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Zwischenkultur

Eine Zwischenkultur ist eine schnell wachsende Gemüsekultur, die gleichzeitig mit einer langsam wachsenden Hauptkultur auf dem Beet steht, meist in Reihen dazwischen. Sie ist geerntet, bevor die Hauptkultur den ganzen Platz braucht.

Ein typisches Beispiel sind Radieschen: Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz schlägt vor, jeweils eine Reihe davon zwischen zwei Reihen der Hauptkultur zu säen. Bis die Hauptkultur so groß ist, dass sie den vollen Platz benötigt, ist die Zwischenkultur abgeerntet. Als Hauptkultur gilt dabei die Kultur, die am längsten auf dem Beet steht.

Abzugrenzen ist die Zwischenkultur von Vor- und Nachkultur. Eine Vorkultur, etwa früh gepflanzter Kopfsalat, ist abgeerntet, bevor die Hauptkultur auf das Beet kommt. Eine Nachkultur, etwa Winterroggen als Gründüngung, folgt erst nach deren Ernte. Die Zwischenkultur wächst dagegen zeitgleich mit der Hauptkultur und nutzt den Platz zwischen den Reihen. Mit Vor- und Nachkulturen sind laut Gartenakademie 2 bis 3 Ernten im Jahr vom gleichen Beet möglich.

Beispiel aus dem Garten

Zwischen zwei Reihen meiner Hauptkultur säe ich jeweils eine Reihe Radieschen, die geerntet sind, bevor die Hauptkultur den ganzen Platz braucht. Diese schnelle Kultur zwischen den Reihen ist die Zwischenkultur.

Quelle: Gartenakademie Rheinland-Pfalz (DLR) ↗ – Planung im Gemüsegarten, Fruchtwechsel u. Kulturfolge, Abschnitt 3. Kulturfolge. Geprüft am .

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