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Direktsaat

Bei der Direktsaat säst du die Samen gleich an Ort und Stelle ins Beet, statt sie vorher im Haus vorzuziehen. Die Pflanzen keimen und wachsen dort, wo du sie später erntest.

Das Beet bereitest du vor, sobald der Boden abgetrocknet ist. Das ist der Fall, wenn keine Erde mehr an den Gartengeräten haften bleibt. Nach dem Jäten ebnest du den Boden mit dem Rechen; gesät wird je nach Witterung, sobald er sich erwärmt hat. Im April eignen sich zum Beispiel Möhren, Pastinaken, Rote Bete, Spinat, Radies, Erbsen und Mangold für die Direktsaat.

Wärmeliebende Arten wie Gurken, Zucchini, Kürbis und Bohnen dürfen im April noch nicht direkt ins Freie, sie werden dann im Haus vorgezogen. Das ist die Vorkultur, das Gegenstück zur Direktsaat. Ein Vlies über dem Saatbeet lässt den Boden besser erwärmen, was eine zügige Keimung bewirkt. Kontrolliere die Keimlinge unter dem Vlies aber ständig auf Schneckenfraß.

Beispiel aus dem Garten

Sobald im April keine Erde mehr an meinem Rechen haften bleibt, säe ich Möhren und Spinat gleich in die Reihen im Beet, wo ich sie später ernte. Das ist Direktsaat, ganz ohne Vorziehen im Haus.

Quelle: Bayerische Gartenakademie (LWG) ↗ – Gartencast „Start in eine neue Gemüsesaison“ (1. April 2025), Abschnitte „Letzte Bodenvorbereitungen“, „Pflanzen und Säen im April“ und „Wärmeliebendes Gemüse muss noch warten“. Geprüft am .

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