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Grunduntersuchung

Die Grunduntersuchung ist der Standardumfang einer Bodenuntersuchung im Labor: Bestimmt werden Phosphor, Kalium, Magnesium und der pH-Wert. Sie zeigt, wie gut der Boden mit diesen Nährstoffen versorgt ist und ob er Kalk braucht.

Für die Grunduntersuchung schickst du eine Bodenprobe an ein Labor. Bestimmt werden die Nährstoffe Phosphor, Kalium und Magnesium sowie der pH-Wert, an dem sich der Kalkzustand des Bodens ablesen lässt. Der pH-Wert zählt, weil von ihm abhängt, wie gut die Nährstoffe für Pflanzen verfügbar sind; für jede Bodenart gibt es einen optimalen Wert. Die Ergebnisse sind die Grundlage, um bedarfsgerecht zu düngen und zu kalken.

Bodenanalyse ist der Oberbegriff für jede Untersuchung des Bodens, die Grunduntersuchung meint dagegen genau diesen festen Standardumfang. Bodenart und Humus werden dabei nur grob per Fingerprobe einer Klasse zugeordnet. Genaue Werte dafür liefert erst eine eigene Laboruntersuchung, die du mit beauftragen kannst.

Beispiel aus dem Garten

Bevor ich unter meinen Obstbäumen nachdünge, gebe ich eine Grunduntersuchung in Auftrag und kreuze die genaue Humusbestimmung gleich mit an. Im Ergebnis schaue ich zuerst auf den pH-Wert und danach auf Phosphor, Kalium und Magnesium.

Quelle: LUFA Nord-West – Grunduntersuchung: pH, P, K, Mg, Abschnitt „Welche Nährstoffe und Bodeneigenschaften werden bestimmt und warum?“. Geprüft am .

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