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Trockenmasse

Trockenmasse ist das Gewicht eines Materials, etwa von Erntegut oder Futter, nach Abzug des enthaltenen Wassers. Sie macht Vergleiche möglich, die nicht davon abhängen, wie feucht das Material gerade ist.

Trockenmasse ist das Gewicht eines Materials, nachdem der enthaltene Wassergehalt abgezogen wurde. Das kann zum Beispiel Erntegut oder Futter sein. Erntegut ist bei der Ernte feucht, etwa Silomais, Stroh oder Chinaschilf. Ein Teil dessen, was du direkt nach der Ernte auf die Waage legst, ist also Wasser.

Wichtig ist die Trockenmasse, weil sie Vergleiche unabhängig vom Wassergehalt ermöglicht, auch bei der Beurteilung der Qualität. Verwechsle sie nicht mit dem Ernteertrag: Der Ernteertrag enthält noch das Wasser des feuchten Ernteguts, die Trockenmasse nicht. Gleich schwere Ernten können deshalb unterschiedlich viel Trockenmasse enthalten, wenn die eine feuchter ist als die andere.

Beispiel aus dem Garten

Wenn ich feuchtes Stroh für die Beete abwiege, zeigt die Waage nicht die Trockenmasse, denn ein Teil des Gewichts ist Wasser. Lese ich irgendwo eine Mengenangabe in Trockenmasse, vergleiche ich sie deshalb nicht direkt mit meinem frisch gewogenen Erntegut.

Quelle: bauernhof.net (Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband) – Trockenmasse, Lexikon. Geprüft am .

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