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Lichtkeimer

Lichtkeimer sind Pflanzen, deren Samen zum Keimen Licht brauchen. Bei der Aussaat werden sie deshalb nur angedrückt und nicht mit Erde bedeckt; ob eine Art dazugehört, steht meist auf der Samentüte.

Bei der Aussaat verteilst du die Samen von Lichtkeimern auf der Aussaaterde und drückst sie nur an, statt sie mit Erde zu bedecken. Das Gegenstück sind Dunkelkeimer: Für sie gilt die Regel Samendicke gleich Saattiefe, sie kommen also so tief in die Erde, wie das Korn dick ist. Ob eine Art zu den Licht- oder den Dunkelkeimern gehört, steht in der Regel auf der Samentüte.

Wie bei jeder Aussaat muss die Erde ständig feucht, aber auf keinen Fall nass sein. Zum Anfeuchten reicht zunächst ein Blumensprüher, dazu deckst du die Schale mit einer Haube oder Folie ab. Nach der Keimung gießt du vorsichtig, damit die Erde nicht weggespült wird.

Beispiel aus dem Garten

Steht auf der Samentüte „Lichtkeimer“, verteile ich die Samen auf der feuchten Aussaaterde und drücke sie nur an, statt sie mit Erde zu bedecken. Angefeuchtet wird mit dem Blumensprüher, und darüber kommt eine Haube.

Quelle: Gartenakademie Rheinland-Pfalz (DLR) ↗ – Zierpflanzen und Gemüse selbst aus Samen anziehen?, Abschnitte „Aussaat“ und „Bewässerung“. Geprüft am .

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