Gemüse · Zwiebeln, Lauch & Knoblauch · Pflege

Schnittlauch richtig düngen: Kompost im Frühjahr, Nachschub nach dem Schnitt

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 7 Min.Von der samen.live Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Die Grunddüngung ist reifer Kompost im zeitigen Frühjahr, als allgemeine Faustzahl für Gemüsebeete gelten etwa 3 l je m² und Jahr.
  • Nach den Ernteschnitten braucht Schnittlauch eine ergänzende Düngung mit Hornmehl oder flüssigem Universaldünger.
  • Eine feste Menge oder Häufigkeit ist dafür nicht festgelegt, maßgeblich sind Bodenuntersuchung, Bodenvorrat und der schon gegebene Kompost.
  • Horndünger bringst du spätestens Ende August aus, fein gemahlenes Horn setzt Stickstoff schneller frei als grobe Hornspäne.
  • Dünger gehört möglichst auf mäßig feuchten Boden, feuchte Schlotten sparst du wegen möglicher Ätzschäden aus.
Blühender Schnittlauch mit rosa-violetten kugeligen Blütenkoepfen über schmalen röhrenförmigen Halmen
Foto: matthiasboeckel · Pixabay Content License · Quelle ↗

Wer Schnittlauch von Mai bis November immer wieder schneidet, nimmt dem Horst mit jeder Ernte frisches Grün weg. Häufig geernteter Schnittlauch kann während der Wachstumszeit von ergänzender Düngung profitieren, eine feste Menge oder Häufigkeit gibt es dafür aber nicht. Zu viel schadet allerdings auch: Selbst organische Dünger können Pflanzen bei übermäßiger Anwendung schädigen. Ich arbeite deshalb mit zwei Bausteinen, reifem Kompost im zeitigen Frühjahr und einer ergänzenden Gabe nach den Ernteschnitten.

Wie viel Nährstoff braucht Schnittlauch?

Schnittlauch ist mehrjährig und winterhart. Du düngst also keine Saisonkultur, sondern einen Horst, der über mehrere Jahre an seinem Platz bleibt. Im Garten wünscht er sich fruchtbaren, gut durchlässigen Boden; schwere Tonböden lockerst du für den Wasserabzug mineralisch.

Kurz erklärt

Die Zeigerwerte nach Ellenberg beschreiben, unter welchen Bedingungen eine Art in der Natur wächst. Die Stickstoffzahl reicht von 1 für stickstoffärmste bis 9 für übermäßig stickstoffreiche Standorte. Schnittlauch hat die Stickstoffzahl 2.

In der Natur wächst Schnittlauch also an stickstoffarmen Standorten, im Garten kann er bei häufiger Ernte von ergänzender Düngung profitieren. Beides zusammen spricht dafür, das Nachdüngen an deiner Ernte auszurichten statt an einem festen Kalender. Wie die übrigen Zwiebelgewächse von der Speisezwiebel bis zum Knoblauch versorgt werden, zeigt der Überblick, wie du Zwiebeln, Lauch und Knoblauch düngst.

Giftig für Haustiere?
Angaben für die Gattung Allium
Hund
Giftig
Katze
Giftig
Pferd
Giftig
Ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei Verdacht auf Vergiftung sofort Tierarzt kontaktieren. Quelle: ASPCA Toxic Plants · Stand 2026-07-11

Empfehlungen für den Garten

Standort und Boden

Standort

Geeignet ist ein sonniger bis halbschattiger Platz mit nährstoffreichem, gut durchlässigem Boden; bei Tonböden den Wasserabzug verbessern.

Bodenart

Kalkhaltige, tonige, lehmige und sandige Böden sind geeignet.

Bodenreaktion

Saure, neutrale und alkalische Böden sind geeignet.

Substrat

Geeignet ist nährstoffreicher, gut durchlässiger Boden; schwere Tonböden mit mineralischem Material lockern, damit Wasser abfließen kann.

Anbauort

Die Kultur ist im Freiland oder Beet, im Balkonkasten und im Topf möglich.

Pflege

Pflege

Die Pflanze ist pflegeleicht.

Düngung

Häufig geernteter Schnittlauch kann während der Wachstumszeit von zusätzlicher Düngung profitieren.

Lebensform und Verwendung

Lebensform

Die Pflanze ist mehrjährig.

Verwendung

Die Pflanze eignet sich zum Würzen, für Salate und Kräuterbutter.

Aussaatkalender Schnittlauch
GartenkalenderVorkultur: Februar, März, April; Aussaat: März, April, Mai; Blüte: Mai, Juni, Juli, August; Ernte: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November; Pflanzung: März, April, Mai, JuniJFMAMJJASONDVorkulturVorkultur: FebruarVorkultur: MärzVorkultur: AprilAussaatAussaat: MärzAussaat: AprilAussaat: MaiBlüteBlüte: MaiBlüte: JuniBlüte: JuliBlüte: AugustErnteErnte: MaiErnte: JuniErnte: JuliErnte: AugustErnte: SeptemberErnte: OktoberErnte: NovemberPflanzungPflanzung: MärzPflanzung: AprilPflanzung: MaiPflanzung: JuniVorkulturAussaatBlüteErntePflanzung

Im zeitigen Frühjahr: Kompost als Grunddüngung

Die Grunddüngung für Schnittlauch ist Kompost, und sie gehört ins zeitige Frühjahr. Kompost liefert im Gemüsebeet vor allem Phosphor, Kalium und Spurenelemente. Außerdem fördert er Bodenleben und Bodenstruktur: Schwere Böden werden lockerer, leichte speichern Wasser und Nährstoffe besser.

Eine eigene Kompostmenge nur für Schnittlauch ist nicht festgelegt. Ich halte mich deshalb an die allgemeine Faustzahl für Gemüsebeete von etwa 3 l reifem Kompost je m² und Jahr. Die Bayerische Gartenakademie empfiehlt diese Menge für Beete mit unbekannten Nährstoffgehalten. Sind Phosphor oder Kalium im Boden stark erhöht, gibst du weniger. Ich verteile den Kompost rund um die Horste und arbeite ihn nur oberflächlich ein.

Frischer Kompost oder tierischer Mist kann bei Zwiebeln den Befall durch die Zwiebelfliege begünstigen. Ihre Maden (Delia antiqua) können auch an jungen Schnittlauchpflanzen fressen. Deshalb kommt bei mir auch ans Schnittlauchbeet nur vollständig verrotteter Kompost.

Zusätzlichen Stickstoff ergänzt du nach dem Bedarf der Kultur. Beim Schnittlauch ist das der Moment nach den Ernteschnitten.

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Nach dem Ernteschnitt: Hornmehl oder flüssiger Dünger

Ich schneide die Schlotten mit einem scharfen Messer auf etwa 3 cm herunter. Danach braucht der Horst eine ergänzende Düngung: Im Beet nehme ich Hornmehl, im Topf flüssigen Universaldünger. Weil die Gabe nach dem Schnitt gebraucht wird und fein gemahlenes Horn seinen Stickstoff schneller freisetzt als grobe Hornspäne, greife ich hier zum Mehl.

Zahl im Blick

Horndünger enthält je nach Produkt etwa 10 bis 14 % Stickstoff. In 100 g Dünger stecken rechnerisch also 10 bis 14 g Gesamtstickstoff.

Wie viel Hornmehl der Schnittlauch bekommt, ist nicht mit einer festen Zahl festgelegt. Die Menge richtest du nach Bodenuntersuchung, vorhandenem Nährstoffvorrat und dem Kompost, den du im Frühjahr schon gegeben hast. Beim flüssigen Universaldünger halte ich mich an die Gebrauchsanweisung. Wie dicht der Horst bis zum nächsten Schnitt nachtreibt, zeigt mir, ob ich bei der nächsten Gabe etwas ändere.

Dünger kommt möglichst auf feuchten Boden, denn erst in mäßig feuchter Erde werden seine Nährstoffe wirksam. Organisch gebundene Nährstoffe wie im Hornmehl werden bei Trockenheit, Frost und Staunässe nur eingeschränkt freigesetzt. Bei feuchtwarmem Wetter nimmt die Freisetzung dagegen zu.

Häufiger Fehler

Dünger über den frisch geschnittenen, noch feuchten Horst streuen. Feuchte Pflanzenteile sparst du beim Düngen aus, weil sonst Ätzschäden möglich sind. Ich streue Hornmehl nur auf den Boden zwischen den Horsten und arbeite es oberflächlich ein.

Und Brennnesseljauche?

Pflanzenjauchen sind organische Flüssigdünger mit rasch verfügbaren Nährstoffen. Ihr Gehalt schwankt aber je nach Ausgangspflanzen und Erntezeit. Deshalb gibt es für selbst angesetzte Jauche keine allgemeingültige Ausbringmenge und keinen festen Rhythmus. Wenn ich Brennnesseljauche gieße, richte ich mich nach dem Bodenvorrat und danach, wie der Schnittlauch nachtreibt.

Wann düngen? Der Ablauf übers Jahr

Zeitpunkt Was ich mache
Zeitiges Frühjahr reifen Kompost rund um die Horste verteilen und oberflächlich einarbeiten
Frühjahr, alle 2 bis 3 Jahre Horst teilen, Teilstücke in kompostversorgte Erde setzen
Nach den Ernteschnitten im Beet Hornmehl, im Topf flüssigen Universaldünger, beides auf feuchten Boden
Nach dem Abblühen altes Laub und Blüten entfernen
Spätestens Ende August letzte Gabe Horndünger
September bis November weiter ernten, nicht mehr düngen
Winter keine Düngung

Die Grenze Ende August gilt für Horndünger allgemein, sogar bei Herbstkulturen. Ich schneide danach weiter bis November, dünge aber nicht mehr nach. Im Winter ruht die Düngung ohnehin, denn bei Frost werden organisch gebundene Nährstoffe nur eingeschränkt freigesetzt.

Beet, Hochbeet oder Topf: was sich ändert

Im Beet

Im Beet trägt der Kompost aus dem Frühjahr die Grundversorgung, Hornmehl kommt nach den Ernteschnitten dazu. Düngst du überwiegend mineralisch, braucht der Boden trotzdem organisches Material für seine Struktur.

Im Hochbeet

Ein klassisch mit Reisig, Kompost und Gartenerde gefülltes Hochbeet setzt im ersten Jahr viel Stickstoff frei. Zusätzlichen Stickstoff gibst du aber nur nach dem Bedarf der Kultur. Im ersten Hochbeetjahr bekommt mein Schnittlauch deshalb erst Hornmehl, wenn er nach dem Schnitt sichtbar schwach nachtreibt. Hochbeeterde erwärmt sich schneller als Bodenbeeterde und trocknet dadurch schneller aus, also prüfe ich vor jeder Gabe die Feuchte.

Im Topf und Balkonkasten

Im Topf hat der Schnittlauch nur die Erde, die du ihm gibst. Für Allium-Küchenkräuter wie Schnittlauch eignen sich Blumen- oder Kübelpflanzenerde und Gefäße mit freiem Wasserablauf, denn stehendes Wasser fördert Wurzelfäulnis. Torffreie Substrate sind aus Gründen des Umweltschutzes vorzuziehen. Ein größeres Gefäß mit mehr Substrat kann die Gießintervalle verlängern.

Nach den Ernteschnitten gebe ich flüssigen Universaldünger mit dem Gießwasser, morgens direkt an die Wurzeln statt über die Blätter. Schnittlauch gilt als trockentolerant, Dünger braucht aber mäßig feuchte Erde, damit seine Nährstoffe wirken. Dass der Horst eine trockene Phase übersteht, heißt also nicht, dass Dünger in trockener Topferde wirkt. Bei torffreier Erde prüfe ich die Feuchte deshalb auch unten im Topf, mit dem Finger oder über das Topfgewicht. Die Oberfläche kann nämlich schon trocken wirken, während es darunter noch feucht ist.

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Überdüngung vermeiden: erst messen, dann düngen

Mythos-Check

„Mit organischem Dünger kann man nicht überdüngen.“ Das stimmt nicht. Auch organische Düngemittel können Pflanzen bei übermäßiger Anwendung schädigen. Nicht benötigter Stickstoff kann außerdem in tiefere Bodenschichten ausgewaschen werden und das Grundwasser belasten.

Was dein Boden schon mitbringt, zeigt eine Bodenuntersuchung. Eine übliche Gartenbodenuntersuchung erfasst Phosphor, Kalium und den pH-Wert. Pflanzenverfügbaren Stickstoff misst erst eine gesondert beauftragte Nmin-Untersuchung. Da Kompost vor allem Phosphor und Kalium liefert, misst die Standarduntersuchung genau die Werte, nach denen du deine Kompostmenge ausrichtest. Kalk gibst du nur nach Messung, denn ob gekalkt werden muss, hängt vom gemessenen pH-Wert sowie von Bodenart und Humusgehalt ab.

Mini-Checkliste

So nimmst du eine Bodenprobe nach dem Verfahren der Landwirtschaftskammer NRW.

  • 10 bis 15 Einzelproben aus 0 bis 25 cm Tiefe stechen
  • die Einzelproben gründlich mischen
  • rund 500 g der Mischung einsenden
  • Stickstoff bei Bedarf als Nmin-Untersuchung zusätzlich beauftragen
Marias Erfahrung

Ich notiere im Gartenheft, wann ich geschnitten und was ich danach gegeben habe. Beim nächsten Schnitt sehe ich nach, wie dicht der Horst nachgetrieben hat, und entscheide dann über die nächste Gabe.

Wenn der Schnittlauch schwächelt

Bevor ich nachdünge, schaue ich mir Schlotten und Erde genau an. Nicht jede Schwäche hat mit Nährstoffen zu tun:

  • Längliche orangefarbene Flecken an den Schlotten können auf Rost (Puccinia allii) hindeuten. Dann schneide ich den Horst zurück.
  • Fraß an jungen Pflanzen, Welke oder Fäulnis an den Befallsstellen können auf Maden der Zwiebelfliege hinweisen.
  • Trockene oder staunasse Erde bremst die Freisetzung organisch gebundener Nährstoffe. Hier prüfe ich zuerst Feuchte und Wasserabzug.

Alle 2 bis 3 Jahre teile ich den Horst im Frühjahr und verjünge ihn so. Bei der Teilung können Virosen übertragen werden, deshalb teile ich nur Horste ohne auffällige Schadbilder.

Neu säen oder pflanzen

Schnittlauch säst du von März bis Mai, die Termine aller Zwiebelgewächse stehen im Aussaatkalender für Zwiebeln und Knoblauch zum Ausdrucken. Wächst vorher eine Gründüngung auf der Fläche, wartest du nach dem flachen Einarbeiten meist zwei bis drei Wochen. Ihren Stickstoff rechnest du bei der späteren Düngung mit an.

Schnittlauch zählt bei der Anbaupause der Zwiebelgewächse mit: Speisezwiebeln sollen nur alle 4 bis 5 Jahre auf derselben Fläche stehen, Porree, Schnittlauch und Knoblauch eingerechnet. Welche Flächen gerade frei von Zwiebelgewächsen sind, behältst du im Beetplaner für deinen Garten im Blick. Nachbarschaftswirkungen im Gemüsebeet sind oft schwer nachzuweisen; welche Partner für Zwiebelgewächse infrage kommen, zeigt der Mischkultur-Planer.

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Häufige Fragen

Wie oft sollte Schnittlauch gedüngt werden?
Einen festen Rhythmus und eine feste Menge gibt es für Schnittlauch nicht. Die Grunddüngung ist reifer Kompost im zeitigen Frühjahr. Häufig geernteter Schnittlauch kann in der Wachstumszeit zusätzlich profitieren, deshalb bekommt er nach den Ernteschnitten ergänzend Hornmehl oder flüssigen Universaldünger. Horndünger bringst du spätestens Ende August aus.
Welche natürlichen Düngemittel eignen sich für Schnittlauch?
Als Grundlage dient reifer Kompost im zeitigen Frühjahr, der vor allem Phosphor, Kalium und Spurenelemente liefert und das Bodenleben fördert. Für den Stickstoff nach den Ernteschnitten eignet sich Hornmehl, denn fein gemahlenes Horn setzt Stickstoff schneller frei als grobe Hornspäne. Selbst angesetzte Pflanzenjauchen liefern rasch verfügbare Nährstoffe, ihr Gehalt schwankt aber je nach Ausgangspflanzen und Erntezeit. Deshalb gibt es für Jauchen keine allgemeingültige Ausbringmenge und keinen festen Rhythmus.
Welche besonderen Düngungsstrategien benötigt Schnittlauch in Töpfen?
Im Topf setzt du Schnittlauch in Blumen- oder Kübelpflanzenerde, vorzugsweise torffrei, und in ein Gefäß mit freiem Wasserablauf. Nach den Ernteschnitten lässt sich flüssiger Universaldünger einfach mit dem Gießwasser geben. Prüfe vorher die Feuchte auch unten im Topf, denn Dünger braucht mäßig feuchte Erde, damit seine Nährstoffe wirken. Feuchte Schlotten sparst du dabei aus, weil sonst Ätzschäden möglich sind.
Wie unterscheiden sich Hornspäne von anderen organischen Düngern für Schnittlauch?
Horndünger enthält je nach Produkt etwa 10 bis 14 % Stickstoff. Grobe Hornspäne setzen diesen Stickstoff langsamer frei als fein gemahlenes Hornmehl. Kompost liefert dagegen vor allem Phosphor, Kalium und Spurenelemente und fördert Bodenleben und Bodenstruktur. Pflanzenjauchen bringen rasch verfügbare Nährstoffe, deren Gehalt je nach Ausgangspflanzen und Erntezeit schwankt.
Wann sollte die Düngung nach einem Rückschnitt von Schnittlauch erfolgen?
Schnittlauch braucht nach den Ernteschnitten eine ergänzende Düngung, etwa mit Hornmehl oder flüssigem Universaldünger. Gib den Dünger möglichst auf mäßig feuchten Boden und spare feuchte Pflanzenteile aus, weil sonst Ätzschäden möglich sind. Fein gemahlenes Hornmehl setzt seinen Stickstoff schneller frei als grobe Hornspäne. Horndünger bringst du spätestens Ende August aus.
Welche Schritte sind bei der Bodenanalyse für Schnittlauch zu beachten?
Nach dem Verfahren der Landwirtschaftskammer NRW mischst du 10 bis 15 Einzelproben aus dem Beet zu einer Probe. Eine übliche Gartenbodenuntersuchung erfasst Phosphor, Kalium und den pH-Wert, pflanzenverfügbaren Stickstoff misst erst eine gesonderte Nmin-Untersuchung. Ob gekalkt werden muss, hängt vom gemessenen pH-Wert sowie von Bodenart und Humusgehalt ab. Sind Phosphor oder Kalium stark erhöht, gibst du auch weniger Kompost.
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