasser versickert, und erst danach die Nährstoffe.
Mittagsgold und Mittagsblume klingen ähnlich, sind aber verschiedene Pflanzen. Mittagsgold gehört zur Gattung Gazania. Als Mittagsblume wird etwa Dorotheanthus bellidiformis bezeichnet, und Delosperma cooperi zählt zu den Mittagsblumengewächsen. Dorotheanthus will einen trockenen, sandigen und mageren Boden, Mittagsgold dagegen einen mäßig nährstoffreichen. Pflegetipps für Mittagsblumen lassen sich deshalb nicht einfach übertragen.
Bodenart erkennen mit der Fingerprobe
Welche Bodenart du hast, prüfst du näherungsweise mit einer Fingerprobe an leicht feuchter Erde. Körnige Erde, die zerfällt, spricht für Sandboden. Gut formbare, klebrige Erde spricht für Tonboden. Sandboden lässt Wasser schnell durch und speichert wenig, tonreicher Boden lässt es langsamer durch und vernässt leichter. Für Mittagsgold ist ein sandiger Boden in Sachen Durchlässigkeit damit unkritisch, ein toniger Boden braucht dagegen Vorbereitung. Im Sandboden verbessert organisches Material die Wasserspeicherung.
pH-Wert: kalken nur nach Messung
Beim pH-Wert stellt Mittagsgold keine engen Ansprüche. In der britischen Gartenpraxis gelten saure, neutrale und alkalische Böden als passend. Ob du kalkst, entscheidet deshalb dein Boden und nicht die Pflanze. Eine Kalkung kommt nur infrage, wenn eine Bodenuntersuchung einen für Bodenart und Humusgehalt zu niedrigen pH-Wert zeigt. Liegt der Wert über dem passenden Bereich, bringst du weder Kalk noch kalkhaltige Dünger aus.
Als allgemeine Orientierung gelten für Gartenböden diese pH-Bereiche, jeweils abhängig vom Humusgehalt:
| Bodenart | Allgemeiner pH-Bereich |
|---|---|
| Sandboden | 5,0 bis 6,5 |
| Lehmboden | 5,5 bis 7,0 |
| Tonboden | 6,0 bis 7,5 |
„Mittagsgold braucht Kalk.“ Die Pflanze wächst auf sauren, neutralen und alkalischen Böden. Kalk hebt den pH-Wert, deshalb kalkst du nur, wenn die Bodenuntersuchung einen zu niedrigen Wert zeigt.
Welcher Pflanzplatz passt: Beet, Steingarten, Topf oder Kasten?
Mittagsgold ist eine Beet- und Balkonpflanze und eignet sich auch für HochbeetEin Hochbeet ist ein erhöhtes, stabil eingefasstes Beet, das mit Erde gefüllt wird, etwa aus Holz, Stein, Beton, Metall oder Kunststoff. Es erlaubt rückenschonendes Gärtnern auf wenig Grundfläche. und Topf. An jedem Platz gilt dasselbe: volle Sonne und ein Untergrund, der nicht nass bleibt.
| Pflanzplatz | Darauf kommt es an | So bereitest du vor |
|---|---|---|
| Beet | volle Sonne, Platz am vorderen Rand | Bewuchs entfernen, mit dem Sauzahn lockern, schwere Böden verbessern |
| Steingarten | sonnige Stellen mit Erde zwischen den Steinen | lehmigen Boden mit Sand, Kies und Splitt durchlässiger machen |
| Hochbeet | Stand in voller Sonne | durchlässige, nicht zu nährstoffreiche Erde einfüllen |
| Topf und Kübel | offene Abzugslöcher, Abfluss unter dem Gefäß | strukturstabile Erde, für Kübel mit Bims oder Blähton |
| Balkonkasten | Sonne ohne Schatten von Markise oder Dach | Ablauflöcher prüfen, torffreie Qualitätserde einfüllen |
Im Beet
Im Beet gehört Mittagsgold an den vorderen Rand, weil es nur 20 bis 30 cm hoch wird. Dort werfen höhere Pflanzen keinen Schatten auf seine Blüten. Sommerblumen eignen sich außerdem als Lückenfüller im Staudenbeet und als Folgebepflanzung nach frühblühenden Zwiebelgewächsen. Ich nutze für Mittagsgold gern die sonnigen Lücken, die frühe Zwiebelblüher im Beet hinterlassen.
In der Reihe setzt du Mittagsgold mit 20 cm Abstand. Zwischen den Reihen lässt du 30 cm frei. Die Pflanzen wachsen frei und werden 20 bis 30 cm breit. Mit diesem Abstand zirkuliert die Luft besser, und die Blätter trocknen schneller ab.
Wie viele Pflanzen auf deine Fläche passen, kannst du im Beetplaner für deine Beetfläche durchspielen.
Im Steingarten
Ein sonniger Steingarten bietet Mittagsgold einen Boden, durch den Wasser gut abläuft. Lehmigen Boden machst du für einen Steingarten mit Sand, Kies und Splitt magerer und wasserdurchlässiger. Typische Steingartenpflanzen wie Hauswurz und Fettblatt wachsen auf meist nährstoffarmen Böden, Mittagsgold möchte es dagegen mäßig nährstoffreich. Deshalb setze ich es im Steingarten nicht in reinen Kies, sondern dorthin, wo zwischen den Steinen mehr Erde liegt. Als Nachbarn passen in sonnigen Steingärten etwa Thymian, Lavendel und Heiligenkraut. Plane für Mittagsgold feste Pflanzlücken ein, die du jedes Jahr neu besetzt.
Im Hochbeet
Auch ein Hochbeet ist ein passender Platz, sofern es in voller Sonne steht. Achte bei der Füllung darauf, dass die Erde gut durchlässig und nicht übermäßig nährstoffreich ist.
Im Topf und Kübel
Mittagsgold eignet sich für die Kultur im Topf. Im Gefäß bestimmst du die Erde selbst, musst aber auch für den Wasserabzug sorgen. Die Abzugslöcher bleiben frei, und das Wasser muss auch unter dem Gefäß ablaufen können. Untersetzer leerst du nach Regen, damit sich keine Nässe an den Wurzeln staut. Ein größeres Gefäß kann mehr Wasser bevorraten und den raschen Wasserverlust an heißen Tagen abpuffern.
Bei torffreier Erde kann die Oberfläche schon trocken sein, während es weiter unten noch nass ist. Für Mittagsgold mit seinem Wunsch nach einem durchlässigen, eher trockenen Platz heißt das: Gieße nicht nach dem Aussehen der Oberfläche. Ich hebe meine Töpfe vor dem Gießen kurz an und prüfe am Gewicht, wie feucht die Erde noch ist.
Im Balkonkasten
Im Balkonkasten gelten dieselben Regeln wie im Topf. Ablauflöcher verhindern, dass sich bei Regen Staunässe bildet. Größere Kästen speichern mehr Wasser, sodass du seltener gießen musst. Hänge den Kasten dorthin, wo weder Markise noch Dachüberstand ihn verschatten. Ob ein Ost- oder Westbalkon reicht, zeigt dir das Blütenprotokoll: Bleiben die Blüten an sonnigen Tagen lange zu, bekommt der Kasten wahrscheinlich zu wenig Sonne.
Im gemeinsamen Kasten sollten die Nachbarn ähnliche Ansprüche haben. Petunien etwa haben einen hohen Nährstoffbedarf und wurden in geprüften Mischpflanzungen häufig dominanter. Mittagsgold bildet bei Nährstoffüberschuss dagegen Blätter auf Kosten der Blüten, deshalb passen beide schlecht in denselben Kasten. Portulakröschen haben ähnlichere Ansprüche, denn auch sie wollen einen warmen, vollsonnigen Platz. Mittagsgold zählt außerdem zu den Balkonpflanzen, die heimische Bestäuber nutzen können. Welche Insekten von Mittagsgold profitieren, beschreibt ein eigener Ratgeber.
Bevor ich einen Kasten bepflanze, drehe ich ihn um und halte ihn gegen das Licht. So sehe ich, ob alle Ablauflöcher offen sind, und steche zugesetzte Löcher frei.
So bereitest du den Platz vor
Die Vorbereitung folgt dem, was Mittagsgold braucht: zuerst Durchlässigkeit, dann Nährstoffe mit Maß.
Vor der Neuanlage eine Bodenprobe nehmen
Eine Bodenuntersuchung zeigt, ob dein Boden mit Kalk und Nährstoffen unter- oder überversorgt ist. Für Mittagsgold ist das nützlich, weil ein Nährstoffüberschuss zulasten der Blüte geht. Die Probe nimmst du zwischen Herbst und Frühjahr, bevor du düngst.
Die erste Probe nimmst du vor der Neuanlage, danach alle 3 bis 5 Jahre. Vor der Probenahme düngst du nicht. Unterschiedlich genutzte Flächen beprobst du getrennt. Die Erde stichst du an mehreren gleichmäßig verteilten Stellen, gewöhnlich bis 30 cm tief. Aus 10 bis 15 Einzelproben mischst du eine Probe und schickst rund 500 g davon ein.
Lockern und Bewuchs entfernen
Vor dem Pflanzen entfernst du unerwünschten Bewuchs und lockerst die Erde. In einem bestehenden Zierbeet nehme ich dafür den Sauzahn, weil er lockert, ohne die Bodenschichten zu wenden. Danach betrittst du die Fläche möglichst nicht mehr, damit ihre Poren und ihre Wasserspeicherfähigkeit erhalten bleiben.
Schwere Böden durchlässiger machen
Ein hoher Tonanteil verringert die Wasserdurchlässigkeit und begünstigt Staunässe. Tonige Böden verbesserst du durch Lockern, gröberen Humus und Kompost sowie bei Bedarf groben Sand. Je nach Ausgangszustand arbeitest du 2 bis 5 Liter gewaschenen Sand ohne Feinanteile je m² ein. Lehmböden lassen sich mit Sand und Splitt in ihrer Struktur verbessern.
Kompost nach Bodenprobe
Kompost lockert schwere Böden und verbessert in leichten Böden die Speicherung von Wasser und Nährstoffen. Als allgemeine Gartenfaustzahl gelten jährlich etwa 3 l Kompost je m². Diese Faustzahl ersetzt keine artspezifische Düngeberechnung. Bei stark überhöhten Phosphor- oder Kaliumwerten bringst du weniger aus. Ausgebracht wird Kompost im Spätwinter oder Frühjahr statt im Herbst, damit weniger Nitrat ausgewaschen wird. Weil Mittagsgold mäßig nährstoffreichen Boden mag und ein Überschuss auf Kosten der Blüte geht, richtest du die Kompostgabe nach deiner Bodenprobe aus.
Rohen, nicht kompostierten RindenmulchRindenmulch ist rohe, nicht kompostierte Baumrinde, mit der du den Boden unter Gehölzen abdeckst. Er enthält wachstumshemmende Stoffe und bindet Stickstoff im Boden, deshalb gehört er nicht ins Gemüsebeet. auf das Beet geben. Für Beete mit Einjahresblumen ist er ungeeignet, und stickstoffarme Materialien wie Rinde können bei ihrer Zersetzung Stickstoff im Boden binden.
Topf und Kasten vorbereiten
Bevor du Topf oder Kasten befüllst, prüfst du, ob Abzugslöcher vorhanden und offen sind. Dann füllst du eine strukturstabile Erde ein, die Wasser speichert und Überschuss abgibt. Für Kübel unterstützen mineralische Anteile wie Bims oder Blähton diese Struktur. Für Beet- und Balkonpflanzen eignet sich hochwertige torffreie Blumenerde mit abgestimmtem Luft- und Wasserhaushalt. Achte dabei auf eine Qualitätserde mit mindestens drei deklarierten Torfersatzstoffen. Wie lange die VordüngungVordüngung nennt man den Dünger, der fertiger Blumen- und Pflanzerde schon ab Werk beigemischt ist. Er versorgt frisch eingetopfte Pflanzen in den ersten Wochen, danach musst du selbst nachdüngen. reicht, steht auf der Verpackung der Erde.
Mit welchen Pflanzen passt Mittagsgold zusammen?
Gute Nachbarn teilen die Ansprüche von Mittagsgold: volle Sonne und einen durchlässigen, mäßig nährstoffreichen Boden. Lavendel etwa bevorzugt einen sonnigen, warmen Platz mit gutem Wasserabzug und braucht nur wenig Dünger. Wie du Mittagsgold nach Farbe und Höhe kombinierst, zeigt der Ratgeber zu Mittagsgold in Blumenwiese und naturnaher Pflanzung.
Aussaat, Pflege und Überwintern in Kürze
Was nach der Platzwahl kommt, beschreibt ein eigener Ratgeber ausführlich: wie du Mittagsgold aussäst, pflanzt, pflegst und überwinterst. Hier die Eckpunkte.
Aussaat: Mittagsgold wird von Februar bis April ausgesät. Die Samen kommen 0 bis 0,5 cm tief in die Erde. Den Termin für deine Aussaaten planst du mit dem Aussaatkalender für Sommerblumen.
Auspflanzen: Bei der Sorte ‘Chansonette’ setzt du die Sämlinge nach der Keimung einzeln in Töpfe und ziehst sie etwas kühler weiter. Nach dem AbhärtenAbhärten heißt, drinnen vorgezogene Jungpflanzen vor dem Auspflanzen schrittweise an das Wetter im Freien und an die volle Sonne zu gewöhnen. Dafür stehen sie zunächst tagsüber draußen im Schatten. kommt sie nicht vor Mitte Mai ins Freiland.
Gießen und AusputzenAusputzen heißt, verblühte Blüten regelmäßig von der Pflanze zu entfernen. So steckt sie keine Kraft in die Fruchtbildung.: Bei anhaltender Trockenheit braucht Mittagsgold Wasser, und in der Anwachsphase darf auch eine trockenheitsverträgliche Pflanze nicht austrocknen. Verblühtes entfernst du regelmäßig.
Düngen: Im Beet düngst du Mittagsgold nicht zusätzlich, weil ein Nährstoffüberschuss Blätter zulasten der Blüte fördert. Im Topf ist der Erdvorrat begrenzt und wird mit der Zeit ausgelaugt. Ob und wann du dort nachdüngst, richtet sich nach der Vordüngung der Erde.
Schädlinge und Krankheiten: Bei schwachem Blattlausbefall genügt an Zierpflanzen häufig ein Wasserstrahl. Faulende Pflanzenteile mit grauem Belag können auf Grauschimmel hindeuten, du entfernst sie, um den Befall einzudämmen.
Überwintern: Mittagsgold ist nicht winterhart. Überwinterst du Topfpflanzen im Haus, achtest du dort auf Blattläuse und Grauschimmel.


