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Keimtemperatur

Die Keimtemperatur ist die Temperatur, bei der Samen keimen. Jede Pflanzenart hat dafür ein Minimum, ein Optimum und ein Maximum; unterhalb des Minimums keimt die Saat nicht.

Das Optimum liegt laut „Natur im Garten“ 5 bis 10 °C über der Mindesttemperatur. Als Mindestwerte nennt die Quelle zum Beispiel 10 °C für Kürbis und Zucchini, 16 °C für Gurke und 18 °C für Paprika, Chili, Auberginen, Tomaten und Sellerie. Für wärmebedürftige Arten wie Paprika und Chili rät sie, die Saat bis zum Erscheinen der Keimlinge über der Heizung oder auf einer Heizmatte warm zu stellen.

Nach dem Keimen ändert sich der Bedarf. Hohe Temperaturen bei wenig Licht lassen die Keimlinge vergeilen: Sie bilden zu lange Triebe und werden nicht standfest. Je weniger Licht die Sämlinge bekommen, desto kühler sollten sie stehen; Tomaten kommen dann auch mit 15 bis 18 °C zurecht. Die Keimtemperatur gilt also für die Keimung, nicht für die ganze Anzucht. Viele dieser Gemüse sind außerdem nicht frosthart und dürfen erst ab Mitte Mai ins Freie.

Beispiel aus dem Garten

Paprika braucht zum Keimen viel Wärme, ihre Mindest-Keimtemperatur liegt höher als bei Kürbis oder Zucchini. Meine Paprikasaat steht deshalb bis zum Erscheinen der Keimlinge auf einer Heizmatte, danach kühler.

Quelle: „Natur im Garten“ (Land Niederösterreich) ↗ – Blogbeitrag „Wärmeliebendes Gemüse vorziehen“ (Margit Beneš-Oeller), Abschnitt „Ein guter Start ins Leben“. Geprüft am .

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