Knollenfenchel im Schulgarten: Lernprojekt von der Keimprobe bis zur Schulküche
- Knollenfenchel braucht ab der Aussaat etwa 12 Wochen bis zur Erntereife.
- Vorziehen im Klassenzimmer geht von Mitte April bis Mitte Juni, die Direktsaat ins Beet von Mitte Mai bis Ende Juni.
- Die Saison läuft über den Sommer, deshalb gehören Gießdienst und Mulch für die Ferien von Anfang an in den Plan.
- Keimprobe, Beetplan und Pflanzentagebuch verbinden Biologie, Mathe und Deutsch.
- Geerntet werden etwa faustgroße Knollen, spätestens bis Ende Oktober.
- Im gelochten Beutel hält sich frischer Knollenfenchel im Gemüsefach etwa 1 Woche.

Knollenfenchel passt gut in ein Schuljahr, wenn du den Plan an den Ferien ausrichtest. Ab der Aussaat braucht er etwa 12 Wochen bis zur Erntereife, und seine Saison läuft über den Sommer. Steht das Beet in den Ferien trocken, steigt das Risiko, dass die Pflanzen schießen. Ich plane Knollenfenchel grundsätzlich vom Erntefenster aus rückwärts, und im Schulgarten gehören die Ferien als Erstes in diesen Plan.
Dazwischen liegt Stoff für mehrere Fächer: eine KeimprobeDie Keimprobe ist ein einfacher Test vor der Aussaat: Du legst eine abgezählte Zahl Samen auf feuchtes Küchenpapier und zählst nach der Keimdauer, wie viele gekeimt sind. So siehst du, ob sich älteres Saatgut noch lohnt. auf der Fensterbank, ein Beetplan im Matheheft, ein Pflanzentagebuch und zum Schluss eine Verkostung in der Schulküche.
Warum passt Knollenfenchel ins Schulbeet?
Knollenfenchel zeigt in einer Saison viele Stationen eines Pflanzenlebens, die sonst nur im Schulbuch stehen. Die Samen keimen nach 7 bis 14 Tagen. Danach werden die Sämlinge pikiert und ausgepflanzt, und im Beet verdicken sich die Blattbasen zur Knolle. Das Gemüse ist also kein Wurzelstück, sondern ein Bündel verdickter Blattbasen. Daraus ergibt sich eine gute Einstiegsfrage: Welche Pflanzenteile essen wir eigentlich bei anderen Gemüsen?
Auch Rückschläge sind Lernstoff. Schießt eine Pflanze, kann die Klasse im Tagebuch nachverfolgen, ob Trockenheit, gestörte Wurzeln oder zu lange im Topf gestandene Jungpflanzen dahinterstecken könnten. Am Ende kommt die Ernte in die Schulküche, roh oder gegart.
Beim Fenchel unterscheidet man Gewürz- und Bronzefenchel vom Knollen- oder Gemüsefenchel. Vom Knollenfenchel isst man die verdickten Blattbasen, die jungen Blätter würzen. Botanisch wird er als Varietät von Foeniculum vulgare geführt, als var. azoricum.
Wie passt der Fenchel ins Schuljahr?
Knollenfenchel ist frostempfindlich und wächst bei mittleren Lufttemperaturen von 15 bis 22 °C optimal. Unter 7 °C hemmt Kälte sein Wachstum. Hitze über 25 °C bremst ihn ebenfalls. Für den Start ins Beet hast du vier Wege mit eigenen Zeitfenstern:
| Weg | Zeitfenster | Bis zur Erntereife | Was das für die Klasse heißt |
|---|---|---|---|
| Vorziehen im Klassenzimmer | Aussaat in Saatschalen Mitte April bis Mitte Juni, Auspflanzen nach etwa 5 Wochen | etwa 8 Wochen ab Pflanzung | Keimung und Pikieren finden im Unterricht statt |
| Direktsaat ins Beet | Mitte Mai bis Ende Juni | etwa 12 Wochen ab Aussaat | kein Umsetzen, aber mehr Wochen im Beet |
| Gekaufte Jungpflanzen | Pflanzen Mitte Mai bis Mitte Juli | etwa 8 Wochen ab Pflanzung | kein Keimerlebnis, dafür ein schneller Start |
| Aussaat für die Herbsternte | Ende Juni bis Mitte Juli | Ernte bis Ende Oktober | Pflege über die Sommerferien, Ernte im Herbst |
Vorgezogene Pflanzen brauchen ab dem Auspflanzen etwa 8 Wochen bis zur Erntereife. Direkt gesäter Fenchel steht ab der Aussaat etwa 12 Wochen im Beet. Wer die Keimung ins Klassenzimmer holt, verkürzt damit auch die Wochen, in denen das Beet draußen versorgt werden muss.
Welcher Weg passt, entscheidet der Ferienkalender deines Bundeslandes. Leg die Sommerferien neben die Zeitfenster und rechne von der gewünschten Ernte aus rückwärts, denn diese Rechnung kann die Klasse selbst übernehmen. Was im Fenchelbeet über das ganze Gartenjahr anfällt, ordnet der Überblick, was beim Fenchel im Jahresverlauf wann zu tun ist.
Druck den Aussaatkalender für Wurzel- und Knollengemüse aus, markier die Ferien farbig und häng das Blatt im Klassenzimmer auf.
Ein Plan für die Sommerferien
Die Saison läuft über den Sommer, und Trockenheit begünstigt beim Knollenfenchel das SchossenSchossen nennt man es, wenn eine Gemüsepflanze vorzeitig in die Höhe wächst und Blütenstände bildet, statt weiter Blätter oder Knollen zu entwickeln. Typisch ist das bei Salat, Spinat und Radieschen.. Der Gießdienst für die Ferien gehört deshalb von Anfang an in den Plan, nicht erst in die letzte Schulwoche. Ausreichende Bewässerung und Mulch aus Rasenschnitt oder Stroh können das Schossrisiko bei sommerlicher Hitze und Trockenheit vermindern.
Vor dem letzten Schultag erledigt die Klasse:
- Gießpaten aus Elternschaft, Kollegium oder Nachbarschaft namentlich für die ganze Ferienzeit eintragen
- das Beet mit Rasenschnitt oder Stroh mulchen
- die Gießmenge gemeinsam in Kannen umrechnen
- bei Töpfen mit torffreier Erde zeigen, wie die Fingerprobe unter der Oberfläche geht
- Kannen, Wasserhahn und Schlüssel für die Paten zugänglich machen
Was die Klasse an Material braucht
- Saatschalen und torffreie Aussaaterde für die Vorkultur
- Grabgabel oder Krail zum Lockern und einen Rechen zum Einebnen
- Gießkannen und Mulch aus Rasenschnitt oder Stroh
- ein Insektenschutznetz gegen die MöhrenfliegeDie Möhrenfliege ist ein Gartenschädling: eine Fliege, deren weiße Maden meist über die Wurzeln in Möhren eindringen. Befallene Möhren sind von rostbraunen Fraßgängen durchzogen, und dieses Schadbild heißt Eisenmadigkeit.
- Etiketten, Gartenheft, Zollstock und Küchenwaage
Was beim Anbau im Schulbeet zählt
Die Anbaugrundlagen bleiben im Schulprojekt knapp. Schritt für Schritt erklärt sie der Beitrag, wie du Knollenfenchel von der Aussaat bis zur Ernte anbaust. Für das ganze Wurzel- und Knollenbeet findest du die Grundlagen zu Boden, Aussaat, Pflege, Schädlingen und Ernte bei Wurzel- und Knollengemüse im Überblick.
Boden: Knollenfenchel braucht fruchtbaren, gut durchlässigen Boden mit einem pH-Wert von etwa 7,0, schwere und vernässte Tonböden meidest du. Empfohlen wird eine tiefgründige Lockerung auf 30 bis 40 cm. Kompakte Sorten wachsen auch in großen Gefäßen, dort hältst du die Erde besonders gleichmäßig feucht.
Aussaat und Pflanzung: Die Samen kommen 1,5 bis 2 cm tief in die Erde. Direkt gesäten Fenchel vereinzelst du nach dem Auflaufen auf 25 cm und setzt die ausgezupften Sämlinge nicht um. Vorgezogene Jungpflanzen kommen flach ins Beet.
Pflege: Halte das Beet gleichmäßig feucht und jäte nah an den Pflanzen von Hand, weil Trockenheit und Wurzelstörungen das Schossen begünstigen. Leichtes Anhäufeln bleicht die Knolle, sie verschmutzt dabei aber stärker.
Schädlinge: Gegen die Möhrenfliege wird für Knollenfenchel ein Insektenschutznetz mit 1,2 × 1,6 mm Maschenweite empfohlen. Ich lege das Netz direkt nach dem Pflanzen auf und schließe die Ränder. Marienkäfer, Florfliegen und Schwebfliegen können als Nützlinge einem Blattlausbefall entgegenwirken, der Pflanzenschutz im Schulbeet bleibt mechanisch.
Ernte: Etwa faustgroße Knollen gräbst du aus. Weil Knollenfenchel frostempfindlich ist, erntest du bis Ende Oktober und deckst ihn bei Frostgefahr ab Oktober ab oder häufelst ihn an. Wann genau es so weit ist, beschreibt der Beitrag, woran du den richtigen Erntezeitpunkt für Knollenfenchel erkennst.
Welche Lernmodule bieten sich an?
Jedes Fach bekommt eine Aufgabe, die direkt aus dem Beet kommt. Die Übersicht hilft beim Verteilen:
| Fach | Aufgabe | Was die Klasse festhält |
|---|---|---|
| Biologie, Sachunterricht | Keimprobe, Pikieren, Knollenbildung und Schossen beobachten | Keimtag, Keimrate, Skizzen der Stadien |
| Mathematik | Beetplan, Keimrate, Termine rückwärts, Gießmenge | Pflanzenzahl, Prozentwerte, Kalenderdaten |
| Deutsch, Kunst | Pflanzentagebuch, Zeichnungen der Stadien | Einträge mit Datum, Wetter und Beobachtung |
| Erdkunde, Chemie | Fingerprobe zur Bodenart, Bodenprobe fürs Labor | Bodenart, pH-Wert |
| Hauswirtschaft | Verkostung roh und gegart, Lagern, Einfrieren | Geschmacksnotizen |
Biologie und Sachunterricht: Keimung, Pikieren, Schossen
Den Einstieg bildet eine Keimprobe auf der Fensterbank. Die Klasse zählt eine feste Anzahl Samen ab, hält sie feucht und beobachtet sie über 2 bis 3 Wochen. Keimen nur wenige, kommt eine dichtere Aussaat oder frisches Saatgut infrage. Als Keimtemperatur gelten für Knollenfenchel 20 bis 22 °C. Mit einer zweiten Schale an einem kühleren Platz prüfen die Kinder selbst, welche Rolle die Wärme spielt, und tragen ihr Ergebnis ein.
Ab dem Keimblattstadium werden die Sämlinge pikiert und danach heller und kühler gestellt. Zu wenig Licht oder zu viel Wärme nach dem Pikieren führen zu blassen, dünnen und weichen Jungpflanzen. Solche Pflanzen sind nach dem Auspflanzen anfälliger und wachsen langsamer an. Vor dem Umzug ins Beet gewöhnt die Klasse die Pflanzen schrittweise an draußen: erst tagsüber im Schatten, dann allmählich an die volle Sonne.
Beim Schossen lässt sich Ursachenforschung betreiben. Wurzelstörungen begünstigen das Schossen, und direkt gesäte Sämlinge werden beim VereinzelnVereinzeln heißt, zu dicht aufgegangene Sämlinge in der Saatreihe auszudünnen, damit die übrigen Pflanzen genug Platz, Wasser und Nährstoffe haben. Manchmal ist auch das Pikieren gemeint, also das Umsetzen junger Sämlinge in einzelne Töpfe. nicht umgesetzt. Die Kinder können daraus selbst ableiten, warum die ausgezupften Pflänzchen auf den Kompost wandern statt in eine Lücke. Auch Jungpflanzen, die zu lange im Topf stehen, haben ein erhöhtes Schossrisiko.
Schießt trotzdem eine Pflanze, kann sie als Beobachtungsobjekt stehen bleiben. Knollenfenchel blüht von August bis Oktober, und als DoldenblütlerDoldenblütler (Apiaceae) sind eine Pflanzenfamilie, deren Blüten meist in Doppeldolden, seltener in einfachen Dolden stehen. Dazu gehören Nutzpflanzen wie Möhre, Petersilie, Sellerie, Dill und Kümmel, aber auch tödlich giftige Wildpflanzen wie Schierling. bildet er Blütendolden. Blühende Doldenblütler fördern Schwebfliegen, deren Larven zu den natürlichen Gegenspielern von Blattläusen gehören. An der Blüte zählt und bestimmt die Klasse, welche Insekten kommen.
Mathematik: Beetplan, Keimrate, Gießmenge
Mathe liefert dem Projekt die Planung, und jede Aufgabe hat ein echtes Ergebnis im Beet. Die Grundlage bilden die Abstände und eine Orientierung für die Wassermenge:
Gepflanzter Knollenfenchel steht mit 30 cm Abstand in der Reihe und 30 cm Reihenabstand, frei und ohne Stütze. Direkt gesäter Fenchel wird auf 25 cm vereinzelt. Als allgemeine Orientierung für Gemüse dienen etwa 10 bis 20 l Wasser je m², wenn die Wurzelzone in ungefähr 10 bis 20 cm Tiefe erreicht werden soll.
- Pflanzenzahl: Beetlänge und Beetbreite durch die Abstände teilen, dann Reihen mal Pflanzen je Reihe rechnen.
- Keimrate: gekeimte Samen durch ausgelegte Samen teilen und in Prozent angeben.
- Termine: von der gewünschten Ernte oder vom Ferienbeginn aus rückwärts rechnen.
- Gießmenge: die eigene Kanne auslitern und ausrechnen, wie viele Kannen das Beet braucht.
- Kompost: Als allgemeine Faustzahl gelten im Frühjahr etwa 3 l vollständig verrotteter Kompost je m². Bei stark überhöhten Phosphor- oder Kaliumwerten fällt die Gabe kleiner aus.
- Ernte: jede Knolle wiegen und das Gesamtgewicht auf die Beetfläche beziehen.
Für die Skizze kann die Klasse den Beetplaner für Gemüsebeete nutzen. Willst du das Beet im nächsten Jahr auf mehr Ertrag auslegen, lies nach, wie du beim Knollenfenchel höhere Erträge erzielst.
Deutsch und Kunst: das Pflanzentagebuch
Das Tagebuch verbindet alle Module. Jeder Eintrag bekommt Datum, Wetter und eine kurze Beobachtung, dazu eine Zeichnung oder ein Foto. In Kunst zeichnen die Kinder dieselbe Pflanze in mehreren Stadien, vom Keimling bis zur fertigen Knolle.
| Station | Was ins Tagebuch gehört |
|---|---|
| Aussaat | Datum, Sorte, Schale oder Beet |
| Erste Keimlinge | Datum, Zahl der Keimlinge, Skizze |
| Pikieren und Abhärten | Datum, Standort, Aussehen der Jungpflanzen |
| Auspflanzen | Datum, Wetter, Lage im Beet |
| Wachstum | Temperatur, Gießen, Mulch, Auffälligkeiten |
| Ernte | Datum, Knollengröße, Gewicht |
| Rückblick | was gut lief, was die Klasse ändern würde |
Ich schreibe beim Säen Datum und Sorte aufs Etikett und übertrage beides am selben Tag ins Gartenheft. So lässt sich jede Reihe später einem Eintrag zuordnen.
Erdkunde und Chemie: den Boden untersuchen
Mit der Fingerprobe bestimmt die Klasse die Bodenart selbst. Leicht feuchter Sandboden zerfällt beim Formen, toniger Boden klebt an den Händen und lässt sich ausrollen. Für eine Untersuchung im Labor werden 10 bis 15 Einzelproben über das Beet verteilt entnommen und gemischt. Davon gehen etwa 500 g ans Labor. Das Ergebnis nennt unter anderem den pH-Wert, den die Kinder mit der Empfehlung für Knollenfenchel vergleichen.
Mischkultur: eine Hypothese prüfen
Mischkultur eignet sich als Lektion über Beobachtung und Beweis. Als Partner für Knollenfenchel werden Chicorée, Salbei, Salat, Gurken und Erbsen empfohlen, Tomaten und Bohnen dagegen nicht. Günstige Wirkungen zwischen Gemüsearten sind allerdings schwer nachzuweisen, und die Beobachtungen widersprechen sich häufig. Daraus wird eine Diskussionsfrage: Was müsste die Klasse vergleichen, um eine Wirkung zu zeigen? Eine Übersicht, welche Beetnachbarn zusammenpassen, hilft bei der Auswahl.
Für zusätzliche Partner werden die Reihen enger gezogen. Auch in der Mischkultur planst du für jede Pflanze ihre endgültige Größe ein, und kurzlebige ZwischenkulturenEine Zwischenkultur ist eine schnell wachsende Gemüsekultur, die gleichzeitig mit einer langsam wachsenden Hauptkultur auf dem Beet steht, meist in Reihen dazwischen. Sie ist geerntet, bevor die Hauptkultur den ganzen Platz braucht. erntest du, bevor sie den Fenchel bedrängen.
Was macht die Schulküche aus der Ernte?
Die Verkostung schließt das Projekt ab. Vom Knollenfenchel werden die verdickten Blattbasen roh oder gegart gegessen, die jungen Blätter eignen sich zum Würzen. Für den Vergleich bereitet die Klasse die Knollen auf drei Arten zu: fein gehobelt als Salat, im Ofen gegart und in einer Suppe. Die Kinder beschreiben Geruch, Biss und Geschmack in eigenen Worten und halten fest, was sich beim Garen verändert.
Was nicht am Erntetag in die Küche geht, kommt in den Kühlschrank oder in die Tiefkühltruhe:
Frischer Knollenfenchel hält sich in einem gelochten Kunststoffbeutel im Gemüsefach etwa 1 Woche. Zum Einfrieren werden feine Streifen mit Ascorbin- oder Zitronensäurezusatz 3 bis 4 Minuten blanchiert. So vorbereitet beträgt die empfohlene Lagerdauer bei minus 18 °C 4 bis 8 Monate.
Bietet die Klasse Gerichte beim Schulfest an, gehört an jedes Gericht eine Zutatenliste. Bei Sellerie ist das Pflicht: Er kann Lebensmittelallergien auslösen und muss als verwendete Zutat mit Allergenhinweis gekennzeichnet werden.
Was kommt nach der Ernte?
Die Erntereste kommen auf den Kompost, und reifer Kompost geht später zurück ins Beet. Reifer Kompost lockert schwere Böden und verbessert in leichten Böden die Speicherung von Wasser und Nährstoffen. Vor der nächsten Fenchelkultur arbeitet die Klasse gut verrotteten Mist oder Gartenkompost zur Bodenverbesserung ein.
Für Knollenfenchel gilt eine FruchtwechselpauseDie Fruchtwechselpause ist die Zeit, in der auf einem Beet weder dieselbe Gemüseart noch eine verwandte Art aus derselben Pflanzenfamilie wächst, damit sich Krankheitserreger und Schädlinge im Boden nicht so leicht vermehren. von 3 Jahren. Steht im Tagebuch, welches Beet der Fenchel hatte, kann die nächste Klasse den Platz wechseln. Auf einem Hochbeet mit Kompostfüllung passt Fenchel als MittelzehrerMittelzehrer sind Pflanzen mit mittlerem Nährstoffbedarf, vor allem an Stickstoff: Sie brauchen mehr als Schwachzehrer, aber weniger als Starkzehrer. Typische Mittelzehrer sind Möhren, Rote Bete, Spinat, Fenchel und viele Salate. in die Kulturfolge nach starkzehrenden Gemüsearten. Hochbeeterde trocknet durch die stärkere Erwärmung schneller aus, eine Mulchdecke aus Rasenschnitt ist dort hilfreich.
Zum Abschluss sammelt die Klasse, was funktioniert hat und was sie ändern würde. Die Antworten stehen im Tagebuch neben den Daten zu Aussaat, Pflanzung und Ernte und bilden den Startpunkt für das nächste Schuljahr.




