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Fabaceae

Fabaceae ist der botanische Name der Pflanzenfamilie der Hülsenfrüchtler, die auch Leguminosen heißen. Dazu gehören etwa Erbsen, Bohnen, Linsen, Lupinen und Klee. Sie versorgen sich mithilfe von Knöllchenbakterien an den Wurzeln selbst mit Stickstoff aus der Luft.

Steht in einem Pflanzenporträt oder Saatgutkatalog „Fabaceae“, gehört die Pflanze zu den Hülsenfrüchtlern. Daneben ist der gleichbedeutende Name Leguminosae gebräuchlich; beide bezeichnen dieselbe Familie. Zu ihr zählen großkörnige Arten wie Erbsen, Bohnen, Lupinen, Linsen und Erdnüsse, aber auch kleinkörnige wie Klee und Luzerne.

Für deinen Garten ist vor allem die Lebensgemeinschaft mit Knöllchenbakterien wichtig. Sie siedeln sich an den Wurzeln an, binden Stickstoff aus der Luft im Wurzelraum und stellen ihn der Pflanze bereit; dafür erhalten sie von ihr Produkte der Photosynthese. Deshalb brauchen Hülsenfrüchtler keine Stickstoffdüngung, und ein Teil des Stickstoffs bleibt für die nachfolgende Kultur im Boden. Viele Arten haben außerdem große, tiefreichende Wurzeln, die die Bodenstruktur verbessern.

Beispiel aus dem Garten

In meinem Beetplan fasse ich Erbsen, Bohnen und Klee unter dem Familiennamen Fabaceae zusammen. Diese Flächen dünge ich nicht mit Stickstoff, und wo im Vorjahr Fabaceae standen, plane ich eine andere Kultur ein, die den verbliebenen Stickstoff nutzen kann.

Quelle: Bundeszentrum für Landwirtschaft (BZL), praxis-agrar.de ↗ – Körnerleguminosen: Vorteile für Mensch, Tier, Boden und Umwelt, Einleitung und Abschnitt „Unschlagbare Vorteile für den Ackerbau“. Geprüft am .

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